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Das gemeinsame Fußballspielen ist gerade für Mädchen, die in Brasilien vielfach benachteiligt werden, von hohem Wert. © Plan

Fußball macht Mädchen stark

Mit einem Mädchenfußball-Projekt gehen wir von Plan International gegen die soziale Ungerechtigkeit gegenüber Frauen und Mädchen in Brasilien an. Sie werden oft Opfer von Gewalt, gehen seltener zur Schule und sind häufiger von Armut betroffen als Männer. Ein wirkungsvolles Instrument, bei Jugendlichen Selbstbewusstsein, Toleranz und gegenseitigen Respekt zu fördern, ist der Sport, insbesondere Fußball. 800 Mädchen zwischen sieben und 18 Jahren aus den Provinzen Codó und São Luis profitieren von unserem Projekt, insgesamt sind daran rund 8.000 Menschen beteiligt. Mithilfe breit angelegter Maßnahmen will unser Kinderhilfswerk dazu beitragen, geschlechtspezifische Gewalt nachhaltig zu reduzieren.

Infos zum Projekt

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Dieses Projekt wurde erfolgreich eingeworben. Wir benötigen hierfür keine weiteren Spenden. Gerne können Sie uns jedoch mit der Übernahme einer Patenschaft oder einer Spende in unseren Sonderprojekt-Fonds unterstützen.


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Das ist der Projektrahmen

Projektregion:
Codó und São Luís im Bundesstaat Maranhão (Brasilien)

Projektlaufzeit:
Dezember 2012 – Dezember 2015

Ziel:
Ziel dieses Projekts ist es, die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Partizipation von Jungen und Mädchen sowie deren Eltern in sechs Großgemeinden der Regionen Codó und São Luís zu fördern.

Maßnahmen:

  • wöchentliche Fußballtrainings sowie theoretischer Unterricht zu Themen wie "Gleichberechtigung, "Schutz vor Gewalt" oder "Gemeindepartizipation" für zirka 800 Mädchen
  • Einrichtung eines Plan Jugendbeirats in Brasilien
  • Informationsveranstaltungen und Workshops für Eltern zu den Projektaktivitäten sowie zum Thema "Genderfragen"

Was uns in Brasilien erwartete

Brasilien ist ein Land der Gegensätze: auf der einen Seite die sechstgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, auf der anderen Seite acht Millionen Kinder und Jugendliche, die in Armut leben. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist sehr groß, es herrscht soziale Ungleichheit zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, zwischen Regionen und zwischen den Geschlechtern. Denn Frauen und Mädchen sind besonders benachteiligt. Sie gehen seltener zur Schule, werden oft schon in jungen Jahren schwanger, stehen finanziell schlechter da und werden häufig Opfer von Gewalt und Missbrauch. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO findet in Brasilien alle 15 Sekunden ein Übergriff auf eine Frau statt.

Die Projektziele

Ziel dieses Projekts ist es, die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Partizipation von Jungen und Mädchen sowie deren Eltern in sechs Großgemeinden der Regionen Codó und São Luís zu fördern. Dort im Nordosten des Landes, wo die Menschen besonders arm sind, will Plan die Rechte von Mädchen und Frauen stärken. Noch bis in die 80er Jahre war Fußball für Frauen in Brasilien gesetzlich verboten. Mit diesem Projekt sollen mehr Mädchen die Möglichkeit erhalten, die positiven Eigenschaften dieses Sportes kennenzulernen. In einem früheren von Plan Deutschland finanzierten Mädchenfußball-Projekt in Brasilien zeigten sich bereits viele positive Auswirkungen des Sports. Die Mädchen erzielten bessere Schulergebnisse, waren gesünder und erfuhren durch den Sport eine Steigerung ihres Selbstbewusstseins.

Mit Hilfe der breit angelegten Maßnahmen will Plan auch in diesem Projekt dazu beitragen, die geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den Gemeinden nachhaltig zu reduzieren. Die FußballWeltmeisterschaft im Sommer 2014 in Brasilien hat den Erfolg des Projektes begünstigt und dazu beigetragen, die bisher noch schwachen Strukturen des Frauenfußballs in Brasilien zu stärken.

Der Zwischenbericht

Weitere abgeschlossene Projekte
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