Der Schauspieler Friedrich von Thun ist seit 1997 Pate.

Friedrich von Thun

Er ist Schauspieler mit Leib und Seele - und überzeugter Pate. 1997 übernahm Friedrich von Thun seine erste Patenschaft bei Plan International. Zwei Kinder, ein Junge aus Kambodscha und einer aus Thailand, sind mittlerweile volljährig. Seit 2012 ist Friedrich von Thun Pate eines Mädchens aus Kambodscha.

Mit Asien fühlt sich der Schauspieler besonders verbunden. „Dreharbeiten haben mich nach Laos, Kambodscha und Thailand geführt“, erzählt er. „Die Begegnungen mit den Menschen dort haben mich berührt. Als ich schließlich über Freunde auf Plan stieß, war klar, dass ich die Patenschaft für ein Kind in Asien übernehmen würde.“

Herr von Thun, welchen besonderen Bezug haben Sie zu Asien?

Asien liegt mir nahe, die Menschen dort sind mir sehr sympathisch. Ich bin häufig und immer gerne in asiatische Länder gereist.

Was ist Ihr Lebensmotto - vielleicht auch für Ihr Patenkind?

Das lässt sich wahrscheinlich nicht so einfach auf mein Patenkind und seine Lebensbedingungen übertragen, aber grundsätzlich würde ich sagen: Lernen, so viel es geht. Chancen ergreifen, die sich bieten, und versuchen, vor allem das zu tun, was einen zufrieden macht.

Wie wurden Sie Schauspieler?

Schon als Schüler spielte ich mit großer Begeisterung in einer Theatergruppe. Meine Eltern wollten, dass ich einen „vernünftigen“ Beruf ergreife, mich aber zog es zum Theater. So studierte ich Germanistik und Theaterwissenschaft und nahm nebenbei privaten Schauspielunterricht. Über die Theaterarbeit gelangte ich schließlich zum Film.

Welche Filmrolle gefiel Ihnen besonders gut?

Eine große Herausforderung sowie ein Wendepunkt in meiner Schauspiellaufbahn war die Verfilmung der Werfel-Novelle: „Eine  blassblaue Frauenschrift“, ein sehr ernsthafter Film, der auch (mit dem Großen Preis vom Fernsehfestival Monte Carlo) ausgezeichnet wurde. Die Figur des „Leonida Tachezy“ war für mich äußerst reizvoll. Ich spielte einen Mann aus kleinen Verhältnissen, der in Wien vor dem Nazi-Anschluss ein Doppelleben zwischen Ehefrau und jüdischer Geliebter führte.

Warum finden Sie es wichtig, sich zu engagieren und beispielsweise eine Patenschaft zu übernehmen?

Eine Patenschaft kann nur ein winziger Beitrag gegen die Ungerechtigkeit der Welt sein. Aber einem Kind in einem Entwicklungsland eine kleine Chance anzubieten und zu versuchen, sein Leben zu verbessern, kann ein erster Schritt sein, um diese Ungerechtigkeit zu besiegen.

Unterstützte Projekte:
Der Mädchen-Fonds finanziert Projekte zur Förderung gleicher Chancen und Rechte für Mädchen und Jungen.
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