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Schauspieler Tim Bergmann ist ein engagierter Plan-Pate. ©Renate Neder

Tim Bergmann

Schon als Siebenjähriger wollte Tim Bergmann Schauspieler werden. Der bekannte Filmdarsteller aus München ist in jeder Hinsicht sehr engagiert. Zusammen mit seiner Frau Johanna Richter ist er Pate zweier Mädchen in Kamerun und in El Salvador.

Wann war für Sie klar, dass Sie Schauspieler werden?

Im Alter von etwa sieben Jahren haben mich meine Eltern in eine Vorstellung vom Düsseldorfer Schauspielhaus („Nathan der Weise“) mitgenommen. Ich wusste sofort, dass ich nicht Teil des Publikum sein, sondern mit auf die Bühne wollte. Bis dahin hatte ich nur Kinder- und Jugendtheatervorstellungen besucht, das „Erwachsenentheater“ jedoch hatte dann doch einen anderen Reiz, und zog mich magisch an. Von diesem Moment an gab es nie eine berufliche Alternative.

Welche Rollen haben es Ihnen besonders angetan?

Das lässt sich schwer sagen. Ich versuche vor allem, verschiedene Charaktere in verschiedenen Genres glaubhaft und wahrhaftig zu spielen. Bisher hatte ich das Glück, sehr abwechslungsreiche Angebote zu bekommen. Wichtig sind natürlich auch der Regisseur und die Kollegen. Die Rolle kann noch so gut sein, wenn das Team und das Umfeld nicht stimmen, und es somit zu keiner wirklichen Zusammenarbeit kommt, entsteht am Ende vielleicht eine ganz gute „Solonummer“- interessieren tut mich dies aber generell nicht.

Sie sind Pate eines Mädchens in Kamerun. Wie sind Sie auf Plan International gekommen?

Meine Frau Johanna Richter ist seit Jahren schon Patin von Jatindra, einem Jungen in Indien, mit dem wir regelmäßig Briefe austauschen. Schon seit längerem wollten wir eine zweite Patenschaft übernehmen. Hierbei hat uns vor allem das Schicksal junger Mädchen berührt. Inspiriert für Plan wurden wir im Jahr 2002 durch den Film About Schmidt“ mit Jack Nicholson. Der Briefverkehr zwischen diesem kauzigen Rentner in Amerika und seinem Patenkind in Afrika blieb uns unvergesslich.

Mädchen-Fonds

Wir von Plan International engagieren uns für den Schutz, die Bildung, die politische Teilhabe, die Gesundheit und die Einkommenssicherung von Mädchen und jungen Frauen. Denn junge Frauen und Mädchen in Afrika, Asien und Lateinamerika sind von Geburt an oftmals stärker benachteiligt als Jungen. Mit Ihrer Spende in unseren Mädchen-Fonds unterstützen Sie weltweit Hilfsprojekte für Mädchen und Frauen. Denn eine gerechte Welt beginnt dort, wo Mädchen nicht länger benachteiligt werden!

Drei Mädchen sitzen auf einer Bank. Sie tragen einen Rock, darüber ein Tuch und einen Hut. Sie grinsen in die Kamera. Hinter ihnen ist eine Berglandschaft zu sehen.