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Kinderarmut einfach erklärt

Kinderarmut einfach erklärt

Wir kennen den Begriff Armut. Doch wusstest du, dass es verschiedene Formen davon gibt? Und was muss ich mir unter Kinderarmut vorstellen? Wir von Plan erklären dir alles zum Thema Kinderarmut.

Was ist Kinderarmut?

Wenn jemand arm ist, hat er nicht genug zu essen und wohnt meist in kleinen und einfachen Wohnungen oder Häusern, wo es keine Toilette oder sauberes Wasser gibt. Ganz konkret bedeutet das: Jemand, der in absoluter Armut lebt, hat ungefähr 1 Euro am Tag für Essen, Trinken und Kleidung.

Das Wort Kinderarmut beschreibt Kinder, die in so einer Situation leben.

Wie sieht Kinderarmut aus?

Kindre, die in Armut leben, haben nicht genug zu essen, dadurch fehlen ihnen auch wichtige Nährstoffe und Vitamine, die sie für ihre Entwicklung brauchen. Ihre Abwehrkräfte sind zum Beispiel auch geschwächt, so werden sie häufiger krank.

Zu Krankheiten kommt es aber auch, weil die Kinder kein sauberes Wasser haben. Wenn sie zum Beispiel aus dreckigem Wasser trinken, können sie gefährliche Krankheiten oder Durchfall bekommen. Leider gibt es in vielen Orten, wo Kinder in Armut leben, keinen Arzt oder er kostet zu viel Geld. Und das Geld haben die Kinder und ihre Familien nicht.

Da die Kinder selbst und ihre Familien kaum Geld haben, können die Mädchen und Jungen nicht zur Schule gehen. Denn Schulbücher, Schultaschen und Stifte kosten viel Geld. Manchmal sind die Schulen aber auch zu weit weg von dem Zuhause der Kinder, sodass sie nicht hingehen können. Weil viele Kinder nicht zur Schule gehen, lernen sie nie lesen oder schreiben. So ist es für sie schwer, später eine gute Arbeit zu finden und die Armut hinter sich zu lassen.

Kinderarmut weltweit

Weltweit leben rund 385 Millionen Kinder in absoluter Armut, haben also ungefähr 1 Euro am Tag für ihr Leben zur Verfügung. Besonders viele von ihnen leben in Afrika und im südlichen Asien, zum Beispiel in Indien. Meist gibt es Kinderarmut in den sogenannten Entwicklungsländern.

Auch in Deutschland gibt es Kinderarmut. Es ist jedoch nicht die gleiche Form, die wir eben beschrieben haben. Es gibt noch eine andere Form von Armut: Relative Armut.

Relativ arm ist jemand, der weniger Geld hat als die meisten Menschen in seinem Land. Die Preise, zum Beispiel für Spielzeug und Essen, sind jedoch für alle gleich. Daher können Menschen, die realtiv arm sind, wenig Geld für gesundes Essen ausgeben und können kaum ihre Hobbys ausleben oder in den Urlaub fahren. Auch Kinobesuche sind nicht einfach so möglich. In Deutschland lebt fast jedes fünfte Kind in relativer Kinderarmut.

 

Unsere Arbeit gegen Kinderarmut

Wir setzen uns für Kinder überall auf der Welt ein und helfen ihnen aus der Armut. Denn Kinder haben das Recht, gesund aufzuwachsen, zu lernen und sich zu entwickeln. Wenn sie von Armut betroffen sind, ist das sehr schwer.

 

Finanzielle Unterstützung und Bildung

Wir helfen Familien dabei, mehr Geld zu verdienen. So können sie mehr gesundes Essen kaufen und ihre Kinder haben die Chance, zur Schule zu gehen. Auf dem Land bauen wir für kleine Gemeinden Schulen, damit Mädchen und Jungen nicht mehr lange gehen müssen, um in die Schule zu kommen. So lernen mehr Kinder Lesen und Schreiben.

Sauberes Wasser und Gesundheit

Damit Kinder nicht mehr so oft krank sind, bauen wir Brunnen und Wasserstellen, damit es sauberes Trinkwasser für alle gibt. Wir bilden Gemeindemitglieder zu Gesundheitshelferinnen und –helfer aus, damit sie zur Not die Rolle des Arztes übernehmen können und Krankheiten bei Kindern behandeln können.

Gut zu wissen

Bei unserer Arbeit zeigen wir den Menschen immer, wie sie sich selbst helfen können. Denn sie sollen nicht für immer davon abhängig sein, dass ihnen jemand hilft.

Diese Arbeit heißt „Hilfe zur Selbsthilfe“

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