Weltgeschichten

Weltgeschichten

Wir erzählen euch hier die persönlichen Geschichten von Patenkindern. Damit möchten wir zeigen, dass eure Unterstützung nicht einfach nur eine Gemeinde erreicht, sondern dass dahinter Mädchen und Jungen stehen, die eine Geschichte haben. Eingefangen werden diese bewegenden Geschichten von unseren Kolleginnen und Kollegen auf ihren Reisen in unsere Programmländer.

© Leah Missbach Day, Joel Ogambi
Uganda: Alice schraubt als Fahrradmechanikerin an einer besseren Zukunft

Als ihr Mann starb, musste Alice mit vielen Schwierigkeiten und Stigmatisierungen kämpfen. Dann bekam sie die Möglichkeit, eine Ausbildung als Fahrradmechanikerin zu machen. Jetzt schraubt sie nicht nur an ihrer eigenen Zukunft, sondern unterstützt das Vorankommen ihrer ganzen Gemeinde. Denn Fahrräder sind ein wichtiges und wirksames Mittel für Entwicklung und das Erreichen der globalen Entwicklungsziele (SDGs). Aus diesem Grund hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Einführung des Weltfahrradtags beschlossen, der am 3. Juni dieses Jahres zum ersten Mal stattfand.

Plan_20180528_Jemma in Bidi Bidi
Jemmas Reise zum größten Flüchtlingscamp der Welt

Wie viele andere musste Jemma wegen des Bürgerkrieges in Südsudan aus ihrer Heimat fliehen. Auf ihrer lebensgefährlichen Flucht konnte sie Angriffen und Vergewaltigungsversuchen entkommen. Heute lebt sie im Flüchtlingscamp Bidi Bidi im Norden Ugandas und erhält Unterstützung von Plan International, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Jemma berichtet, was ihr widerfahren ist

Bei der Arbeit: Das ehemalige Plan-Patenkind Tort arbeitet in einer Grundschule bei Siem Reap, im Norden Kambodschas. © Plan International
Kambodscha - Unentgeltliche Englischstunden im Schatten der Angkortempel

In Siem Reap, im Norden Kambodschas, herrscht trotz des boomenden Tourismus um die weltberühmten Angkor Tempel große Armut auf dem Land. Tort, ein ehemaliges Plan-Patenkind, das mit nur einem Arm geboren wurde, gibt jeden Abend unentgeltlich Englischklassen für benachteiligte Kinder aus den Nachbardörfern.

Ein Geisterhaus darf nie vom Schatten des Hauses getroffen werden, dem es zum Schutz geweiht ist. © Foto: Plan/Marc Tornow
Guter Glaube mit Geisterhäusern

Schädliche Kräfte kommen in der Vorstellungswelt Südostasiens häufig vor. Geister bewohnen nach kambodschanischem Verständnis zum Beispiel Flüsse, Äcker oder Wälder. Bestimmte Orte sind dafür prädestiniert, böse Einflüsse zu bündeln – gegen die sich die Leute kreativ wappnen.

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Sicherheit und sich sicher fühlen

Anne Marie McCarthy, Plan International Irland Emergency’s Programme Manager, berichtet aus der Zentralafrikanischen Republik: "Oft werde ich gefragt, ob es in den Ländern, in denen ich arbeite, gefährlich ist.

Phnom Penh verändert sich – die Gelassenheit der Einwohner bleibt. © Foto: Plan/Marc Tornow
Kambodschanischer Phönix

Einen halben Tag dauert die Reise nach Südostasien. Noch verschlafen von einer zu kurzen Nacht reibt man sich ungläubig die Augen, als der Mekong zwischen Reisfeldern auftaucht – und mittendrin Phnom Penh. Die Hauptstadt Kambodschas glänzt mit neu erwachtem Bauboom.

PLAN - Deutschland, Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung
Jungen und Männer mit ins Boot holen

Ein Kommentar zum Weltfrauentag von Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung Es gibt gute Nachrichten zum Welt-Frauentag: Gleichberechtigung ist ein Topthema.

Plan_20180214_Mali Bildung
Vom Marktstand ins Klassenzimmer

In Mali müssen Kinder bis zu acht Kilometer zur Schule laufen. Die Einschulungsrate ist niedrig, viele müssen Klassen wiederholen oder brechen die Schule vorzeitig ab. Plan International hilft Kindern wie Balkissa, sich in das Schulsystem (wieder-) einzugliedern.

"Die Gesellschaft achtet Mädchenrechte nicht genauso wie die Rechte anderer Menschen", sagt die 16-jährige Riman aus Hamburg, die zum offiziellen Start der Plattform für Mädchenrechte in Genf eine Rede hielt. © Plan International
Riman - Why do girls rights matter?

Die 16-jährige Riman hält heute eine Rede bei der Veröffentlichung der Studie „Girls‘ Rights are Human Rights“ in Genf. Sie selbst ist vor zwei Jahren mit ihrer Familie aus Syrien ...

Am 11. Oktober ist Welt-Mädchentag. Anlass für unsere drei junge Botschafterinnen, symbolisch die Regierung zu übernehmen. Als Bundeskanzlerin, Entwicklungsministerin und Finanzministerin gaben die drei Mädchen im Alter von 16 - 22 Jahren in Berlin eine Regierungserklärung mit Schwerpunkt Gleichberechtigung ab. © Plan
Zeit für Veränderung

Egal ob in Politik, Bildung oder Wirtschaft: die Welt tickt immer noch viel zu männlich. Damit sich das ändert, fordert das Kinderhilfswerk Plan International mit seiner Online-Kampagne „One billion for girls“ die Bundesregierung auf, mindestens eine Milliarde Euro für Projekte zur Gleichberechtigung von Mädchen zur Verfügung stellen.

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