San Glaser bei der Verleihung des Ulrich Wickert-Preises 2014 in Berlin. ©Plan/Michael Fahrig
San Glaser bei der Verleihung des Ulrich Wickert-Preises 2014 in Berlin. ©Plan/Michael Fahrig

San Glaser

Von Jazz über Soul und Blues bis Folk - die Sängerin und Songwriterin San Glaser beherrscht ein breites musikalisches Spektrum. Die Wahlhamburgerin mit holländischen und indonesischen Wurzeln ist Patin eines Mädchens in Indonesien und engagiert sich auf vielfältige Weise für die Arbeit von Plan International.

Ihr erstes Benefizkonzert zugunsten der Arbeit von Plan International gab San Glaser im Dezember 2009 -  in der Krypta der Hamburger Michaeliskirche. Kurz darauf übernahm die Sängerin  die Patenschaft für Imelda, ein Mädchen in Indonesien. Weitere Benefiz-Auftritte zugunsten der Arbeit von Plan International folgten, unter anderem bei einer Veranstaltung von Plan International am Red Hand Day gegen den Einsatz von Kindersoldaten und anlässlich der Verleihung des Ulrich-Wickert-Preises für Kinderrechte im Rahmen des Welt-Mädchentages in Berlin.  

Auf der Suche nach ihren indonesischen Wurzeln

Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Musiker Arnd Geise, machte sich die Künstlerin 2014 auf den Weg nach Indonesien, um ihr Patenkind kennenzulernen – und die Heimat ihres seit vielen Jahren verstorbenen Vaters. Imelda lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in Soe, einem Plan-Programmgebiet im indonesischen Teil der Insel Timor. Als San Glaser und ihr Mann die Gemeinde erreichten, standen Imelda, ihre Familie und die Gemeindemitglieder schon bereit. Eine kleine Prozession begann, um die Gäste aus Deutschland zu empfangen und durch das Dorf zu begleiten. Als Leiter der örtlichen Grundschule hielt Imeldas Vater gemeinsam mit dem Dorfvorsteher zur Feier des Tages eine Ansprache.

Zusammen ein Lied einstudiert

Zusammen mit Imelda, ihren Freundinnen, Eltern und Verwandten studierte San Glaser ein Lied ein, das im Anschluss von allen mit großer Begeisterung gesungen und getanzt wurde. Arnd Geise hielt alle Eindrücke mit der Kamera fest. Auch nach ihrer Rückkehr ist die Künstlerin immer noch überwältigt von der Gastfreundschaft, mit der sie in Indonesien empfangen wurde: „Es ist sehr gut, dort gewesen zu sein und zu verstehen, wie Plan arbeitet“, so San Glaser. „Ich wusste vorher schon, wie wichtig die Projekte für die Bevölkerung sind, aber nach meinem Besuch habe ich erst realisiert, wie dringend notwendig unsere Unterstützung für die Menschen dort ist.“

Die Begegnung mit Imelda, ihrer Familie und der Gemeinde sowie ihren indonesischen Wurzeln ließ San Glaser in den Trailer zu ihrem Album „Beautiful Stranger“ einfließen.

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