09.05.2014 - von Maike Roettger

Ortsbesuch Philippinen - Sechs Monate nach Haiyan

Das Lachen hat sie nicht verlernt. "Die gute Laune vergeht uns nicht. So sind wir Fillipinos", sagt die Vize-Bürgermeistern der Gemeinde Lolita auf der Insel Leyte, Geraldine Daya. Irgendwie passt es zu ihrem T-Shirt auf dem groß "be happy world" steht. Über die Wiese schallt lautes Lachen der Kinder aus dem offenen Zelt, das als kinderfreundliche Zone mit Geldern des Auswärtigen Amtes von Plan Deutschland eingerichtet wurde. Dort können sie spielen und toben, die schrecklichen Bilder, des Taifun Haiyan, der hier Yolanda heißt, vergessen. Es ist schnell zum Zentrum der Gemeinde geworden. "Zuerst haben sich die Kinder bei jedem Regen versteckt", sagt Geraldine, "jetzt spielen sie wieder im Regen." Gut ein halbes Jahr, nachdem der Taifun über die Philippinen gerast und eine Tsunami-Welle nach sich gezogen hat , versuchen die Menschen in den betroffenen Regionen zu Normalität zurückzufinden.


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