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Anne-Birgitte Albrectsen, CEO von Plan International, besuchte die Zentralafrikanische Republik, um sich aus erster Hand davon zu überzeugen, wie die Arbeit von Plan International das Leben der Kinder und der gesamten Gemeinde verändert hat.
Anne-Birgitte Albrectsen, CEO von Plan International, besuchte die Zentralafrikanische Republik, um sich aus erster Hand davon zu überzeugen, wie die Arbeit von Plan International das Leben der Kinder und der gesamten Gemeinde verändert hat. © Plan International / Ina Thiam

Entwicklungspolitik

Entwicklungspolitik hat große Auswirkungen auf das Leben von Millionen Menschen. Was der Begriff genau bedeutet und welche Bedeutung er für uns von Plan International hat, erfahren Sie hier.

Was bedeutet Entwicklungspolitik?

Der Begriff bezeichnet alle politischen Aktivitäten und Maßnahmen, die zur langfristigen Verbesserung der Situation in Entwicklungsländern beitragen. Die Entwicklungspolitik verfolgt ein großes, globales Ziel: Die Lebensumstände langfristig zu verbessern und den Menschen in den unterstützten Ländern ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Zudem beeinflusst die Entwicklungspolitik die Globalisierung und setzt dafür Ziele: Dazu zählen unter anderem die zunehmende Vernetzung von Nationen, fairer Handel und gesellschaftliche und kulturelle Partnerschaften weltweit. Diese Veränderungen sorgen dafür, die Entwicklung weltweit zu fördern und dafür zu sorgen, dass Menschen näher zusammenrücken. All diese Veränderungen müssen sozial und gerecht sein. Entwicklungspolitische Zusammenarbeit soll langfristig dazu beitragen, Armut zu bekämpfen, Menschenrechte zu schützen und die Demokratie zu stärken.

Eine wichtige Begriffserklärung

Warum gibt es die Entwicklungspolitik?

In Entwicklungsländern mit einem geringen Pro-Kopf-Einkommen sind viele Menschen von Hunger und Krankheiten betroffen. Mehr als 700 Millionen Menschen leben in extremer Armut. Die Länder haben im Vergleich zu Deutschland oder anderen Industrieländern kaum eigene Einnahmen und nur wenig Gewicht auf den internationalen Märkten. Zudem handeln sie überwiegend mit Rohstoffen, die nicht besonders hohe Erträge bringen. Daher sind sie oft auf die internationale Entwicklungszusammenarbeit angewiesen.

Im Jahr 1970 haben die Vereinten Nationen erstmals beschlossen, dass die Industrieländer 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit ausgeben. Auch die Länder der Europäischen Union gehörten dazu. Das war der Beginn der Entwicklungspolitik, wie wir sie heute kennen.

Seit 2015 sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ein zentraler Bestandteil der globalen Entwicklungspolitik. Die Staaten der Welt verpflichten sich mit der sogenannten Agenda 2030 der Vereinten Nationen dazu, 17 nachhaltige Ziele in allen Ländern weltweit zu erreichen. Das gilt auch für Deutschland. So haben sich die Staaten beispielsweise dazu verpflichtet, hochwertige Bildung zu fördern, sich für menschenwürdige Arbeit und das Wachstum der Wirtschaft einzusetzen sowie Armut und Hunger zu beenden.

Entwicklungspolitik in Deutschland

In Deutschland gibt es ein Ministerium, welches sich um alle Themen rund um die deutsche Entwicklungspolitik kümmert: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz:BMZ.

Es hat die Aufgabe, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in armen Ländern zu fördern und die dortigen Lebensumstände zu verbessern. Das geschieht auch in enger Zusammenarbeit mit anderen Ländern, wie beispielsweise den Mitgliedstaaten der EU. Mithilfe der Entwicklungspolitik leistet Deutschland einen Beitrag zur globalen, nachhaltigen Entwicklung.

Die Arbeit von Plan

Wir von Plan International sind als unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe auf drei Kontinenten aktiv.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bedürfnisse und Rechte der Kinder. Gemeinsam mit Familien und Gemeinden sorgen wir dafür, dass sich Mädchen und Jungen frei entfalten können und fördern so die Entwicklung der gesamten Gemeinde. Das geschieht beispielsweise durch Zugang zu Bildung und Sanitäranlagen. Das BMZ unterstützt uns bei dieser Arbeit (Mehr Informationen dazu: Öffentliche Geber).

In Afrika, Asien und Lateinamerika arbeiten wir nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe". Die Gemeinden entwickeln sich selbstständig und eigenverantwortlich, sodass sie auf Dauer nicht mehr auf externe Unterstützung angewiesen sind.

Mit unseren nachhaltigen Projekten in mehr als 50 Ländern orientieren wir uns an den SDGs und tragen zu einer sicheren und gerechten Entwicklung der Gemeinden bei. Wir verfolgen hierbei das Anliegen, dass vor allem Kinder sicher und geschützt aufwachsen können und die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft haben.

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