Unsere interaktive Ausstellung zu den SDGs öffnet endlich wieder ihre Tore. Ab dem 5. Juni kostenfreien Eintritt in Osnabrück nutzen! ©Plan International/Swaantje Hehmann
Unsere interaktive Ausstellung zu den SDGs öffnet endlich wieder ihre Tore. Ab dem 5. Juni kostenfreien Eintritt in Osnabrück nutzen! ©Plan International/Swaantje Hehmann
27.05.2021 - von Marc Tornow

Nachhaltigkeits-Ausstellung von Plan International bis Juli verlängert

Museum am Schölerberg in Osnabrück wieder für „Mission 2030“ zugänglich

Ab Samstag, den 5. Juni 2021, dem Welt-Umwelttag, öffnet das Museum am Schölerberg in Osnabrück seine Türen zu der Sonderausstellung „Mission 2030 – Globale Ziele erleben“. Damit ist die Erlebnisausstellung der Kinderrechtsorganisation Plan International nach vielen Monaten des Lockdowns an Samstagen und Sonntagen wieder für das Publikum zugänglich – bei freiem Eintritt. Die Veranstalter haben zudem eine Verlängerung der Ausstellungszeit bis einschließlich Samstag, den 31. Juli 2021, vereinbart. Mit „Mission 2030“ informiert Plan International über die UN-Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDGs).

„Unsere Schau bietet die Möglichkeit, sich interaktiv über nachhaltige Entwicklung und Zukunftschancen zu informieren – Themen, die während der Corona-Pandemie deutlich an Bedeutung gewonnen haben“, sagt Kathrin Hartkopf, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland. „Durch die abermalige Verlängerung der Ausstellungszeit haben jetzt weitere Interessierte die Möglichkeit, sich auf eine multimediale Weltreise und zu Schauplätzen auf vier Kontinenten zu begeben.“

Die Mitmachausstellung war am 1. März 2020 im niedersächsischen Osnabrück eröffnet worden, musste aber wegen der Corona-Pandemie ihre Pforten nach wenigen Tagen wieder schließen. Während der Sommersaison 2020 setzte das Museum am Schölerberg unter anderem mit desinfizierten Kontaktstiften den Betrieb der Plan-Ausstellung fort. Anstatt der erwartbaren 75.000 Gäste wurden somit 12.500 für „Mission 2030“ gezählt, bis im November 2020 bundesweit abermals alle Museen schließen mussten.

„Wir waren vergangenes Jahr mit einem umfangreichen Begleitprogramm für ,Mission 2030‘ gestartet, von dem wir dann leider vieles gar nicht umsetzen konnten“, sagt Norbert Niedernostheide, Direktor des Museums am Schölerberg. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir unseren Gästen nun bis Ende Juli die Gelegenheit bieten können, einen verpassten Besuch der Ausstellung nachzuholen.“ Das Museum lockt mit freiem Eintritt, denn aufgrund großflächiger Umbauarbeiten in den Dauerausstellungen sind diese nicht mehr zugänglich.

Plan International engagiert sich besonders für sieben der 17 SDGs, die auch in der Ausstellung „Mission 2030“ zu erleben sind. Die Kinderrechtsorganisation hat am zivilgesellschaftlichen Prozess bei den Vereinten Nationen mitgewirkt, der 2015 zur Verabschiedung der SDGs geführt hat.


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