Ihre Patenschaft für ein Kind in Guinea-Bissau trägt dazu bei, dass es gewaltfrei aufwachsen kann.
Ihre Patenschaft für ein Kind in Guinea-Bissau trägt dazu bei, dass es gewaltfrei aufwachsen kann. © Plan

Patenschaft für Kinder in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft oder Fischerei für den Eigenbedarf. Doch die Erträge sind gering und über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Wir von Plan International engagieren uns in Guinea-Bissau dahingehend, dass Kinder grundversorgt sind und sich gesund und sicher entwickeln können. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Guinea-Bissau

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie orientiert sich an den vier Zielbereichen unserer globalen Strategie: LERNEN, LEITEN, ENTSCHEIDEN und SICH ENTFALTEN. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Regierungsstellen erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1995
  • 2017 rund 20.000 Patenkinder
    (657.000 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Guinea-Bissau helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Guinea-Bissau?

Plan International arbeitet seit 1995 in Guinea-Bissau. Im Jahr 2017 erreichte Plan International mit seiner Arbeit das Umfeld von über 20.000 Patenkindern und ihren Familien, die in besonders armen und strukturschwachen ländlichen Regionen im Osten des Landes leben. Außerdem engagiert sich Plan für Vertriebene im Grenzgebiet zum Senegal.

Satu - ein Patenkind aus Guinea-Bissau erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Guinea-Bissau helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Guinea-Bissau

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern in Guinea-Bissau die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Patenschaft fördert Projekte direkt vor Ort und sorgt für die Umsetzung von nachhaltig verbessernden Maßnahmen.

Guinea-Bissau im Überblick

Das kleine westafrikanische Land grenzt im Norden an den Senegal und wird im Osten und Süden von Guinea umschlossen. Die stark zerklüftete Küstenlinie zum Atlantik erstreckt sich über eine Länge von 350 Kilometern. Ihr vorgelagert ist das Bissagos-Archipel mit seinen vielen, teils unbewohnten Inseln.

Es herrscht tropisches Klima. Während im Westen Regenwälder und Mangrovensümpfe verbreitet sind, ist es weiter im Landesinneren trockener. Hier prägen Savannen das Landschaftsbild. Die kulturelle Vielfalt in Guinea-Bissau ist groß. Das Land beherbergt über dreißig verschiedene Volksgruppen. Die Amtssprache Portugiesisch, wird nur von wenigen gesprochen. Der Anteil junger Menschen im Land ist hoch.

Einwohner 1,80 Mio. (Deutschland: 82,70 Mio.)
ø Lebenserwartung 55 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 88 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 1.369 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 71 %, Männer 80 %
Landesfläche 36.125 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Bissau
Landessprachen Portugiesisch, Kreol, lokale Sprachen
Religion Islam (45%), Christentum (22%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Als portugiesische Kolonie erlangte Guinea-Bissau erst spät nach einem langjährigen Befreiungskampf 1974 die Unabhängigkeit. Zunächst etablierte sich ein sozialistisch orientiertes Einparteiensystem. 1994 fanden erste Wahlen statt. In der Folge kam es zu häufigen Regierungswechseln, mehreren Militärputschen und längeren bewaffneten Konflikten.

Die heutige Situation in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft

oder Fischerei für den Eigenbedarf. Doch die Erträge sind gering und über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Cashewkerne sind das wichtigste Exportgut des Landes. Ihr Weltmarktpreis hat sich nach einigen Jahren der Krise wieder gut entwickelt. Im Jahr 2012 gab es einen Putsch vom Militär. Seit der Wahl im Mai 2014 ist José Mário Vaz Staatsoberhaupt des Landes. Erste Erfolge seiner Politik führten dazu, dass die dringend benötigte finanzielle Unterstützung internationaler Geber wieder aufgenommen wurde. Nach jahrelangen Unruhen und Instabilität, kommt das Land politisch nun etwas zur Ruhe. Noch immer gilt Guinea-Bissau als wichtiger Umschlagsplatz im internationalen Drogenhandel.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Paten für Guinea-Bissau

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  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012
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