Plan Intrenational und die HBF setzen sich gemeinsam für Gleichberechtigung ein (© Marco Wolf).
Plan Intrenational und die HBF setzen sich gemeinsam für Gleichberechtigung ein (© Marco Wolf).

Plan ist Charity-Partner der Handball Bundesliga Frauen

Aktuell leben weltweit mehr als 700 Millionen Menschen in extremer Armut. Um gegen diese Situation wirksam anzugehen, ist Gleichberechtigung eine der wichtigsten Voraussetzungen. Deshalb setzt sich Plan International gegen die Benachteiligung von Mädchen und Frauen ein und hat hierfür mit der Handball Bundesliga Frauen (HBF) einen starken Partner an seiner Seite.

Denn auch im Handball werden Frauen immer wieder vor Herausforderungen gestellt: Die Sportart gilt als sehr rau und körperbetont und wird deshalb häufig als „typisch männlich“ tituliert. Dabei gebührt gerade den Handballerinnen, die in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) aktiv sind, ein besonders hohes Maß an Respekt und Anerkennung. Sie haben sich nicht nur für einen körperlich und psychisch extrem anspruchsvollen Sport entschieden, den sie auf höchstem nationalen und internationalen Niveau ausüben, sondern erfüllen zusätzlich noch berufliche und familiäre Pflichten. Nur wenige Spielerinnen können von ihrem Einsatz als Handballerin leben. Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Frauenhandball in Deutschland weiter zu etablieren und zu professionalisieren. Andere europäische Nationen zeigen: Das geht! Gerade in den skandinavischen Ländern, wie z.B. Dänemark oder Norwegen, sind die Frauenteams ebenso bekannt wie bei den Männern und locken ähnlich viele Zuschauer in die Halle oder an die TV-Bildschirme.

Zudem ist genau wie für Plan International die Förderung von Kindern und Jugendlichen für die HBF ein essenzieller Faktor der täglichen Arbeit: Seit 2017 wird zum Beispiel jährlich das HBF-Jugendzertifikat an die Vereine verliehen, die wichtige Anforderungen in Sachen Nachwuchsarbeit erfüllen. Ziel ist die Verbesserung der Ausbildungsqualität im Nachwuchsbereich sowie die Förderung deutscher Top-Spielerinnen.

Was für den Frauenhandball in Deutschland gilt, ist in Entwicklungsländern natürlich noch viel gravierender. Mädchen und Frauen sind meist stärker von Benachteiligung und Armut betroffen als Jungen und Männer. Denn: Sie haben häufig schlechtere Chancen und schlechteren Zugang zu Bildung, Nahrung, Hygiene, Wasser oder auch zu menschenwürdiger, bezahlter Arbeit.

Jedoch nur wenn alle Menschen gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen, Bildungs- und Einkommensmöglichkeiten haben und ihre Rechte wahrnehmen können, können sie für ihre Familien sorgen und ein selbstbestimmtes Leben führen. Gleichberechtigung ist also die notwendige Grundlage für eine gerechtere Welt und eindeutiger Auftrag an uns alle. Den wollen die Handball Bundesliga Frauen und die Kinderhilfsorganisation erfüllen: Im Rahmen von Plans Sportinitiative Kinder brauchen Fans! setzen sich die Partner dafür ein, echte Gleichberechtigung in allen Bereichen zu fördern und machen durch Aktionen auf die Notwendigkeit der Gleichberechtigung aufmerksam.

Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) ist der Zusammenschluss der am Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga teilnehmenden Vereine (14 Erst- und 16 Zweitligisten) und einer der Mitgliedsverbände im Deutschen Handballbund (DHB). Hauptaufgabe der HBF ist die Planung, Organisation und Durchführung des Spielbetriebs der Bundesligen Frauen sowie weiterer Wettbewerbe, zu denen unter anderem der DHB-Pokal (inkl. OLYMP Final4) und der HBF-Supercup gehören. Darüber hinaus soll der Handballsport in Deutschland mit Schwerpunkt auf den weiblichen Bereich gefördert werden.

Erfahren Sie hier mehr über die HBF.

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Unterstützte Projekte:
In Projektschulen werden Sportclubs gegründet, in denen 30 bis 40 Kinder regelmäßig trainieren und ihr Selbstbewusstsein stärken.
Projekt: Sport schafft sichere Schulen in Hanoi Weiterlesen
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