Weltweite Hilfe
Sie haben Fragen?

Wir beantworten Ihre Fragen gerne!

Mo. - Fr.
08:30 - 18:00 Uhr
Ihre Patenschaft in Kenia unterstützt u.a. unsere Gesundheitsprogramme. So können Kinder gesund aufwachsen
Ihre Patenschaft in Kenia unterstützt u.a. unsere Gesundheitsprogramme. So können Kinder gesund aufwachsen. © Plan

Patenschaft für Kinder in Kenia

Kenia liegt auf dem Äquator an der Ostküste Afrikas. Weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Der Norden des Landes ist jedoch karg und wüstenhaft. Hier kommt es in Folge ausbleibenden Regens immer wieder zu Hungerkrisen. Wir von Plan International setzen uns in Kenia dafür ein, das weniger Kinder mangelernährt sind und mehr Kinder gesund aufwachsen können. Helfen Sie mit Ihrer Spende, Hungerkrisen entgegenzuwirken.

Unser Engagement in Kenia

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1982
  • 2016 mehr als 63.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Wasser und Hygiene, HIV-Prävention, Bildung, wirtschaftliche Sicherheit, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern

Ja, ich möchte in Kenia helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Kenia?

Plan International arbeitet seit 1982 in Kenia und erreichte im Jahr 2016 das Umfeld von 63.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir engagieren uns überwiegend in ländlichen Regionen, haben aber auch Programmschwerpunkte in städtischen Gebieten.

Munyiva - ein Patenkind aus Kenia erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Kenia helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Kenia

Ihre Patenschaft für ein Kind in Kenia hilft dabei, unsere Hilfsprojekte und Programme vor Ort zu realisieren und uns aktiv für das Wohl der Kinder im Land einzusetzen.

Gemeinsam mit den zuständigen Behörden setzen wir uns für gesundheitsfördernde Hygienestandards in den Gemeinden ein, was auch dazu beiträgt, die Trinkwasserqualität zu verbessern. Um ein nachhaltiges Wassermanagement zu gewährleisten, stärken wir gemeindebasierte Wasserkomitees, die für die umsichtige Nutzung dieser lebenswichtigen Ressource zuständig sind. Wir arbeiten weiter daran, dass jede Familie sanitäre Einrichtungen nutzen kann und auch Schulen entsprechend ausgestattet werden. Ziel ist es, dass das Defäkieren im Freien nicht mehr praktiziert wird. Wir verbessern die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern, indem wir uns dafür engagieren, dass mehr Gesundheitseinrichtungen und qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen.

Schwangere sollen sich regelmäßig untersuchen lassen können und auch die Möglichkeit haben, nach der Geburt Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen. Umfassende GesundheitsaufklärungImpfungen sowie Prävention und Behandlung von Kinderkrankheiten gehören ebenso dazu, wie gezielte Interventionen bei Mangelernährung. An Schulen und Gesundheitsstationen haben Jugendliche nun die Möglichkeit, sich über Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu informieren. Darüber hinaus führen wir Aufklärungskampagnen durch, die speziell auf Jugendliche als Zielgruppe zugeschnitten sind. Außerdem fördern wir Selbsthilfegruppen für junge Mütter.

Wir stärken Kinderschutzmechanismen in Gemeinden und Schulen und klären Lehrkräfte sowie Eltern darüber auf, wie sie Kinder vor Gewalt und Missbrauch schützen können. Gemeinsam mit anderen Partnern engagieren wir uns dafür, dass Gesetze zum Kinderschutz konsequent umgesetzt werden und Fälle von Gewalt gegen Kinder strafrechtlich verfolgt werden. Dazu zählen beispielsweise Kinderheirat und -arbeit sowie schädliche Praktiken, wie weibliche Genitalverstümmelung. Wir unterstützen dabei gezielt den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien sowie der elektronischen Datenverarbeitung. Außerdem richten wir in Kooperation mit der Regierung moderne Systeme zur Geburtenregistrierung ein, damit Eltern ihre Kinder so früh wie möglich in ein Geburtenregister eintragen können.

