Foto © Alexander Schumann | Marianne Raven bei einer Reise nach Indien.

Marianne M. Raven Stiftung

„Jeder, der in Deutschland geboren wurde und über ausreichend Einkommen verfügt, hatte großes Glück. Daraus muss man ein Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Welt entwickeln.“

- Marianne M. Raven

Die Stiftung          Projekte          Unterstützen

2012 beendete Marianne Raven ihre Zeit als Geschäftsführerin bei Plan International Deutschland, doch ihre Arbeit ist noch lange nicht zu Ende. Ihr Engagement führt sie heute mit einer eigenen Stiftung weiter und fördert Projekte von Plan International.

Unterstützung bei der Gründung und Führung ihrer Stiftung fand sie in der Stiftung Hilfe mit Plan. „Als Juristin weiß ich, wie kompliziert es sein kann, wenn man alles selbst machen will. Mit Hilfe der Stiftung Hilfe mit Plan ist man jedoch wirtschaftlich und rechtlich sehr gut aufgehoben“, so Raven. „Hier findet man kompetente Beratung zu allen Fragen: von der Großspende über die Stiftungsgründung bis hin zu Testamentsgestaltung“.

Wenn sie auf ihr Leben zurückblickt, weiß die Stifterin, dass sie vieles bewirkt hat: „Das ist ein gutes Gefühl. Man muss nichts akzeptieren, was hinderlich ist oder weh tut. Gegen Ungerechtigkeiten muss man angehen! Dazu kann ich nur jeden ermutigen!“

Wenn sie auf ihr Leben zurückblickt, weiß die Stifterin, dass sie vieles bewirkt hat: „Das ist ein gutes Gefühl. Man muss nichts akzeptieren, was hinderlich ist oder weh tut. Gegen Ungerechtigkeiten muss man angehen! Dazu kann ich nur jeden ermutigen!“

Foto © Stephan Rumpf / Plan International | Marianne Raven setzt sich seit langer Zeit für Mädchen weltweit ein.

Die Stiftung

Weltweit leiden Kinder, vor allem in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, unter den Folgen von Armut. Oftmals musste Marianne M. Raven während ihrer Reisen als Geschäftsführerin von Plan International Deutschland feststellen, dass Mädchen davon besonders stark betroffen sind und in vielen Entwicklungsländern gegenüber Jungen benachteiligt werden.

Schulbesuch, medizinische Versorgung, ausreichend Nahrung - davon kann so manches Mädchen nur träumen, obwohl die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen eine Gleichbehandlung aller verlangt.

„Mädchen müssen die Chance bekommen, ihre Rechte wahrzunehmen und ihr Potential auszuschöpfen. Denn Gleichberechtigung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, Armut zu beseitigen!“

- Marianne M. Raven

Um Mädchen weltweit eine bessere Zukunft zu ermöglichen und die Chancen nutzbar zu machen, die sich bieten, wenn gebildete Frauen in der Entwicklung einer Gesellschaft ihre Rolle einnehmen, wurde die Marianne M. Raven Stiftung im Jahr 2008 unter dem Dach der Stiftung Hilfe mit Plan gegründet.

Das Grundstockvermögen der treuhänderischen Stiftung bleibt dauerhaft erhalten und dessen Erträge werden zur Finanzierung der Projekte verwendet. Dies ermöglicht es der Stiftung durch nachhaltige Ausbildungsprojekte und Stipendienprogramme, junge Frauen und Mädchen weltweit zu unterstützen und zu fördern.

Foto © Stephan Rumpf / Plan International | Marianne Raven bei einer Projektreise nach Myanmar.

Die Projekte

Unter anderem förderte die Marianne M. Raven Stiftung die folgenden Projekte.

Foto © Thorsten Raudies / Plan International | Saenjai zeigte, wie aus getrockneten Palmenblättern Matten für den Bau von Dächern und Wänden hergestellt werden.

Stipendien für Mädchen in Thailand

Das Projekt Stipendien für Mädchen ethnischer Minderheiten in Thailand wurde Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde in der Region Chiang Rai, im Norden des Landes durchgeführt. In dieser Region war die Bildungssituation der Kinder, vor allem der Mädchen, sehr mangelhaft. Das Projekt unterstützte Mädchen und junge Frauen ethnischer Minderheiten, eine Berufs- oder Universitätsausbildung aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Die Absolventinnen können mit ihrem Abschluss ein selbstbestimmtes Leben führen und einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung ihrer Gemeinden leisten. Lesen Sie hier den Abschlussbericht des Projektes.

