Abgeschlossene Hilfsprojekte

in Afrika, Lateinamerika und Asien

Erfolgreich abgeschlossene Projekte

Welche Wirkung haben unsere Projekte und welche Ziele konnten wir erreichen – hier erfahren Sie alles Wissenswerte über Projekte, die wir in der Vergangenheit umgesetzt haben. Zum Ende der Projekte erstellen wir ausführliche Abschlussberichte. Sie geben Auskunft über unsere Aktivitäten und Erfolge sowie die nachhaltigen Verbesserungen, die wir in den jeweiligen Ländern bewirken konnten.

Zum Beispiel „Wasser für Äthiopien“, „Gewaltfreies Aufwachsen in den Philippinen“ oder „Mädchen vor Beschneidung schützen“. Zum Ende der Projekte erstellen wir ausführliche Abschlussberichte. Sie geben Auskunft über unsere Aktivitäten und Erfolge sowie die nachhaltigen Verbesserungen, die wir in den jeweiligen Ländern bewirken konnten.

Erfolgreich abgeschlossen
Nothilfe für Beirut

Eine gewaltige Explosion zerstörte im August weite Teile Beiruts. Mehr als 190 Menschen kamen dabei ums Leben, 6.500 wurden verletzt, darunter nach UNICEF-Angaben rund 1.000 Kinder. 80.000 Wohnungen wurden zerstört und hunderttausende Menschen obdachlos. Das Unglück hat den Libanon in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise getroffen, die von der Covid-19-Pandemie verschärft wurde, und zu einer humanitären Katastrophe geführt. Auch drei Monate danach sind die Menschen dringend auf Hilfe angewiesen.

Erfolgreich abgeschlossen
MaliProjekt: Mädchen schützen

In weiten Teilen Malis wird die menschenrechtsverletzende Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung praktiziert. Rund 90 Prozent der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind beschnitten. Deshalb haben wir in diesem Projekt die Menschen in 180 Gemeinden für die schwerwiegenden Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung sensibilisiert. In regelmäßigen Gesprächsrunden insbesondere mit lokalen und religiösen Autoritäten wurden bestehende Tabus aufgebrochen und der offene Dialog gefördert. Bis Projektende unterschrieben 62 Gemeinden offizielle Abkommen zur Abschaffung der grausamen Praxis.

Erfolgreich abgeschlossen
TansaniaProjekt: Kinderschutz

In Tansania erleben viele Kinder Gewalt, sexuelle Übergriffe und Diskriminierung. Strukturen zum Schutz der Kinder existieren hingegen kaum. In diesem Projekt haben 3.780 Mädchen und Jungen gelernt, wie sie sich für ihre Rechte und gegen Gewalt stark machen können. In 42 Sportclubs in Schulen und Gemeinden nahmen sie an regelmäßigen Trainings teil. Sie lernten Fußball, Korbball und Volleyball spielen und stärkten dabei ihren Teamgeist und ihr Selbstbewusstsein.

Erfolgreich abgeschlossen
SimbabweProjekt: Arbeit

In Simbabwe haben Jugendliche nur wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Frühverheiratung, frühe Schwangerschaften und ein traditionelles Rollenverständnis hindern vor allem junge Frauen daran, die Schule erfolgreich abzuschließen. In diesem Projekt geben wir Frauen und Jugendlichen die Möglichkeit, an beruflichen Schulungen teilzunehmen. 3.000 Frauen und Männer profitieren von Mikrokrediten und Spargruppen, die es ihnen ermöglichen, eigene kleine Unternehmen zu gründen.

Erfolgreich abgeschlossen
LaosProjekt: Gesunder Start

Die Gesundheit von Mutter und Kind ist vor allem während der Schwangerschaft und Geburt eng miteinander verknüpft. In den entlegenen Dörfern der Provinzen Oudomxay und Salavan haben Schwangere jedoch kaum die Möglichkeit, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen oder unter medizinischer Betreuung zu entbinden. Hinzu kommt, dass viele Schwangere und Kinder unter Mangelernährung leiden. Wir von Plan wollen die gesundheitliche Situation von Müttern und Kleinkindern in den beiden Provinzen verbessern.

