13.05.2016 - von Sara Flieder

Auf dem Weg zum CRAFT Women’s Run - again!

Bald ist es wieder soweit: Der Women's Run steht vor der Tür und wir in den Startlöchern. Weder Wind noch Wetter - 38 Grad waren es im letzten Jahr - halten uns ab, für die Rechte von Mädchen durch den Stadtpark zu laufen. Und damit wir alle schnell ans Ziel kommen, trainieren wir dieses Jahr mit der neuen und kostenlosen App der Veranstalter. Unsere Kollegin E. hat sie für euch getestet und bloggt im Wechsel mit Neuläuferin Tina für euch!


Noch 52 Tage. Ich freue mich jetzt schon auf das Kribbeln, das mich jedes Mal überfällt, wenn ich im Start-Ziel-Korridor stehe und auf den Startschuss warte.

Die Partnerschaft zwischen Plan International und der Frauenlaufserie war es, die mich, die Joggen hasste, dazu zwang, mit dem Laufen anzufangen. Von höchster Stelle in das Plan-Läuferinnen-Team berufen, fühlte ich mich wie „verdonnert“. Das Team wollte ich dann aber doch nicht enttäuschen und trainierte mir Kondition für 5 Kilometer Dauerlauf an. Der Women’s Run selbst und das tolle Erlebnis, als Gruppe dort anzutreten, ließen mich tatsächlich dabei bleiben.

Seit 2013 bin ich nun also begeisterte Läuferin - und habe mir in diesem Jahr zur Vorbereitung die Women’s Run Trainings-App heruntergeladen. Das Schöne an der App: Sie sieht schlimmer aus als das Training ist. Ich bekomme zwar so gut wie jeden Tag die freundliche Erinnerung „Heute steht ein Training an“, was den Kalender zunächst unangenehm voll wirken lässt. Aber die Trainings-Arten wechseln zwischen Laufen, Kraft-Training und Dehnübungen.

Mir gefallen die Hintergrund-Informationen, die mitgeliefert werden. Zum Beispiel, dass das Tempo „langsamer Dauerlauf“ für die allermeisten Laufenden unterhalb ihres eigentlichen Wohlfühl-Rhythmus liegt, also zu langsam ist. Das heißt, mein Gefühl bei diesen Einheiten („kleiner Mehlsack auf großer Fahrt“) ist sowohl subjektiv als auch objektiv gesehen richtig - soll aber so sein!

Das lässt mich besser durchhalten und motiviert für die nächsten Einheiten: Der nächste schnellere Lauf steht ja schon auf dem Plan - dafür sorgt die App!


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