Weitere Erdrutsche - Zahl der Opfer steigt
Nach weiteren Erdrutschen in Rohingya-Geflüchtetencamps in Cox’s Bazar (Bangladesch) ist die Zahl der Toten auf 13 gestiegen. Insgesamt sind in dem von schweren Monsunregenfällen betroffenen Distrikt 28 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schwer betroffen waren die Camps Ukhiya und Teknaf, wo ein Erdrutsch das Kinderzentrum einer Madrasa in Camp 5 traf und weitere Todesopfer forderte.
Mittlerweile sind rund 26.000 Geflüchtete in Cox’s Bazar von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen. Mehr als 3.600 mussten ihr Zuhause verlassen. Gut 2.800 Unterkünfte und zahlreiche Bildungseinrichtungen, Wasserstellen sowie Wege wurden beschädigt oder zerstört. Die Lernzentren in den Camps mussten vorübergehend schließen. Landesweit sind sogar mehr als eine Million Menschen von den schweren Unwettern betroffen.
Plan International unterstützt betroffene Kinder und Familien mit Nothilfe: Mehr als 150 Mitarbeitende und Freiwillige sind in den Rohingya-Camps, lokalen Gemeinden sowie den besonders betroffenen Gebieten im Einsatz. Sie organisieren Evakuierungen, verteilen Hilfsgüter wie Hygiene-Kits und Material für Notunterkünfte, leisten psychosoziale Hilfe und sorgen für Kinderschutz. Mädchen und Frauen erhalten gezielte Unterstützung.
Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Bangladesch zu unterstützen.