Erfolgreich abgeschlossen
GuineaProjekt: Gegen Beschneidung

In Guinea sind 97 Prozent der Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Die Praktik stellt eine gravierende Verletzung der Menschenrechte dar und geht mit schweren körperlichen und seelischen Folgen für die betroffenen Mädchen und Frauen einher. In Guinea setzen wir uns bereits seit 2007 für die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung und den Schutz von Mädchen ein. Dabei klären wir über die schweren gesundheitlichen und psychischen Folgen auf und richten Beratungszentren ein, damit gefährdete und betroffene Mädchen die notwendige Unterstützung erhalten.

Erfolgreich abgeschlossen
GuatemalaProjekt: Tele-Unterricht

Mit diesem Projekt haben wir Mädchen in der Region Jalapa einen besseren Zugang zu Sekundarschulbildung ermöglicht. Denn in Guatemala schicken Eltern oft eher ihre Söhne zur Schule als ihre Töchter. Für ein besseres Lernumfeld und hochwertigen Unterricht haben wir Lehrerinnen und Lehrer geschult und 74 Klassenzimmer renoviert. In Workshops wurden Eltern über die Bedeutung von Bildung, besonders für Mädchen, sensibilisiert und über die negativen Folgen von Frühverheiratung aufgeklärt.

Erfolgreich abgeschlossen
GhanaProjekt: Wasserversorgung

ln den ländlichen Regionen Ghanas führen verunreinigtes Wasser und fehlende Hygiene häufig zu Krankheiten, die vor allem für Kinder lebensbedrohlich sind. In diesem Projekt haben wir für 83 Prozent der Menschen in den Projektregionen eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicherstellen können. Familien errichteten mit unserer Unterstützung insgesamt 955 Latrinen, um damit die Sanitär- und Hygienesituation in ihren Dörfern zu verbessern.

Erfolgreich abgeschlossen
TansaniaProjekt: Kinderarbeit

In und um die Goldminen von Geita arbeiten viele Kinder im Kleinbergbau – manchmal bis zu 14 Stunden am Tag. Sie können nicht zur Schule gehen und sind einem besonders hohen Risiko von Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Für die Kinder in Geita bedeutet dieses Leben einen Teufelskreis aus Armut und fehlender Bildung, dem sie kaum entkommen können. Wir von Plan International engagieren uns gegen Kinderarbeit und geben Mädchen und Jungen die Chance, wieder zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu machen.

Erfolgreich abgeschlossen
Nothilfe in der Sahelzone

Politische Unruhen, Krieg und Vertreibung sowie extreme Wetterbedingungen haben in der westlichen Sahelzone eine schwere Nahrungsmittelknappheit und eine komplexe humanitäre Krise verursacht. Dieser begegneten wir von Plan mit einem umfassenden Nothilfeprogramm. Mehr als elf Millionen Menschen waren in der Region zwischen Mali, Burkina Faso und Niger von Hunger bedroht, darunter etwa fünf Millionen Kinder unter fünf Jahren. Tausende Familien waren auf der Flucht vor dem bewaffneten Konflikt in Nordmali. Vor allem betroffenen Kindern in Mali galt unsere Unterstützung. Sie zu schützen und ihnen Zugang zu Nahrungsmitteln, gesundheitlicher Versorgung und Schulbildung zu verschaffen, stand im Zentrum der Aktivitäten.

