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Bildung ermöglicht es Mädchen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Bildung ermöglicht es Mädchen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. © Finbarr O’Reilly. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Burkina Faso.

Schulbildung für Mädchen in Burkina Faso

In Burkina Faso wird vor allem Mädchen und Frauen der Zugang zu Bildung verwehrt, in den Schulen gibt es fast nur männliche Lehrkräfte. Um der so entstehenden Benachteiligung von Mädchen zu begegnen, bilden wir von Plan International junge Frauen zu Grundschullehrerinnen aus. 588 Mädchen und junge Frauen aus den Programmgebieten Bam, Kourittenga, Namentenga, Sanmatenga und South West erhalten ein Stipendium für eine Lehrerinnenausbildung. Die weiblichen Lehrkräfte dienen den Mädchen als Vorbilder, die zeigen, dass Bildung Frauen zu einem selbstbestimmten Leben verhilft.

Infos zum Projekt

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Bam, Kourittenga, Namentenga, Sanmatenga und South West (Burkina Faso)

Projektlaufzeit:
November 2011 – Oktober 2016

Ziel:
Plan möchte mit diesem Projekt die Bildungschancen für Mädchen in Burkina Faso verbessern und dazu beitragen, dass in den Grundschulen mehr weibliche Lehrkräfte unterrichten.

Maßnahmen:

  • die Vergabe von Stipenden für die Ausbildung zur Lehrerin
  • Workshop für Ausbilderinnen und Ausbildung zum Thema "kinderfreundliche Lehrmethoden"
  • Gründung von Alumni-Netzwerken, um Mädchen einen besseren Zugang zu Schulbildung zu ermöglichen

Was uns in Burkina Faso erwartete

Im traditionellen Rollenverständnis in Burkina Faso spielt Bildung für Frauen keine große Rolle. Nur rund 50 Prozent der Mädchen besuchen eine Grund- und nur 17 Prozent eine Sekundarschule (Unicef-Report 2015). Gewalt an Schulen ist weit verbreitet und trägt ebenfalls dazu bei, dass nur wenige Mädchen den Unterricht besuchen. Die meisten Lehrkräfte in den Grundschulen sind nur gering qualifiziert und haben kaum pädagogisches Wissen. Die geringe Anzahl weiblicher Lehrkräfte verstärkt zusätzlich die Benachteiligung von Mädchen im Bildungssystem. So fehlen den Mädchen Ansprechpartner bei Problemen, aber auch weibliche Vorbilder, denen sie nacheifern können und die ihnen zeigen, dass sich eine gute Ausbildung lohnt.

Die Projektziele

Plan möchte mit diesem Projekt die Bildungschancen für Mädchen in Burkina Faso verbessern und dazu beitragen, dass in den Grundschulen mehr weibliche Lehrkräfte unterrichten. Durch das Projekt soll sowohl die Einschulungsrate von Mädchen erhöht werden als auch die Zahl derer, die die Grundschule erfolgreich abschließen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt Plan die Ausbildung von Lehrerinnen. Durch Verbesserungen in der Ausbildung soll zudem die Qualität des Unterrichts erhöht werden. Plan arbeitet dabei mit sieben pädagogischen Ausbildungsstätten im Land, den sogenannten ENEP (Ecoles Nationales des Enseignants du Primaire) zusammen. Hier werden angehende Grundschullehrerinnen und -lehrer in einer zweijährigen Ausbildung auf den Schuldienst vorbereitet. 588 Mädchen und junge Frauen aus den Programmgebieten Bam, Kourittenga, Namentenga, Sanmatenga und South West erhalten ein Stipendium, das ihnen die Ausbildung zur Lehrerin an einer der ENEP-Schulen ermöglicht.

Der Zwischenbericht

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