In der Projektregion Geita ist die Arbeit von Kindern im Goldbergbau verbreitet.
In der Projektregion Geita ist die Arbeit von Kindern im Goldbergbau verbreitet. © Erik Thallaug/Plan

Maßnahmen gegen Kinderarbeit in Tansania

In und um die Goldminen von Geita arbeiten viele Kinder im Kleinbergbau – manchmal bis zu 14 Stunden am Tag. Sie können nicht zur Schule gehen und sind einem besonders hohen Risiko von Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Für die Kinder in Geita bedeutet dieses Leben einen Teufelskreis aus Armut und fehlender Bildung, dem sie kaum entkommen können. Wir von Plan International engagieren uns gegen Kinderarbeit und geben Mädchen und Jungen die Chance, wieder zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu machen.

Infos zum Projekt

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Was wir in Tansania erreicht haben

In der vierjährigen Projektlaufzeit von 2015 bis 2019 haben wir – im Kampf gegen Kinderarbeit – rund 430.000 Menschen durch Aufklärungs- und Fördermaßnahmen erreicht. Unter ihnen 243.000 Kinder, von denen einige sehr gefährliche Arbeit im Goldbergbau von Geita leisteten.

Im Zuge des Projektes haben wir erreicht, dass 20.191 Kinder im Alter zwischen fünf und 18 Jahren ihre Arbeit in den Minen, in der Prostitution oder in anderen ausbeuterischen und gefährlichen Arbeitsverhältnissen beendet haben. 5.177 einkommensschwache Haushalte konnten wir durch Spargruppen und Ausbildungsmaßnahmen dabei unterstützen, ihre finanzielle Situation zu verbessern. 

Unsere Projekterfolge: April 2015 – April 2019

Die Erfolge

  • 20.191 Mädchen und Jungen haben die Kinderarbeit beendet.
  • 4.000 durch Kinderarbeit gefährdete oder betroffene Kinder wurden mit Schulmaterialien unterstützt.
  • 5.177 einkommensschwache Haushalte konnten ihre wirtschaftliche Situation verbessern.
  • 1.980 Mädchen und Jungen engagieren sich in Kinderräten für die Abschaffung der Kinderarbeit.

Prüfung und Bewertung

Während der gesamten Laufzeit des Projektes fanden regelmäßige Treffen aller beteiligten Partner statt. Dort wurden die Projektfortschritte besprochen, gewonnene Erfahrungen ausgetauscht und nötige Korrekturen bei der Umsetzung der Maßnahmen vorgenommen. Nach der Hälfte sowie nach Beendigung des Projektes wurde eine ausführliche Evaluierung durchgeführt.

Im Juli 2019 haben wir ein Folgeprojekt gestartet, um unsere erfolgreiche Arbeit zum Schutz der Kinder in Geita fortzuführen. So wollen wir weiter dazu beitragen, die Kinderarbeit in der Region abzuschaffen und auch andere Formen der Gewalt gegen Kinder zu beenden.

Abschlussbericht

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (85,41 %)
  • Werbeaufwendungen (10,18 %)
  • Verwaltungsaufwendungen (4,41 %)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • eKomi Kundenauszeichnung in Gold
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Die Gewalt durch terroristische Gruppen in Burkina Faso nimmt immer weiter zu. Millionen von Menschen – darunter viele Kinder und Frauen – flüchten und werden zu Vertriebenen im eigenen Land. Ihre Bedürfnisse sind komplex und vielfältig. Kinder mit Behinderungen dürfen dabei nicht vergessen werden.

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