Ebola-Ausbruch breitet sich weiter aus
Die Demokratische Republik Kongo (DRK) meldet erneut einen starken Anstieg von Ebola-Fällen. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bislang über 8.460 Betroffene registriert, davon mehr als 4.000 Todesfälle. Innerhalb von 24 Stunden (04.10.2026) wurden 66 neue Fälle und 38 Todesopfer gemeldet. Die Provinzen Ituri und Nord-Kivu bleiben das Epizentrum, gefolgt von Haut-Uele und Tshopo.
Der Ausbruch betrifft insgesamt sieben Provinzen mit mittlerweile 64 betroffenen Gesundheitszonen. Erwachsene zwischen 20 und 59 Jahren sind am stärksten betroffen. Kinder etwas weniger – ihre Sterblichkeit ist aber überproportional höher. Die tägliche Fallzahl steigt weiterhin. Verzögerungen bei der Erkennung und Isolation von Erkrankten erschweren die Eindämmung.
Plan International unterstützt weiter Kinder und Familien in Uganda in der Grenzregion zur DRK. Die Teams informieren zur Risikovermeidung, statten lokale Gesundheitszentren mit Hygienematerial aus, verteilen Handwascheinrichtungen und schulen Community Health Workers in Bundibugyo, Pakwach und Zombo zu Prävention und Überwachung.
Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Uganda sowie weltweit zu unterstützen.
Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Deutschland. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.