Ihre Patenschaft für ein Kind in Guinea-Bissau trägt dazu bei, dass es gewaltfrei aufwachsen kann.
Ihre Patenschaft für ein Kind in Guinea-Bissau trägt dazu bei, dass es gewaltfrei aufwachsen kann. © Plan

Patenschaft für Kinder in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft oder Fischerei für den Eigenbedarf. Doch die Erträge sind gering und über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Wir von Plan International engagieren uns in Guinea-Bissau dahingehend, dass Kinder grundversorgt sind und sich gesund und sicher entwickeln können. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Guinea-Bissau

Die Länderstrategie von Plan bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie wurde zusammen mit Plan-Mitarbeitern, Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1995
  • 2015 rund 20.000 Patenkinder
    (657.000 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Guinea-Bissau helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Guinea-Bissau?

Plan International arbeitet seit 1995 in Guinea-Bissau. Im Jahr 2016 erreichte Plan International mit seiner Arbeit das Umfeld von über 18.000 Patenkindern und ihren Familien, die in besonders armen und strukturschwachen ländlichen Regionen im Osten des Landes leben. Außerdem engagiert sich Plan für Vertriebene im Grenzgebiet zum Senegal.

Unser Arbeitsansatz, die kindorientierte Gemeindeentwicklung, beruht auf den Grundrechten von Kindern: das Recht auf Leben, Entwicklung, Mitwirkung und Schutz. Kindorientierte Gemeindeentwicklung bedeutet mit und für Kinder zu arbeiten. Mädchen und Jungen, Jugendliche, ihre Familien und Gemeinden sind an der Planung und Durchführung von Programmen und Projekten beteiligt, um ihre eigene Entwicklung voranzubringen. Die Gemeinde trägt Verantwortung für die Programme, damit deren Nachhaltigkeit gesichert wird, auch nachdem wirunsere Arbeit in diesem Gebiet beendet haben. Von zentraler Bedeutung ist es Kompetenzen von Gemeindemitgliedern zu stärken, damit sie sich mit den Herausforderungen ihrer Gemeinden aktiv auseinandersetzen können. Dies trägt dazu bei, strukturelle Kinderarmut zu beseitigen. 

Da der Staat eine wichtige Rolle bei der Umsetzung und Einhaltung der Kinderrechte spielt, arbeiten wir mit Regierungsstellen zusammen und unterstützen sie darin, ihre Verpflichtungen gegenüber den Gemeindemitgliedern wahrzunehmen und vorhandene Gesetze und Vorgaben umzusetzen. Gleichzeitig informieren wir die Menschen in den Gemeinden über ihre Rechte und bestärken sie darin, diese einzufordern. Wir setzen uns besonders für ausgegrenzte und benachteiligte Kinder ein, damit sie ihre Rechte wahrnehmen und den Kreislauf von Diskriminierung, gesellschaftlicher Nichtteilhabe und Kinderarmut durchbrechen können.

Satu - ein Patenkind aus Guinea-Bissau erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Guinea-Bissau helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Guinea-Bissau

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern in Guinea-Bissau die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Patenschaft fördert Projekte direkt vor Ort und sorgt für die Umsetzung von nachhaltig verbessernden Maßnahmen.

Guinea-Bissau im Überblick

Das kleine westafrikanische Land grenzt im Norden an den Senegal und wird im Osten und Süden von Guinea umschlossen. Die stark zerklüftete Küstenlinie zum Atlantik erstreckt sich über eine Länge von 350 Kilometern. Ihr vorgelagert ist der Bissagos-Archipel mit seinen vielen, teils unbewohnten Inseln.

Es herrscht tropisches Klima. Während im Westen Regenwälder und Mangrovensümpfe verbreitet sind, ist es weiter im Landesinneren trockener. Hier prägen Savannen das Landschaftsbild. Die kulturelle Vielfalt in Guinea-Bissau ist groß. Das Land beherbergt über dreißig verschiedene Volksgruppen.

Einwohner 1,8 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 55 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 93 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 550 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 71 %, Männer 80 %
Landesfläche 36.125 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Bissau
Landessprachen Portugiesisch, Criolou
Religion Islam (50%), lokale Glaubensrichtungen (40%), Christentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die Amtssprache Portugiesisch, wird nur von wenigen gesprochen. Der Anteil junger Menschen im Land ist hoch. Als portugiesische Kolonie erlangte Guinea-Bissau erst spät nach einem langjährigen Befreiungskampf 1974 die Unabhängigkeit. Zunächst etablierte sich ein sozialistisch orientiertes Einparteiensystem. 1994 fanden erste Wahlen statt. In der Folge kam es zu häufigen Regierungswechseln, mehreren Militärputschen und längeren bewaffneten Konflikten.

Die heutige Situation in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft oder Fischerei für den Eigenbedarf. Doch die Erträge sind gering und über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Cashewnuss ist das wichtigste Exportgut des Landes, der Weltmarktpreis hat sich in jüngster Zeit jedoch schlecht entwickelt.

Nach wie vor ist die politische Situation instabil und von Gewalt geprägt. 2012 putschte das Militär erneut. Seit der Wahl im Mai 2014 ist José Mario Vaz Staatsoberhaupt des Landes. Erste Erfolge seiner Politik führten dazu, dass dringend benötigte finanzielle Unterstützung internationaler Geber wieder aufgenommen wurde. Guinea-Bissau gilt als wichtiger Umschlagsplatz im internationalen Drogenhandel.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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