Gemeinsam mit Partnern bieten wir berufsbildende Maßnahmen für Jugendliche und besonders für Mädchen an. Dabei vermitteln wir sowohl arbeitsmarktrelevante Kernkompetenzen als auch wirtschaftliches Grundwissen und entwickeln zusammen mit den Jugendlichen Perspektiven für eine wirtschaftliche Selbstständigkeit. Wir unterstützen sie dabei, ihre Talente zu erkennen und weiter auszubilden. Über gemeindebasierte Spargruppen können Jugendliche finanzielle Rücklagen bilden oder Mikrokredite aufnehmen, was ihnen ermöglicht, Investitionen zu tätigen und so ihre Ideen auch umzusetzen. Außerdem arbeiten wir mit friedenspädagogischen Ansätzen, um Kindern und Jugendlichen gewaltfreie Konfliktlösung nahezubringen.

Wir unterstützen die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Dazu stärken wir beispielsweise Frühwarnsysteme, integrieren aber auch Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes.

Die Gemeindemitglieder sind dabei aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen, Wünsche und Ansichten ein. Durch regelmäßige Trainings eignen sich Erwachsene und Kinder wichtige Kompetenzen an, um sich selbst und andere zu schützen. Im akuten Katastrophenfall leisten wir Soforthilfe und fokussieren dabei auf den Schutz vor Gewalt und Missbrauch. Unsere Maßnahmen vernetzen wir mit dem nationalen Katastrophenschutz und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen. Außerdem stärken wir die Widerstandsfähigkeit der Familien gegenüber Krisen, indem wir etwa durch zusätzliche Einkommensmöglichkeiten ihre wirtschaftliche Situation verbessern.

Kenia im Überblick

Kenia liegt auf dem Äquator an der Ostküste Afrikas und grenzt im Norden an den Südsudan und Äthiopien, im Nordosten an Somalia, im Süden an Tansania und im Westen an Uganda. Von Norden nach Süden durchzieht der Ostafrikanische Grabenbruch mit dem Rift Valley das Land. Hier befindet sich der zweithöchste Berg Afrikas, der schneebedeckte Mount Kenya. Die kargen Wüsten des Nordens gehen nach Süden hin in Savannenlandschaften über. Das Land ist bekannt für seine Nationalparks, deren artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu den touristischen Attraktionen des Landes zählen. Kenia ist von einer großen ethnisch und kulturellen Vielfalt geprägt. Über 40 Volksgruppen leben in dem Land. Im regionalen Vergleich zählt Kenia zu den Ländern mit dem höchsten Bevölkerungswachstum.

Einwohner51,40 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung66 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*41 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**3.052 USD (D: 47.640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 86 %, Männer 87 %
Landesfläche580.367 km², (D: 357.050 km²)
HauptstadtNairobi
LandessprachenKisuaheli, Englisch
ReligionChristentum (70%), Islam (20%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Schon früh war die Küste Kenias arabisch geprägt. Die urbanen Handelszentren erlebten um 1300 ihre wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Ende des 19. Jahrhunderts nahm der europäische Einfluss zu und das Land wurde schließlich britische Kolonie. Weiße Siedler konzentrierten auf Kosten der afrikanischen Bevölkerung die politische und wirtschaftliche Macht in ihren Händen. Nach dem 2. Weltkrieg und dem Erstarken der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung wurde das Land 1963 mit Jomo Kenyatta als ersten Präsidenten unabhängig. Bald etablierte sich ein Ein-Parteien-System. Seit 1991 sind wieder Oppositionsparteien zugelassen.

Die heutige Situation in Kenia

Kenias Volkswirtschaft ist die leistungsstärkste in Ostafrika. Das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre lag bei etwa fünf Prozent. Trotzdem lebt nach wie vor etwa die Hälfte der Bevölkerung in Armut. Ethnische Konflikte, die bis in die Kolonialzeit reichen, sowie die weit verbreitete Korruption sind schwerwiegende Probleme. Seit des Verfassungsreferendums 2010 wird die Dezentralisierung des Landes erfolgreich vorangetrieben. Nach den Präsidentschaftswahlen am 8. August 2017 wurde Uhuru Kenyatta, der Sohn des ersten Präsidenten Kenias, in seinem Amt bestätigt. Das Wahlergebnis wird von der Opposition angefochten.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer:innen

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

Weiterlesen

... und Pat:innen für Kenia

Ja, ich möchte in Kenia helfen!

