Weltweite Hilfe
Sie haben Fragen?

Wir beantworten Ihre Fragen gerne!

Mo. - Fr.
08:30 - 18:00 Uhr
Ihre Patenschaft in den Philippinen hilft Kinder vor Ort zu schützen.
Ihre Patenschaft in den Philippinen hilft Kinder vor Ort zu schützen. © Plan

Patenschaft für Kinder in den Philippinen

Die Republik der Philippinen besteht aus einem südostasiatischen Archipel mit aktiven Vulkanen. Er umfasst 7.500 Inseln, von denen rund 2000 bewohnt sind. Korruption, hohe Arbeitslosigkeit, fortschreitende Verstädterung und Umweltzerstörung gehören zu den großen Herausforderungen des Landes. Plan International setzt sich unter anderem für die Chancen von Kindern und für die Katastrophenvorsorge ein. Helfen auch Sie den Kindern im Land mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in den Philippinen

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1961
  • 2017 knapp 38.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, Katastrophenvorsorge

Patenschaft übernehmen

  • Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht.
  • Mit nur 28 € im Monat unterstützen Sie Ihr Patenkind und seine ganze Gemeinde
  • Sie können Ihrem Patenkind Briefe schreiben und es besuchen.
  • Sie erhalten jährlich aktuelle Fotos und Informationen von Ihrem Patenkind.
  • Ihre Patenschaft ist jederzeit kündbar und kann steuerlich geltend gemacht werden.

Für die Philippinen spenden

  • Gezielt und einfach in den Philippinen helfen
  • Unterstützen Sie Ihr Herzens-Thema: Kinderhandel stoppen
  • Jeder Euro zählt - Entscheiden Sie wie viel und wie oft Sie spenden möchten

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in den Philippinen?

Im Jahr 2017 erreichte Plan International mit seiner Arbeit das Umfeld von knapp 38.000 Patenkindern und ihren Familien. In unseren vorwiegend ländlichen Programmgebieten sind 40 Prozent der Menschen ärmer als der nationale Durchschnitt.

Wir von Plan International helfen Kindern in den Philippinen dabei, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen. Dabei konzentrieren wir uns auf benachteiligte Kinder, etwa Mädchen und Jungen indigener Volksgruppen, solche aus besonders armen Familien und Straßenkinder. Aktiv sind wir sowohl in städtischen Slums als auch in ländlichen Gebieten. Weitere Schwerpunkte unseres Kinderhilfswerks sind zudem, die Gemeinden bei der Verbesserung des Gesundheitswesens und der Einkommenssicherung zu unterstützen. Außerdem helfen wir Kindern dabei, gewaltfrei aufzuwachsen und sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen.

Reane - ein Patenkind in den Philippinen erzählt

Ja, ich möchte Kindern in den Philippinen helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in den Philippinen

Mit der Übernahme einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie unsere Projekte in den Philippinen. In den folgenden Zusammenfassungen können Sie einen Eindruck von unserer Arbeit vor Ort gewinnen und sich von unseren Projekten überzeugen.

Wir unterstützen die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Außerdem erarbeiten wir konkrete Notfallpläne für verschiede Katastrophen- und Krisenszenarien. Dazu zählen insbesondere die Auswirkungen des Klimawandels. Die Kinder sind dabei aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen, Wünsche und Ansichten ein. Gezielt wenden wir uns an die Schulen. Wir wollen erreichen, dass Schulen ein Ort der Sicherheit sind. Dazu unterstützen wir sie dabei, entsprechende Strategien zu entwickeln und setzen uns dafür ein, dass Schutz vor Katastrophen und gewaltfreie Konfliktlösungen auch im Unterricht thematisiert werden.

Über gemeindebasierte Spargruppen versetzen wir Familien in die Lage, finanzielle Reserven aufzubauen. So können sie mit herausfordernden Situationen besser umgehen und sind wirtschaftlich gestärkt. Im akuten Katastrophenfall leisten wir Soforthilfe und fokussieren dabei auf den Schutz vor Gewalt und Missbrauch sowie auf Bildung der Kinder und psychosoziale Betreuung. Wir stimmen die Maßnahmen mit den lokalen Behörden ab und arbeiten mit Regierungsstellen daran, den staatlichen Katastrophenschutz weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Unser Ziel ist es, Jugendlichen Bildung und notwendige Fähigkeiten zu vermitteln, so dass sie einen Schulabschluss erlangen und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Dabei liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem Übergang von der Schul- zur Arbeitswelt. Besonders benachteiligten Kindern, die nicht zur Schule gehen, unterbreiten wir passende Bildungsangebote, um ihnen einen erfolgreichen Schulabschluss zu ermöglichen. Durch enge Zusammenarbeit mit Regierungsstellen und anderen Institutionen erreichen wir, dass weitere finanzielle Mittel und Ressourcen für die Verbesserung der Bildungssituation von marginalisierten Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden. Wir stärken die Kompetenzen der Jugendlichen durch gezielte Trainings, sodass sie über die Voraussetzungen verfügen, um erfolgreich an unseren beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen.

