Moskitonetze schützen vor der Übertragung von Malaria. © Plan/Nyani Quarmyne. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Burkina Faso.
Moskitonetze schützen vor der Übertragung von Malaria. © Plan/Nyani Quarmyne. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Burkina Faso.

Leben retten – Malaria & Ebola bekämpfen

Durch die Ebola-Epidemie ist das Gesundheitssystem in Sierra Leone zusammengebrochen. Das hat auch die Zahl der Malaria-Infektionen wieder ansteigen lassen. Wir von Plan International unterstützen den Wiederaufbau der Gesundheitsversorgung und verbessern die Wasserversorgung für bessere Hygiene. Das Projekt soll die Zahl der Malaria-Todesfälle im Programmgebiet bei Kleinkindern um 25 Prozent und bei Schwangeren um 50 Prozent senken.

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Kailahun

Projektlaufzeit:
Dezember 2011 – Dezember 2016

Ziel:
Die Zahl von Malaria-Todesfälle im Programmgebiet senken.

Maßnahmen:

  • Aufklärung in Schulen und Gemeinden
  • Gründung von Jugendclubs zur Unterstützung der Malaria-Prävention 
  • Bereitstellung von mit Insektiz behandelten Mosquitonetzen
  • Bereitsstellung von Malariaprophylaxen für Schwangere

Was uns in Sierra Leone erwartet

Im westafrikanischen Sierra Leone stellt Malaria eine der größten Gesundheitsgefahren dar. Bei Kindern unter fünf Jahren verlaufen 40 Prozent der Fälle tödlich. Auch während der Schwangerschaft stellt eine Malaria-Infektion eine erhebliche Gefährdung für die Mutter und ihr Kind dar. Viele Erwachsene scheuen jedoch den Gang ins Krankenhaus und verlassen sich lieber auf traditionelle Medizin – eine Entscheidung, die eine erfolgreiche Behandlung der Malaria sehr oft verzögert oder ganz verhindert.

Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei nur 46 Jahren. Mit dem Ausbruch der Ebola im Frühjahr 2014 hat sich die gesundheitliche Lage extrem verschlechtert. Das Virus verbreitete sich auf dramatische Weise und kostete innerhalb eines Jahres mehr als 3.800 Menschen im Land das Leben. Es wurden Ausgangssperren verhängt, Geschäfte und Schulen geschlossen. Gesundheitseinrichtungen wurden als Ebola-Behandlungszentren oder Quarantänestationen umfunktioniert. Auch medizinisches Personal, Gesundheitshelferinnen und -helfer erkrankten an dem Virus und starben. Manche legten aus Angst vor der Krankheit und mangelhaften Schutzmöglichkeiten ihre Arbeit nieder und verließen die Region.

Schon der Bürgerkrieg in den 90er Jahren hatte die medizinische Infrastruktur des Landes zu einem Großteil zerstört. Die seitdem mühsam gemachten Fortschritte im Wiederaufbau wurden durch die Ebola-Epidemie zunichte gemacht. Hinzu kommt, dass Ebola auch die Fortschritte in der Malaria-Bekämpfung gefährdet. Denn die Symptome von Malaria und Ebola sind sehr ähnlich. So war es Malaria-Patienten während des Ebola-Ausbruchs zum Beispiel nicht möglich, Gesundheitszentren aufzusuchen, ohne mit potentiellen Ebola-Patienten gemeinsam isoliert zu werden und sich so dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen. Auch deshalb stieg die Zahl der Malaria-Toten während der Ebola-Epidemie wieder an.

Unsere Programmziele

Das Projekt startete im Dezember 2011 mit dem Ziel, die Zahl der Malaria-Todesfälle im Programmgebiet bei Kleinkindern um 25 Prozent und bei Schwangeren um 50 Prozent zu senken. Der Ausbruch der Ebola im Mai 2014 hat es erforderlich gemacht, die Maßnahmen auszuweiten, um auch die Ebola-Epidemie weiter einzudämmen. An 326 Grundschulen führt Plan – gemeinsam mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften – Aufklärungs- und Hygienemaßnahmen durch. So soll das Risiko, an Malaria, Ebola oder anderen schweren Infektionen zu erkranken, reduziert werden. Das medizinische Personal von 81 Gesundheitszentren erweitert in Fortbildungen sein Wissen zur Diagnose und Behandlung von Malaria sowie in der Prävention und im Management von Ebola-Infektionen und Verdachtsfällen. Schwangere erhalten Zugang zu Malariaprophylaxe und an Malaria erkrankte Kleinkinder schnell und gut wirksame Medikamente.

Was wir für den Projekterfolg tun

Projektberichte

Exemplarische Projektkosten

5 Euro:
Ein Mosquitonetz zum verbesserten Schutz für Schwangere vor Malaria

53 Euro:
Produktion des Kinderradioprogramms- von Kinder für Kinder. Zum Thema „Malaria und Ebola“.

83 Euro:
Unterstützung von traditionellen Straßentheateraufführungen mit Informationen über "Malaria".

Dieses Projekt wird unterstützt von:
Mario Götze ist Plan-Pate und fördert verschiedene Projekte mit Plan.
Mario Götze Fußball-Nationalspieler Weiterlesen
Weitere abgeschlossene Projekte
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