Maike Harms und ihr Patenkind Senuri pflanzen gemeinsamen einen Paradiesbaum.
Maike Harms und ihr Patenkind Senuri pflanzen gemeinsamen einen Paradiesbaum.

„Wunderbar, überwältigend, beglückend“

Es war bereits die dritte Reise für das Ehepaar Meike Harms und Dirk Rothe nach Sri Lanka, um ihr 7-jähriges Patenkind Senuri im Norden des Landes zu besuchen. Dieses Mal brachten die beiden Hamburger auch noch eine ganz besondere Überraschung mit.

Es fällt mir schwer, all die Eindrücke und Gefühle in wenigen Sätzen zu beschreiben - es war einfach wunderbar, überwältigend, beglückend… Mein Mann Dirk und ich haben in Bentota, im Südwesten von Sri Lanka, unseren Urlaub verbracht und sind zwei Tage in den Norden gefahren, um unser Patenkind Senuri zu besuchen. Wie bei unseren beiden vorherigen Besuchen klappte alles perfekt. Nach Absprache wurden wir morgens am 8. März von den Plan-Mitarbeitern Indika und Wasatha von unserem Hotel in Anuardhapura abgeholt. Wir fuhren direkt per Jeep in den Norden, da wir das Plan-Büro schon vorher kennengelernt hatten.

Tränen bei der Ankunft

Am Tag zuvor haben wir im Ort für Senuri ein Fahrrad gekauft, um sie zu überraschen. Die Ankunft bei der Familie ließ wieder die Tränen kullern - Senuri stand mit zwei Blumensträußen, Mama, Papa und Schwester in der Tür des winzigen Häuschens. Es gab unzählige Umarmungen, Lachen, Freude. Viele kleine Geschenke wurden verteilt. Die Leckereien, die Senuris Mutter für uns zubereitet hatte, wurden verkostet und dank der tollen Übersetzung von Indika erfuhren wir viel über das anscheinend sehr glückliche Familienleben.

Ein neues Haus

Überrascht und erfreut sahen wir, dass neben dem winzigen Häuschen der Familie ein neues, größeres entsteht, das der Vater mit Hilfe der Familie und Nachbarn selbst baut. Es sieht sehr solide aus und hat eine eigene Toilette. Der Vater arbeitet als Maler und Maurer, die Mutter kümmert sich liebevoll um die Kinder und die Aufzucht von Pflanzen. Plan ist schon seit 1981 in Sri Lanka tätig und arbeitet daran Kindern einen gesunden Start zu ermöglichen, ihnen eine gute Bildung zu geben und sie vor alltäglicher Gewalt zu schützen. In ländlichen Gegenden, wo auch Senuri lebt, werden deshalb zum Beispiel Schulen gebaut und Kinderschutz-Komitees gegründet, um ein sicheres kindgerechtes Umfeld zu schaffen.

Ein Fahrrad für Senuri

Senuri zeigte mir dann ihre gesamten Schulhefte - sie lernt jetzt Englisch - und alle mussten lachen, als Dirk und ich bemerkten, dass die singhalesische Schrift für uns wie lauter aufgereihte Teekännchen aussieht. Danach ging ich endlich mit Senuri zum Jeep, um ihr das Fahrrad zu übergeben und sie schob es ganz stolz los, wollte gleich fahren, denn sie hatte auf dem Rad ihrer Mutter schon geübt. Da inzwischen die gesamte Verwandtschaft und Nachbarn aufgetaucht waren, haben wir die Jungfernfahrt aber noch etwas verschoben.

Teil der Entwicklung

Zu unseren Ehren wurde wieder ein Bäumchen gepflanzt und getauft. Dieses Mal eine Palme namens Paradiesbaum. Wir bewunderten die anderen Bäume, einen Granatapfel- und einen Cashewbaum, die bei unseren vorherigen Besuchen gepflanzt wurden und seitdem sorgsam von Senuri gepflegt wurden. Dann ging unser Besuch zu Ende und erfüllt von Wärme und glücklichen Gefühlen wurden wir von unseren wunderbaren Begleitern wieder nach Anuradhapura gebracht, wo unser Fahrer auf uns wartete. Noch lange werden wir an diesen Besuch denken und wünschen dieser liebevollen Familie alles Glück der Welt! Wir hoffen sehr, dass wir wieder nach Sri Lanka kommen werden und mit dieser wunderbaren Möglichkeit, Senuri zu besuchen, ihre Entwicklung weiter miterleben können.

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