Projekt: Kinder stärken

Unterstützung für Kinder in Gerichtsverfahren

Die von uns aufgebauten Gerichte wahren bereits durch ihre räumliche Beschaffenheit den Schutz der Kinder. So müssen etwa Opfer von Gewalt während einer Verhandlung dem Täter nicht direkt gegenüberstehen. Sie können in separaten Räumen ihre Aussage machen. Zudem erhalten Zeugen von Missbrauchsfällen, die sich eine Fahrt zum Gericht nicht leisten können, finanzielle Unterstützung. Kindern, die Opfer eines Missbrauchs sind, finanzieren wir gerichtsmedizinische Untersuchungen und psychologische Beratung. Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, erhalten Rechtsbeistand.

Weiterbildung von Justizangestellten

Um die Kapazitäten des Justizsystems zu stärken, nehmen 100 Beschäftigte der Justiz sowie Angestellte des Gesundheits- und Bildungswesens an Schulungen teil. Dort erfahren sie unter anderem, wie sie Fälle sexuellen Missbrauchs besser erkennen und wie sie mit gerichtsmedizinischen Untersuchungen umgehen sollten.

Bewusstseinsbildende Maßnahmen

Damit sich in der Bevölkerung ein allgemeines Bewusstsein für die Rechte von Kindern und die schlimmen Folgen von Gewalt und Missbrauch etabliert, führen wir sensibilisierende Veranstaltungen in den Gemeinden durch.Anhand von zum Beispiel Theateraufführungen oder Tanzveranstaltungen werden Themen wie häusliche Gewalt oder Frühverheiratung thematisiert, um so bestehende Tabus aufbrechen zu können. Auf diese Weise erreichen wir insgesamt rund 150.000 Gemeindemitglieder.

Weitere Informationen zum Projekt „Kinder stärken vor Gericht in Simbabwe“ finden Sie in unserer Projektbeschreibung.

Das Mädchen Najma ist 11 und lebt in Somalia
Hunger am Horn von Afrika

Die verheerende Hungerkrise in Somalia führt dazu, dass Mädchen immer häufiger die Schule abbrechen.

Eine Gruppe Mädchen tanzt auf einer Wiese. Im Vordergrund springt gerade ein Mädchen in die Luft.
Kinderschutz in einer vergessenen Krise

Zum Weltflüchtlingstag werfen wir einen Blick auf Kamerun: Dort leben über 1,5 Millionen Vertriebene, darunter viele Frauen und Kinder. Die Plan Post berichtet, vor welchen Herausforderungen das Land steht – und wie Plan International hilft.

Moken-Junge Noi (15) auf der Insel Surin in Thailand, wo er seiner familie beim Fischen hilft
Per Ausweis in die Zukunft

Im Juni schließt Plan International seine Patenschaftsprogramme in Thailand ab. In rund 40 Jahren Projektarbeit wurden unter anderem Ausweispapiere für die Seenomaden der Moken organisiert.

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