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Ihre Patenschaft in Ecuador verbessert die Lebenswelte für Kinder vor Ort.
Ihre Patenschaft in Ecuador verbessert die Lebenswelte für Kinder vor Ort. © Plan/Antje Schröder

Patenschaft für Kinder in Ecuador

In Ecuador lebt die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung in Armut. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen für Kinder, Familien und Gemeinden in den ländlichen Gebieten langfristig verbessern und tragen zu einer beruflichen Perspektive in unseren Projektregionen bei.

Unser Engagement in Ecuador

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 1963
  • 2015 rund 45.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Ecuador helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Ecuador?

Plan International ist seit 1963 in Ecuador tätig. Ende 2015 erreichte Plan International mit seiner Arbeit das Umfeld von 45.000 Patenkindern und ihren Familien. Das Kinderhilfswerk konzentriert seine Arbeit auf die Unterstützung indigener Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten sowie auf arme Familien in den Slums der Großstädte. Gerade Mädchen und Frauen sind dort besonders benachteiligt.

In Ecuador setzen wir von Plan International uns dafür ein, dass Kinder ihre Rechte auf Bildung, Gesundheitsvorsorge, Schutz und gesellschaftliche Teilhabe wahrnehmen können – unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Mit unseren umfassenden Programmen fördern wir vor allem indigene Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten sowie arme Familien in den Slums der Großstädte. Gerade Mädchen und Frauen sind dort besonders benachteiligt und werden häufig diskriminiert. Wir setzen uns dafür ein, dass sie in ihren Gemeinden Gehör finden.

Vanesa - ein Patenkind aus Ecuador erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Ecuador helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Ecuador

Unsere Programme in Ecuador tragen zu besseren Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche im Land bei. Erfahren Sie nachfolgend, wofür wir die Mittel, die aus Ihren Patenschaften zusammenkommen, in Ecuador einsetzen.

Ecuador im Überblick

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas direkt am Äquator. Das Land teilt sich in drei Regionen: das Küsten-Tiefland im Westen, das tropische Amazonasbecken im Osten und das zentrale Anden-Hochland. Während die durchschnittliche Temperatur im Hochland bei zwölf Grad Celsius liegt, sind die Regenwaldgebiete des Amazonas sehr heiß und feucht. In Ecuador lebt eine Vielzahl ethnischer Gruppen. Darunter viele indigene Volksgruppen, Mestizen sowie Afro-Ecuadorianer. Es existieren zahlreiche regionale Sprachen.

Einwohner 15,7 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 76 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 23 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 5.510 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 99 %, Männer 99 %
Landesfläche 256.370 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Quito
Landessprachen Spanisch, indigene Sprachen (Quechua und Shuar)
Religion Christentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Im 16. Jahrhundert eroberten die Spanier Ecuador und zerstörten das Inkareich, das sich bis dahin über Peru bis nach Chile und Argentinien erstreckte. Sie regierten das Land zunächst von Peru und später von Groß-Kolumbien aus. 1822 erlangte Ecuador unter Simón Bolívar die Unabhängigkeit und wurde 1830 selbstständige Republik.

Die heutige Situation in Ecuador

In den vergangenen Jahren führten wirtschaftliche und sozialpolitische Entscheidungen der Regierung immer wieder zu Protesten bei der Bevölkerung, insbesondere bei den indigenen Volksgruppen. Dennoch blieb die politische Situation stabil. Seit 2007 ist Rafael Correa Delgado Präsident Ecuadors. Die Mehrheit der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ist arm und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Vor allem Männer zieht es in die Städte in der Hoffnung, Arbeit zu finden. Dort leben die Menschen jedoch oft beengt in provisorischen Unterkünften in den Slums der Großstädte.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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