Ihre Patenschaft in Ruanda unterstützt nachhaltig Projekte zur frühkindliche Förderung.
Ihre Patenschaft in Ruanda unterstützt nachhaltig Projekte zur frühkindliche Förderung. © Plan

Patenschaft für Kinder in Ruanda

1990 brach in Ruanda ein Bürgerkrieg aus, 1993 beruhigte sich die Lage zunächst. Ein Jahr später wurde mit dem Abschuss des Flugzeugs des Präsidenten Habyarimana ein Völkermord ausgelöst. In drei Monaten wurden bis zu eine Million Tutsi und oppositionelle Hutu getötet. Heute sind 50 Prozent der ruandischen Bevölkerung unter 18 Jahre alt. Wir von Plan International setzen uns für die Kinder und Jugendlichen in Ruanda ein und machen auf Kinderschutz und -rechte aufmerksam.

Unser Engagement in Ruanda

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 2007
  • 2017 mehr als 17.000 Patenkinder
    (657.000 Patenkinder in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Ruanda helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Ruanda?

Plan International ist seit 2007 in Ruanda tätig. Im Jahr 2017 erreichte das Kinderhilfswerk mit seiner Arbeit das Umfeld von rund 17.000 Patenkindern und ihren Familien. Die Programmgebiete von Plan International sind ländlich geprägt und liegen im Nordosten und Süden des Landes sowie südlich der Hauptstadt Kigali.

Ruanda steht nach dem Völkermord in den 1990er Jahren heute vor einer Reihe entwicklungspolitischer Herausforderungen. Wir von Plan International setzen uns in dem ostafrikanischen Land nachhaltig für die Rechte der Kinder ein. Im Fokus unserer Arbeit steht dabei, Kindern eine altersgerechte Förderung zu ermöglichen und die Bildungschancen für benachteiligte Kinder zu verbessern. Zu diesen zählen unter anderem Kinder mit Behinderungen und Kinder, die durch den Genozid oder aber durch Aids zu Waisen geworden sind. Außerdem fördern wir die Geburtenregistrierung und stärken die Kompetenzen von Jugendlichen.

Sifa - ein Patenkind aus Ruanda erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Ruanda helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Ruanda

Ihre Patenschaft in Ruanda hilft Hilfprojekte erfolgreich zu realisieren und das Leben von Kindern in diesem Land nachhaltig zu verbessern. Lesen Sie nachfolgend mehr über unsere Programme vor Ort.

Ruanda im Überblick

Ruanda liegt in Ost-Zentralafrika knapp südlich des Äquators und gehört zu den kleinsten Ländern des Kontinents. Ruanda wird auch das „Land der tausend Hügel“ genannt, da besonders der Nordwesten aus einer hügeligen Berglandschaft besteht. Im Westen, an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, liegt der große Kivu-See. Es herrscht ein mildes und feuchtes Klima mit jährlich zwei Regenzeiten.

Einwohner 11,90 Mio. (Deutschland: 82,70 Mio.)
ø Lebenserwartung 64 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 39 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 1.617 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 83 %, Männer 81 %
Landesfläche 26.340 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Kigali
Landessprachen Kinyarwanda, Englisch, Französisch
Religion Christentum (97 %), Islam
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die soziale Gruppe der Hutu bildete die Bevölkerungsmehrheit und lebte traditionell von der Landwirtschaft. Während der Kolonialzeit wurden die Tutsi systematisch als herrschende Schicht unterstützt. Dies führte zu Auseinandersetzungen zwischen Hutu und Tutsi. 1962 wurde Ruanda unabhängig und in den Folgejahren gab es vermehrt Angriffe und Massaker an der Tutsi-Bevölkerung. 1990 brach ein Bürgerkrieg aus, 1993 beruhigte sich die Lage zunächst. Ein Jahr später wurde mit dem Abschuss des Flugzeugs des Präsidenten Habyarimana der Völkermord ausgelöst. In drei Monaten wurden bis zu eine Million Tutsi und oppositionelle Hutu getötet.

Wirtschaft und Infrastruktur brachen vollkommen zusammen. Nach Ende des Völkermords konstituierte sich eine Übergangsregierung. Ruanda ist das Land mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Afrika. Fast 50 Prozent der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt. Es gibt nur wenig Industrie. Ein Großteil der Menschen lebt auf dem Land und ist von Subsistenzlandwirtschaft – dem Anbau für den eigenen Bedarf – abhängig.

Die heutige Situation in Ruanda

Bei der Präsidentschaftswahl 2018 wurde Paul Kagame in seinem Amt bestätigt. 45 von 80 Sitzen im Abgeordnetenhaus werden derzeit von Frauen besetzt. Trotz bedeutender wirtschaftlicher Erfolge seit dem Genozid lebt ein Großteil der Bevölkerung weiterhin in Armut.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Paten für Ruanda

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  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012
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