Joachim Löw hat ein Fußball-Projekt im Nordosten Ruandas unterstützt.
Joachim Löw hat ein Fußball-Projekt im Nordosten Ruandas unterstützt. Außerdem ist der Weltmeister-Trainer Pate zweier Kinder in Afrika.

Joachim Löw

Der Weltmeister-Trainer ist Pate zweier Kinder in Afrika. Gemeinsam mit NIVEA Beiersdorf und Plan International hat Joachim Löw zusätzlich ein Sport- und Bildungsprojekt für Kinder in Ruanda unterstützt, das kurz vor der WM 2010 in Südafrika auf den Weg gebracht wurde: ein von Plan International angelegter Sportplatz für die Ruhuha-Grundschule im Nordosten Ruandas. Das von Joachim Löw unterstütze Projekt stattete die Schülerinnen und Schüler mit Trikots und Fußbällen aus, außerdem wurden Workshops zur weltweiten Kampagne „Lernen ohne Angst“ durchgeführt. Das Projekt endete im Dezember 2011. 1500 Mädchen und Jungen und 28 Lehrerinnen und Lehrer haben von diesem Projekt profitiert.

Herr Löw, wie ist es zu Ihrem Engagement für Plan International gekommen?

Als Trainer komme ich viel in der Welt herum und jedes Land ist unterschiedlich. Eines ist aber überall gleich: Um eine positive Zukunft zu haben, brauchen Kinder Unterstützung und Fürsprecher. Plan setzt sich weltweit seit vielen Jahren nachdrücklich für die Rechte von benachteiligten Kindern ein. Als ich von der internationalen Kooperation von NIVEA Beiersdorf mit Plan gehört habe, entschied ich mich spontan dafür, auch so ein Fürsprecher zu werden und die Patenschaft für zwei Kinder in Afrika zu übernehmen.

Warum haben Sie speziell das Projekt in Ruanda unterstützt?

Eins ist sicher: Es lernt sich besser, wenn man auch glücklich ist. Für Kinder in aller Welt bedeutet das: Spielen können und dürfen! Durch Fußball lernen Kinder Teamgeist und Selbstbewusstsein zu entwickeln, Respekt voreinander zu haben und Regeln zu akzeptieren. Gleichzeitig können sie sich austoben. Deshalb freue ich mich, dass ich gemeinsam mit Plan und Nivea  in Ruanda ein Fußballprojekt fördern konnte, das über mehrere Jahre diese Bedürfnisse in den Vordergrund gestellt hat.

In welcher Form unterstützen Sie die Projekte von Plan International?

Ich habe die Patenschaft für ein Mädchen und einen Jungen in Afrika übernommen und den Bau eines Fußballplatzes in Ruanda unterstützt. Zusammen mit Nivea hatten wir während der WM in Südafrika 2010 zu einem Fußballspiel zwischen Kindern aus Ruanda und Südafrika eingeladen. Außerdem hatten die Kids die Möglichkeit, sich gemeinsam das WM-Spiel Deutschland gegen Ghana anzusehen. Wie ich anschließend von den Mädchen und Jungen gehört habe, war es ein unvergessliches und motivierendes Erlebnis für sie.

Unterstützte Projekte:
Der Mädchen-Fonds finanziert Projekte zur Förderung gleicher Chancen und Rechte für Mädchen und Jungen.
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