In der Projektregion Geita ist die Arbeit von Kindern im Goldbergbau verbreitet.
In der Projektregion Geita ist die Arbeit von Kindern im Goldbergbau verbreitet. © Erik Thallaug/Plan

Mädchen und Jungen vor Kinderarbeit schützen

In und um die Goldminen von Geita arbeiten viele Kinder im Kleinbergbau - manchmal bis zu 14 Stunden am Tag. Sie können nicht zur Schule gehen und sind einem besonders hohen Risiko von Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Für die Kinder in Geita bedeutet dieses Leben einen Teufelskreis aus Armut und fehlender Bildung, dem sie kaum entkommen können. Wir von Plan International geben Mädchen und Jungen die Chance, wieder zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu machen.

Kinderarbeit wollen wir stoppen. Helfen auch Sie!

Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Geita

Projektlaufzeit:
April 2015 – Oktober 2018

Ziel:

  • Mädchen und Jungen vor gefährlicher und ausbeuterischer Arbeit bewahren

Maßnahmen:

  • Aufbau eines Netzwerks für den Kinderschutz
  • Rund 4.000 Kindern den Schulbesuch ermöglichen
  • Berufsausbildungen für 182 Jugendliche
  • Aufklärungsarbeit bei den Minenbetreibern in Geita

      Ja, ich unterstütze dieses Projekt!

      Was uns in Tansania erwartet

      Viele Kinder in Tansania arbeiten anstatt zur Schule zu gehen. Auf diese Weise tragen sie zum Einkommen ihrer Familien bei. 68 Prozent der Bevölkerung leben in extremer Armut. In der Projektregion Geita ist die Arbeit von Kindern im Kleinbergbau zur Goldgewinnung verbreitet. Manche von ihnen besuchen nie eine Schule. Im Bergbau selbst arbeiten meist Jungen. Bei der gefährlichen Arbeit riskieren sie schwere Gesundheitsschäden und sogar ihr Leben. Der Einsatz von Chemikalien und die Gefahr von Mineneinstürzen sind ständig präsent. Mädchen sind vor allem in den Bars und Restaurants beschäftigt, die rund um die Minen entstehen. Dort arbeiten sie manchmal bis zu 14 Stunden am Tag und sind darüber hinaus einem besonders hohen Risiko von Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Zwar verbietet das tansanische Gesetz, dass Kinder unter 18 Jahren schwerer und gefährlicher Arbeit nachgehen – die Realität sieht jedoch anders aus: 19 Prozent der Mädchen und 23 Prozent der Jungen zwischen fünf und 14 Jahren sind laut UNICEF von Kinderarbeit betroffen. Oft haben die Familien kaum alternative Einkommensquellen, die es ihnen ermöglichen, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

      Unsere Projektziele

      Seit 2012 engagieren wir von Plan uns in der Region Geita, um Kinder vor der gefährlichen und ausbeuterischen Arbeit in den Minen zu schützen. Mädchen und Jungen, die dort arbeiten, sollen im Rahmen des Projektes die Chance erhalten, wieder zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu machen. Rund 5.000 Familien stärken wir durch Einkommen schaffende Maßnahmen. Rund 244.000 Mädchen und Jungen aus 17 Bezirken profitieren von den Projektmaßnahmen, unter ihnen ca. 20.000 Kinder zwischen fünf und 18 Jahren, die in den Goldminen arbeiten. Das Projekt wird durch die Agence Française de Développement kofinanziert.

      Was wir bisher für den Projekterfolg getan haben

      Der Zwischenbericht

      Exemplarische Projektkosten

      20 EUR:
      Schulmaterialien für ehemalige Minenarbeiter

      203 Euro:
      Bücher und Spielzeug für einen Kindergarten

      261 Euro:
      Schulung eines Polizisten in Kinderschutz

      Ja, ich unterstütze dieses Projekt!
      Ihre Hilfe kommt an!
      • Projektausgaben (81,9%)
      • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (12,4%)
      • Verwaltungsausgaben (5,7%)
      • DZI Spendensiegel
      • TÜV NORD
      • Website des Jahres 2015 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
      • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012