Erfolgreich abgeschlossen
IndonesienProjekt: Berufsbildung

Viele Jugendliche in Indonesien sind nach dem Schulabschluss nicht ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet. Ihnen fehlen praktische Fähigkeiten, die für Arbeitgeber genauso wichtig sind wie das theoretische Wissen aus der Schule. Besonders junge Frauen ohne ein festes Einkommen sind von Armut, Ausbeutung und früher Heirat bedroht. Mehr als 600 Jugendlichen - 80 Prozent von ihnen junge Frauen - haben wir mit diesem Projekt eine Ausbildung ermöglicht und sie beim Sprung ins Arbeitsleben unterstützt.

Erfolgreich abgeschlossen
Burkina FasoProjekt: Schulbildung

In Burkina Faso schicken Eltern häufig eher ihre Söhne zur Schule als ihre Töchter. Nur 50 Prozent der Mädchen besuchen eine Grundschule. Zudem gibt es nur wenig weibliche Lehrkräfte, die den Mädchen als Vorbilder dienen und ihnen zeigen, wie wichtig Bildung für ein selbstbestimmtes Leben ist. 588 jungen Frauen aus fünf Projektregionen haben wir deshalb eine Ausbildung zur Grundschullehrerin ermöglicht. Auf vielfältige Weise setzen sie sich nun dafür ein, die Bildungschancen für Mädchen zu verbessern.

Erfolgreich abgeschlossen
TansaniaProjekt: Klimadörfer

Durch umfangreiche Maßnahmen zum Umweltschutz haben wir in diesem Projekt Familien in Tansania dabei geholfen, sich an veränderte Klimabedingungen anzupassen. Da in der Projektregion zunehmend Dürren und Überschwemmungen ganze Ernten vernichteten, zeigten wir den Familien, wie sie resistente Getreidesorten anpflanzen und nachhaltige, umweltschonende Anbaumethoden anwenden. Von unseren Lösungsansätzen profitierten mehr als 43.000 Kinder und ihre Familien aus sechs Gemeinden im Kilombero-Tal in der Region Ifakara. Gefördert wurde unser Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ).

Erfolgreich abgeschlossen
Sierra LeoneProjekt: Malaria und Ebola

Malaria zählt zu den größten Gesundheitsgefahren in Afrika. Bei Kleinkindern In Sierra Leone verläuft die Krankheit in 40 Prozent der Fälle tödlich. Als wir im Dezember 2011 mit diesem Projekt starteten, war es daher unser Ziel, die Zahl der Malaria-Fälle in Sierra Leone zu senken. Zusätzlich breitete sich ab Mai 2014 das Ebola-Virus in Westafrika aus. So wurde es erforderlich, die Maßnahmen auszuweiten und damit auch zur Eindämmung der Ebola-Epidemie und Prävention weiterer Erkrankungen beizutragen.

Erfolgreich abgeschlossen
SambiaProjekt: Berufsbildung

Mit Berufsausbildungen und wirtschaftlicher Beratung haben wir Mädchen in Sambia dabei unterstützt, finanziell unabhängig zu werden und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Denn Mädchen können in dem afrikanischen Land nur selten einen Beruf erlernen. In der traditionell männlich dominierten Gesellschaft haben sie nur wenig Entscheidungsgewalt. Sie heiraten oft schon in jungen Jahren, bekommen früh ihr erstes Kind und haben dann keine Möglichkeit mehr, die Schule zu beenden. Mit diesem Projekt haben wir insgesamt 633 Mädchen berufliche Perspektiven eröffnet. Sie besuchten berufliche Schulungen, schlossen sich zu Spargruppen zusammen und gründeten eigene kleine Unternehmen.

Erfolgreich abgeschlossen
den PhilippinenProjekt: Gewaltfrei aufwachsen

In den Philippinen haben wir von Plan International Deutschland uns mit einem Projekt für die gewaltfreie Erziehung von Kindern eingesetzt. Körperliche und verbale Bestrafung durch Eltern und Lehrkräfte sind dort weit verbreitet und gesellschaftlich anerkannt. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir die Bevölkerung über die negativen Folgen solcher Erziehungsmethoden aufgeklärt und Gesetzesinitiativen zum Kindesschutz gefördert. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte nahmen an Schulungen zu positiver Disziplin und Kinderrechten teil. Von den Projektaktivitäten profitierten insgesamt rund 2,5 Millionen Mädchen und Jungen.

