Corona-Krise

Jetzt spenden

Foto © Plan International

Unser Engagament ist jetzt wichtiger denn je

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf die Arbeit von Plan International und der Stiftung Hilfe mit Plan aus. Wir als Stiftungsteam sind weiterhin mit voller Kraft im Einsatz für Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt – denn unser gemeinsames Engagement ist derzeit wichtiger denn je. Wie sollen sich zum Beispiel Kinder und ihre Familien schützen, wenn es nicht genug Wasser und Seife gibt, um sich regelmäßig die Hände zu waschen? Wie dem Virus trotzen, wenn das Immunsystem zu schwach ist, weil es an nahrhaftem Essen fehlt? Auf dieser Seite erfahren Sie, welche langfristigen Projekte wir fördern, die gegen Missstände wie diese ankämpfen. Aber auch wie die aktuelle Situation in den Projektländern aussieht.

Gerne erzählen wir Ihnen auch persönlich, wie wir den Herausforderungen der Corona-Krise begegnen und was wir derzeit für Kinder weltweit tun können. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ihre Ansprechpartnerin


Louise von Hobe-Gelting & Team

Telefon: 040 / 607 716 - 260
E-Mail: info@stiftung-hilfe-mit-plan.de

Sie möchten helfen?

Sprechen Sie uns gerne an, damit wir Sie zu Ihrem Engagement beraten können. In dieser besonderen Situation helfen insbesondere freie Spenden. Denn diese können wir dort einsetzen, wo sie gerade am dringendsten gebraucht werden. Vielen Dank!


Spendenkonto
Stiftung Hilfe mit Plan
IBAN: DE60 7002 0500 0008 8757 07
BIC: BFSWDE33MUE
Stichwort: Freie Spende

Wie sieht es in den Programmländern aus?

Die Zahl der Fälle in den Ländern, in denen Plan International Programme durchführt, ist sehr unterschiedlich. In Lateinamerika steigen die Fallzahlen beispielsweise aktuell stark an, während die Zahlen in Afrika noch vergleichsweise niedrig sind. Unsere Arbeit vor Ort ist teilweise durch Reiserestriktionen und Ausgangssperren diverser Regierungen betroffen. In anderen Regionen sind die Lockdowns hingegen nicht so strikt. Dort tun unsere Mitarbeiter:innen vor Ort alles, um sich und die Kinder sowie ihre Familien und Gemeinden vor Ort zu schützen und zu informieren. Vor allem im Bereich Hygiene arbeiten wir daran, die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, z.B. durch eine verstärkte Sensibilisierung und Aufklärung der Menschen vor Ort, die Verteilung wichtiger Güter oder die Einrichtung von Handwaschstationen.

Zudem verändert der Ausbruch von COVID-19 die Lebensumstände, in der Kinder aufwachsen, tiefgreifend. Schulen werden geschlossen, Familienmitglieder könnten erkranken und Gemeinden verlieren die Möglichkeiten, sich selbst zu finanzieren. Das ist vor allem für Kinder eine große Belastung und kann langfristige Folgen haben.

Aktuelle Situation

Afrika

Foto © Plan International

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in den meisten der Plan-Programmländer in Afrika nach wie vor relativ niedrig. Wie eine Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, ist das Risiko eines plötzlichen Anstieges jedoch hoch. Dies liegt insbesondere daran, dass Präventivmaßnahmen nicht eingehalten werden, an der geringen Anzahl an Tests sowie niedrigen Impfraten.

Lateinamerika

Foto © Plan International / Fiorella Ramos
In Lateinamerika bleibt die Lage aufgrund hoher Infektionszahlen ernst. In fast allen Ländern der Region sind die öffentlichen Gesundheitssysteme unterfinanziert. Zudem sind weiterhin auch andere schwere Krankheiten, wie Malaria und Denguefieber, weit verbreitet. Die Pandemie trägt zu einer Verstärkung bestehender Ungleichheiten bei, unter denen besonders Mädchen und Frauen leiden.  

Asien

Foto © Plan International
Einige asiatische Länder werden momentan von einer neuen Infektionswelle erfasst, die die Gesundheitssysteme an ihre Grenzen bringt. Die Pandemie hat große Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Familien. Besonders die arme Bevölkerung leidet unter ausbleibendem Einkommen und Nahrungs­mittel­unsicherheit und hat schlechteren Zugang zu Hygieneartikeln.  

Mehr Informationen zu unserer Arbeit in der Corona-Krise finden Sie hier.

Langfristige Projekte, die nun besonders wichtig sind

Foto © Plan International

Kinderheirat verhindern

Die Zahl der Kinderehen steigt in Krisen dramatisch an. Projekte wie „Kinderheirat verhindern in Burkina Faso“ sind wichtiger denn je.

Foto © Alf Berg

Ernährung und Gesundheit

Mit dem Projekt "Allin Mikuna - Gutes Essen" wird die Ernährungs- und Gesundheitssituation von Kindern im Hochland von Peru verbessert. Das stärkt auch ihr Immunsystem.

Foto © Plan International / Johanna de Tessières

Schutz vor Beschneidung

In der Corona-Krise steigt das Risiko, dass Mädchen Opfer von Beschneidung werden. In unserem aktuellen Projekt in Guinea sollen rund 2.000 Mädchen in 80 Gemeinden vor weiblicher Genitalverstümmelung bewahrt werden.

Foto © Sandra Gaetke / Plan International

Sauberes Wasser

Das Projekt "Sauberes Wasser für Ghana" verbessert die Sanitär- und Hygienesituation sowie die Trinkwasserversorgung von Gemeinden in Ghana.

Foto © Stiftung Hilfe mit Plan

Schutz vor Gewalt

Ausgangssperren haben weltweit zu einer Zunahme von häuslicher Gewalt geführt. Im Rahmen eines Schutzprojekts in Bolivien wird unter anderem der Ausbau eines Frauenhauses ermöglicht.

Foto © Gurufoto / Plan International

Bildung fördern

Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Unter anderem mit einem Projekt in Nepal setzen wir uns dafür ein, dass auch Kinder in abgelegenen Regionen zur Schule gehen können.

Foto © Andrea Aragón

Mädchen stärken

Covid-19 könnte die Erfolge im Kampf für Gleichberechtigung zerstören. Dagegen setzen wir uns ein, unter anderem mit dem Projekt „Mädchennetzwerke: Gemeinsam sind wir stark!“ in Guatemala und Peru.

Weitere Projekte finden Sie hier.

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