Im Juni 2012 besuchte Marianne M. Raven gemeinsam mit der Schauspielerin und Stifterin Marie-Luise Marjan das Projekt im Norden Thailands. Einen kurzen Reisebericht finden Sie hier.

Gegen die Leibeigenschaft in Nepal

Zu den tief verwurzelten Traditionen der Tharu-Ethnie, die im Westen Nepals lebt, gehört das System der Kamaiya, einer Art Leibeigenschaft. Bereits ab einem Alter von 6 Jahren werden Mädchen als Leibeigene an Grundbesitzer verkauft. Damit beginnt für die Kinder ein Leben getrennt von ihren Familien, in dem sie bis zu 18 Stunden am Tag arbeiten müssen und nicht zur Schule gehen dürfen. Deswegen werden die Mädchen auch Kamalari genannt: „Hart arbeitenden Frau“ heißt das auf deutsch. Nicht wenige der Mädchen werden außerdem Opfer sexuellen Missbrauchs.

Im Jahr 2000 wurde die Leibeigenschaft in Nepal offiziell verboten. Dennoch verkauften immer noch viele Familien aufgrund ihres geringen Einkommens ihre Töchter als Leibeigene. Um den Mädchen ein selbstbestimmtes Leben in der Freiheit zu ermöglichen, half die „Marianne M. Raven Stiftung für begabte Mädchen“ Plan dabei, gegen diese Praxis vor zu gehen. So konnten über 1.700 Mädchen befreit werden. Sie leben nun wieder bei ihren Familien oder wurden gemeinsam in Heimen untergebracht. Nach der Befreiung sorgte sich Plan um die Reintegration der Mädchen, ermöglichte den Schulbesuch und finanzierte langfristige Ausbildungsprojekte und Studienprogramme.

Foto © Plan International / Marianne M. Raven | Marianne M. Raven besuchte das Projekt in Nepal und lernte die Mädchen kennen.

Ihre Unterstützung

„Mädchen brauchen Menschen, die an sie glauben. Dank des professionellen wie persönlichen Engagements von Marianne Raven konnte bereits vielen Mädchen die Unterstützung gegeben werden, die sie für ein erfolgreiches Leben benötigen.“

- Marion Kracht

Die Erträge aus dem Vermögensstock der „Marianne M. Raven Stiftung für begabte Mädchen“ sollen Ausbildungsprojekten für Mädchen und junge Frauen sowie Stipendienprogrammen regelmäßig und dauerhaft zur Verfügung stehen. Erhöhen Sie den Vermögensstock der Stiftung – und nutzen Sie die Steuervorteile, die eine Zustiftung bietet!

Sie haben die Möglichkeit, die steuerlichen Vorteile Ihrer Zuwendung individuell zu nutzen: Die Zustiftung kann entweder komplett in dem Jahr, in dem die Zuwendung erfolgt ist, geltend gemacht werden oder auf das Jahr der Zuwendung und die neun folgenden verteilt werden. Es steht Ihnen dabei frei, die Zuwendung zu gleichen Teilen oder in variierender Höhe bei Ihrer jährlichen Steuererklärung in Abzug zu bringen.

Es ist auch möglich, die Stiftung testamentarisch zu bedenken. Gern lassen wir Ihnen weiteres Informationsmaterial zukommen. Nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf!

Die „Marianne M. Raven Stiftung für begabte Mädchen“ wurde am 10. Oktober 2008 vom Finanzamt Hamburg-Nord unter der Steuernummer 17/415/00597 anerkannt und ist zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, der Jugendhilfe, Bildung und Erziehung, Völkerverständigung, Entwicklungshilfe sowie mildtätiger Zwecke steuerlich freigestellt. Die Stiftung ist eine treuhänderische Stiftung unter dem Dach des Plan Stiftungszentrums. Sie wird im Rahmen der Prüfung des Treuhänders regelmäßig durch Finanzamt und Stiftungsaufsicht kontrolliert.

Jetzt über das Portal der Bank für Sozialwirtschaft sofort spenden. Oder mit einer Überweisung an:

„Marianne M. Raven Stiftung“
Konto-Nr.: 684 1030 103
BLZ: 700 205 00
Bank für Sozialwirtschaft

Privatpersonen, Einzelunternehmen und Personengesellschaften können Zuwendungen von insgesamt bis zu 1.000.000 Euro steuerwirksam in den Vermögensstock der Stiftung einbringen. Dies ist der maximale Betrag, den Sie in einem Zeitraum von zehn Jahren einer gemeinnützigen Stiftung zustiften und steuerlich geltend machen können.

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