Erfolgreich abgeschlossen
NepalProjekt Kamalari-Mädchen

Im Südwesten Nepals haben wir von Plan International Deutschland gemeinsam mit unseren Partnern Kamalari-Mädchen aus der Leibeigenschaft befreit und ihnen beim Start in ein selbstbestimmtes Leben geholfen. Durch unser Projekt haben wir dazu beitragen, dass die Praxis der Kamaiya, nach der arme Familien ihre Töchter als Dienstmädchen an reiche Familien verkaufen, mehr und mehr abgeschafft wird. Unsere Maßnahmen richteten sich an 4.000 Kamalari-Mädchen aus den drei Regionen Dang, Kailali und Kanchanpur.

Erfolgreich abgeschlossen
GuatemalaProjekt: Tele-Unterricht

Besonders Mädchen und Frauen wird ihr Recht auf Bildung in Guatemala häufig verwehrt. Denn Eltern, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, schicken traditionell eher ihre Söhne zur Schule als ihre Töchter. In ländlichen Regionen liegen die Schulen zudem oft weit vom Wohnort der Kinder entfernt. Mit diesem Projekt haben wir von Plan International Lernstoff für weiterführende Schulen in besonders entlegene Gebiete gebracht. In der Projektregion San Pedro Carchá statteten wir dafür 32 Teleschulen mit Lehrmitteln aus. Die Mädchen und Jungen lernen dort nun mit Hilfe audiovisueller Medien und begleitet von Lehrkräften, die speziell zum Tele-Unterricht und verschiedenen Unterrichtsfächern geschult wurden.

Erfolgreich abgeschlossen
BrasilienProjekt: Mädchenfußball

Mit einem Mädchenfußball-Projekt haben wir von Plan International Deutschland Mädchen in Brasilien gestärkt. In 16 Projektgemeinden in Codó und São Luís nahmen mehr als 800 Mädchen regelmäßig an Fußballtrainings teil. In angeschlossenen Workshops lernten sie, sich für ihre Rechte einzusetzen und geschlechtsspezifische Rollenbilder aufzubrechen. Höhepunkte des Projektes waren die regelmäßig stattfindenden Fußballturniere. Sie förderten das Selbstbewusstsein der Spielerinnen und stießen gleichzeitig auf die positive Resonanz der Zuschauerinnen und Zuschauer, die den Mädchen viel Anerkennung für ihre Leistungen zollten.

Erfolgreich abgeschlossen
ÄthiopienProjekt: Wasser

Sauberes Wasser ist lebensnotwendig. In Äthiopien haben viele Menschen jedoch keinen regelmäßigen Zugang hierzu. Oft sind die bestehenden Brunnen veraltet und können den Wasserbedarf der Bevölkerung nicht decken. In diesem Projekt haben wir in drei Distrikten der Region Amhara 77 Brunnenanlagen gebaut oder saniert und damit eine nachhaltige Wasserversorgung ermöglicht. In Schulen und Gemeinden konnten wir zudem durch Hygieneaufklärung und den Bau von Latrinen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation leisten.


Unser Tipp: Hilfsprojekte unterstützen, wo es am Nötigsten ist

Mit Ihrer Spende in den Sonderprojekt-Fonds unterstützen Sie unsere Arbeit als Kinderhilfswerk dort, wo es am Nötigsten ist. Dieser Fonds sichert die Finanzierung unserer langfristig angelegten Hilfsprojekte. Mit einer Spende unterstützen Sie unter anderem Bildungs-, Gesundheits- und Kinderschutz-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika nachhaltig.


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