Die Schauspielerin Senta Berger besucht mit Kindern Plans Erlebnisausstellung „Weil wir Mädchen sind“.
Die Schauspielerin Senta Berger besucht mit Kindern Plans Erlebnisausstellung „Weil wir Mädchen sind“. ©Margret Witzke

Senta Berger

Seit Beginn ihrer Karriere hat die Schauspielerin Senta Berger in nationalen und internationalen Film-Produktionen mit Star-Besetzungen geglänzt. Im privaten Leben lässt sie das Schicksal benachteiligter Kinder nicht aus den Augen – besonders das der Mädchen. Senta Berger engagiert sich auf vielfältige Weise für Plan International und seine Bewegung Because I am a Girl.

„Die Welt muss für Mädchen gerechter werden“, fordert die Schauspielerin Senta Berger und bringt damit ein wichtiges Anliegen von Plan International auf den Punkt. Mädchen werden in vielen Regionen der Welt vernachlässigt und diskriminiert. Mit der Because I am a Girl-Bewegung, für die sich die Schauspielerin einsetzt, geht das Kinderhilfswerk gegen die weltweite Ungleichbehandlung vor.

Senta Berger reiste mit Plan International nach Nepal – und kam mit bleibenden Eindrücken vom „Dach der Welt“ zurück: „Der Anblick eines fast nackten Mädchens, das bei Wind und Wetter sich selbst überlassen wurde, wird mir nie mehr aus dem Kopf gehen. Während dieses Kind in der Kälte in Fetzen herumlief, hatte sein Bruder von den Eltern eine schicke Schuluniform verpasst bekommen. Die Mutter, auf diese Ungleichbehandlung angesprochen, antwortete nur: ,Es ist doch bloß ein Mädchen‘. Ich weigere mich, solche schreienden Ungerechtigkeiten hinzunehmen“, sagt die Schauspielerin. Ihre Fürsprache sowie einschneidende Erlebnisse wie diese führten zur Entstehung von Plans Kampagne für Mädchen.

Seit 2003 unterstützt Senta Berger das Kinderhilfswerk ehrenamtlich, zum Beispiel mit Benefizlesungen oder für den Plan Shop. Sie appellierte bei Ausstellungseröffnungen für mehr Chancengleichheit und verlieh Audioproduktionen ihre Stimme, zum Beispiel in dem Hörbuch „Sklavenkind. Verkauft, verschleppt, vergessen“, das das Leben und Schicksal der sogenannten Kamalari-Mädchen in Nepal schildert.

Exemplarisch für das Leben und Schicksal einer Kamalari steht die Biografie von Urmila Chaudhary, die jahrelang ausgebeutet wurde und durch Plan International die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben bekam. Senta Berger schrieb für das bewegende Buch das Vorwort.

Mädchen haben es auch in anderen Regionen der Welt schwer, zum Beispiel in Vietnam. Senta Bergers Sohn Luca Verhoeven drehte einen Kurzfilm über das Patenkind Hien im Norden des Landes. Den Begleittext sprach die engagierte Mutter – und unterstützte damit abermals die Arbeit von Plan International.

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