Marc Tornow

Marc Tornow

Pressereferent

Marc Tornow ist Pressereferent bei Plan und hat Ethnologie sowie Südostasien-Wissenschaften studiert. Er hat in Nepal, Thailand und Vietnam gearbeitet.

Alle Artikel von Marc Tornow

Am Strand des tansanischen Bagamoyo legten früher die Sklavenschiffe ab, heute ist hier der Fischmarkt. © Plan International/Marc Tornow  
Ein Platz an der Sonne von Marc Tornow

Von einer geräumigen Terrasse aus fällt der Blick auf den Indischen Ozean, der vor einer Kulisse aus Palmen funkelt. Unten knattern dreirädrige Motorrikschas über porösen Asphalt. Die frühere Kaiserstraße zerteilt das Städtchen Bagamoyo in zwei Hälften: Einen Küstenstreifen voller Fischerhütten und um ein Auskommen ringende Menschen sowie die Ruinen der deutschen Kolonialverwaltung, von der aus …

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Neubausiedlung an der Karume Road im sansibarischen Stone Town. © Plan International/Marc Tornow  
Platte unter Palmen von Marc Tornow

In Sansibar florierte Jahrhunderte lang der Sklavenhandel. Vom Festland verschleppten Portugiesen und dann Araber abertausende Menschen in die Zwangsarbeit. Die berechnenden Taktiken der Fremden erscheinen heute ebenso befremdlich, wie die für hiesige Verhältnisse exotisch anmutende Hinterlassenschaft der revolutionären Regierung Sansibars: Trabantensiedlungen in Plattenbauweise. 1963 hatte die frisch gebackene Volksrepublik Sansibar eben erst Kolonialisten und arabische …

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Verschachtelt reiht sich die Altstadt von Stone Town an den Indischen Ozean. © Plan International/Marc Tornow  
Die Gewürzinsel von Marc Tornow

Blauer Himmel, tiefblaue See – und dahinter die märchenhafte Silhouette von Stone Town. „Karibuni Zanzibar – Willkommen in Sansibar“ steht in roten Großbuchstaben am Anleger zu lesen, der zum Einfallstor in eine ganz eigene Welt wird. In die Welt der Suahili-Kultur, der Kultur der Küste. Einer Fata-Morgana gleich liegen verschachtelt aufgereihte Gebäude beisammen, die aus …

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Krabben, Schnecken, Muscheln – alle Fänge finden Abnehmer. © Plan International/Marc Tornow  
Frische Fänge vom Ocean-Drive von Marc Tornow

Genau am Zusammenfluss vom Indischen Ozean und natürlichen Hafenbecken befindet sich der Fischmarkt von Dar-es-Salaam. Meist herrscht hier überbordender Trubel unter der schlichten Überdachung. Auf gekachelten Auslagen gebreitet liegt der aktuelle Fang. Exotische Fische mit bunt schillernden Schuppen sowie riesige Langusten, Muscheln und andere Meerstiere, die für mächtigen Auftrieb der potenziellen Kunden sorgen. Überall rufen …

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Die Wege nach Dar-es-Salaam sind mit Autos überfüllt. © Plan International/Marc Tornow  
Drüber und drunter in Dar-es-Salaam von Marc Tornow

Eine sandige Wüstenei säumt die sechsspurige Schnellstraße, die vom Flughafen Dar-es-Salaam in die Innenstadt führt. Hier und da steigt aus dem Seitenstreifen weißer Rauch auf und für Sekunden wird der beißende Gestank von glimmendem Plastik wahrnehmbar. Mit ein bisschen Glück und zur passenden Tageszeit geht es schnell voran über einen Weg, auf dem vor allem …

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Die Schulneubauten sind barrierefrei angelegt. © Foto: Plan/Marc Tornow  
Bildungswege für Croix-des-Bouquets von Marc Tornow

Haiti galt Jahrhunderte lang als „Perle der Karibik“ – Kolonialzeit, Diktaturen und Naturkatastrophen zerstörten die meisten Lebensgrundlagen. Bei einem verheerenden Erdbeben gingen vor acht Jahren viele Schulen kaputt. Plan International unterstützte mit seinen Patenschaftsprojekten unter anderem Bildungsangebote. Es dauerte nur wenige Minuten. Dann waren der Spuk vorbei und Hunderte Schulen in und um Port-au-Prince Gesichte. …

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Von den Außenbezirken rollen offene Pick-ups ins Zentrum der Hauptstadt. © Foto: Plan/Marc Tornow  
Im Traum-Wagen durch Haiti von Marc Tornow

Was haben Obama, Shakira, Che Guevara und Tupac Shakur gemeinsam? Zur Rushhour tauchen sie samt weiterer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den engen Straßen von Port-au-Prince auf. In der Hauptstadt Haitis sind sie praktisch immer mit dabei, wenn sich Millionen Fahrgäste auf eine Busfahrt begeben. Eng ist es auf den Straßen in und um Port-au-Prince …

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Der Patenjunge Dayson (16) möchte Physiker werden. © Foto: Plan/Marc Tornow  
Der Naturwissenschaftler aus den Bergen von Jacmel von Marc Tornow

Das zweite Gesicht Haitis ist paradiesisch. Wer die staubige Hauptstadt Port-au-Prince, Haiti, verlässt, findet atemberaubend schöne Landschaften vor. Das Leben ist für die Menschen indes auch hier draußen in den Bergen entbehrungsreich – wie ein Besuch beim Patenkind Dayson zeigt. Hinter der Stadtgrenze von Port-au-Prince wird es gemütlicher. Das Grün kehrt zurück und der Dauerstau …

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In Garküchen gibt es Schwarztee mit süßer Kondensmilch oder Curries mit viel Kokos. © Foto: Plan/Marc Tornow  
Unternehmergeist an der Landstraße von Marc Tornow

Wer in Kambodscha unterwegs ist, trifft auf Kuriositäten wie Imbissstände mit gebratenen Vogelspinnen. Die meisten Läden bieten aber herkömmliche Speisen und Dienstleistungen an, die vielen Menschen ein Einkommen geben. Den Blick in einen neuen Tag gerichtet öffnen die meisten Ladenbesitzenden ihr Geschäft schon im Morgengrauen. Mit der wirtschaftlichen Erholung Kambodschas versuchen immer mehr private Händler …

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Idyllischer Schulgarten an der Makara High School. © Foto: Plan/Marc Tornow  
Vom Kriegsschauplatz zur Musterschule von Marc Tornow

Dem Genozid der Roten Khmer in Kambodscha folgten bewaffnete Konflikte. Erst 1997 schwiegen endlich auch im Distrikt Srei Snam die Waffen – nur eine Autostunde vom Welt-Kulturerbe Angkor Wat entfernt. Mitten im Scherbenhaufen der Geschichte blieben viele Kinder ohne Bildung. Den überraschenden Wandel schaffte ein Lehrer. Es ist Herrn Keang nicht anzumerken, welche Torturen er …

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