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (82,95 %)
  • Werbeaufwendungen (12,22 %)
  • Verwaltungsaufwendungen (4,83 %)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • eKomi Kundenauszeichnung in Gold

Sinnvolle Geschenkideen in der Region:

SambiaHühner für eine Hühnerzucht

In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten und arbeiten, meist zur Selbstversorgung, in der Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben ausbleibende Ernten und geringe Erträge viele Familien in Armut gestürzt. Um dagegen zu wirken, bilden wir junge Frauen und Männer in landwirtschaftlichen Berufen aus, die auch in Zeiten des Klimawandels ein gutes Einkommen erbringen, wie die nachhaltige Landwirtschaft und Geflügelzucht. Die angehenden Geflügelzüchter:innen erhalten Hühner, Futter, Futterspender sowie Materialien für den Bau von Hühnerställen. Außerdem werden die Frauen und Männer in der Aufzucht und Pflege der Tiere geschult. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Ausbildung und Ausstattung junger Frauen und Männer für eine berufliche Perspektive in der Hühnerzucht.

SambiaImkerei für Sambia

In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten und arbeiten, meist zur Selbstversorgung, in der Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben ausbleibende Ernten und geringe Erträge viele Familien in Armut gestürzt. Um dagegen zu wirken, bilden wir junge Frauen und Männer in landwirtschaftlichen Berufen aus, die auch in Zeiten des Klimawandels ein gutes Einkommen erbringen. Hierzu zählt neben der nachhaltigen Landwirtschaft und Geflügelzucht und auch die Imkerei. In ihrer Ausbildung werden die angehenden Imker:innen in der Bienenzucht und im Umgang mit den Bienenvölkern geschult. Außerdem lernen sie, wie sie Honig und Wachs herstellen und die fertigen Produkte vermarkten. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Ausbildung und Ausstattung junger Frauen und Männer für eine berufliche Perspektive in der Imkerei.

SambiaBaumschulen Sambia

In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Trockenheit, Dürre und Abholzung belasten die Wälder. Dabei ist die ländliche Bevölkerung auf das Holz als Energiequelle angewiesen. Um dagegen zu wirken, fördern wir unter anderem die Aufforstung lokaler Waldgebiete und führen Kampagnen zum Umweltschutz durch. Wir schulen junge Frauen und Männer zu Themen wie Umwelt- und Klimaschutz. In Zusammenarbeit mit dem Forstministerium entwickeln wir Bestimmungen zur Nutzung der Wälder, um destruktive Abholzung zu verhindern. Für die Aufforstung arbeiten wir mit Schulen zusammen. Schulkinder ziehen die neuen Bäume heran und lernen so die Bedeutung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Projektgemeinden bei der Aufforstung der Wälder. Gleichzeitig stärken Sie den Klimaschutz und die Lebensgrundlagen der Menschen.

Weitere News zum Thema
Plan Nigeria
6 Projekte in 6 Ländern auf 2 Kontinenten: Plan International und Beiersdorf erweitern Kooperation

Seit Oktober 2020 besteht die Zusammenarbeit von Plan International und dem internationalen Hautpflegeunternehmen Beiersdorf mit drei Projekten in Brasilien, Ecuador und Kolumbien. Diese starke Partnerschaft wird nun durch drei weitere ...

Kinderhilfsorganisation Plan International fordert mehr Aufklärungsarbeit und Zugang zu Hygieneprodukten.
Mobbing wegen Menstruation: 14-jährige Schülerin in Kenia begeht Selbstmord

Kinderhilfsorganisation Plan International fordert mehr Aufklärungsarbeit und Zugang zu Hygieneprodukten.

Das könnte Sie auch interessieren
Antonia Kerschbaumer, umringt von der Familie ihres Patenkindes Rael Ngina
Meine zweite Familie

Als Antonia Kerschbaumer im Januar dieses Jahres in Raels Heimatdorf im Süden Kenias ankam, war die Anspannung groß. Doch ihre Erwartungen wurden noch übertroffen.

Ein großer Tag für alle

Schnell rückt ihre geplante viertägige Safari durch drei kenianische Nationalparks auf Platz zwei, als Karen Richardson und Werner Scheibling aus Göppingen die Nachricht der Plan-Mitarbeiter erreicht, dass einem Besuch bei ihrem Patenkind nichts entgegensteht. Hier ihr Bericht von der Begegnung mit der achtjährigen Gladys in Kilif:

Großer Empfang unterm Cashew-Baum

Er verging wie im Fluge und wurde zum unvergesslichen Ereignis: Der Tag, an dem Hagen Jänicke zusammen mit seiner Frau Patenkind Mariam in Kenia besuchte. Der Neubrandenburger berichtet von seinen Erlebnissen in Mariams Dorf.

Erfolg in Kenia:

Interessant? Weitersagen:
4.8 / 5 Sternen bei 2604 Bewertungen.