Alternativ entwickeln wir gemeinsam mit Jugendlichen Perspektiven für eine wirtschaftliche Selbstständigkeit, etwa im Handel, Handwerk oder in der Landwirtschaft. Wichtige Kernkompetenzen in diesem Zusammenhang sind etwa wirtschaftliches Grundwissen, Umgang mit Geld oder verbesserte Kommunikationsfähigkeiten. Wir vermitteln aber auch wichtiges Wissen zu allgemeineren lebensbezogenen Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte. Bei der Umsetzung unseres Ansatzes zur wirtschaftlichen Stärkung von Jugendlichen, arbeiten wir mit Behörden, verschiedenen Bildungsträgern und ansässigen Firmen zusammen, um die Maßnahmen auf die Anforderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes abzustimmen.

Im Rahmen unseres Programms setzen wir uns besonders für Kinder ein, die chronisch mangelernährt sind. Unser Hauptaugenmerk legen wir auf die Phase vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des zweiten Lebensjahres. Wir klären über breit angelegte Kampagnen darüber auf, wie wichtig es ist, Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten voll zu stillen und wie auf altersgerechte Beikost umgestellt werden kann.  Wir unterstützen Familien dabei, selbst Gemüse und Obst anzubauen, damit sie in der Lage sind, ihre Ernährungssituation eigenverantwortlich zu verbessern.

Gemeinsam mit Behörden arbeiten wir daran, dass staatliche Programme zur Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder und Mütter und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Kleinkindern sowie gemeindebasierte Hilfsangebote für akut unterernährte Kinder in den Projektgebieten umgesetzt und nachgehalten werden. Wir setzen uns außerdem gezielt dafür ein, medizinisches Personal besser zu qualifizieren, um auch in abgelegenen Gemeinden das lokale Gesundheitswesen zu stärken. Schließlich verfolgen wir weiter konsequent unser Ziel, alle Haushalte mit einer Latrine auszustatten und die Trinkwasserversorgung zu verbessern. Durch Hygieneschulungen vermitteln wir Kindern ebenso wie Erwachsenen einfache und wichtige Standards, wie regelmäßiges Händewaschen.

Das Programm zielt darauf ab, alle Formen von Gewalt, Misshandlung, Vernachlässigung und Ausbeutung zu beseitigen, die sich negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken und ist eng mit unseren Maßnahmen zur Verminderung von Risiken im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, Klimawandel und Krisensituationen verzahnt. Wir arbeiten weiterhin daran, Kindesschutzmechanismen in den Gemeinden zu installieren. Dies erreichen wir auch durch die enge Kooperation mit den lokalen Behörden. Indem wir den Schutz von Kindern auf verschiedenen Ebenen vernetzen, erhöhen wir die Wirksamkeit.

Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass der Kinderschutz noch stärker in die Gesetzgebung verankert wird und bestehende Gesetze umgesetzt werden. Wir klären Eltern, Lehrkräfte und Gemeindevorstände über Kinderschutzaspekte auf, damit Verstöße erkannt, gemeldet und verfolgt werden. Schließlich entwickeln wir innovative Kinderschutzkonzepte um Prostitution, organisierter Online-Pornographie sowie sexualisierter Gewalt gegen Jungen und Mädchen zu begegnen. 

Die Philippinen im Überblick

Die Philippinen sind ein Inselstaat in Südostasien. Der philippinische Archipel umfasst etwa 7.500 Inseln, von denen rund 2000 bewohnt sind. Die drei Hauptinselgruppen sind Luzon im Norden, Mindanao im Süden sowie die dazwischen gelegene Inselgruppe Visayas. Viele der kleineren Inseln sind sehr abgelegen und nur schwer zu erreichen. Mehr als 65 Prozent des Landes sind gebirgig. Entlang der Küste liegen schmale und auch ausgedehntere Tiefebenen. Die Region weist eine hohe vulkanische Aktivität auf und auch Erdbeben ebenso wie tropische Stürme kommen häufig vor. Die Bevölkerung ist sehr jung und etwa 15 Prozent der Bevölkerung zählen zu den 110 ethnischen Minderheiten, die vor allem in Mindanao leben. Viele Menschen ziehen vom Land in die Städte, wo bereits knapp 50 Prozent der Bevölkerung lebt. Der zunehmende Siedlungsdruck stellt das Land vor große ökologische Herausforderungen.

Einwohner106,70 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung71 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*28 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**9.540 USD (D: 47.640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 99 %, Männer 97 %
Landesfläche300.000 km², (D: 357.050 km²)
HauptstadtManila
LandessprachenFilipino, Englisch
ReligionChristentum (ca. 95%), Islam
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Mitte des 16. Jahrhunderts kolonialisierten die Spanier das Land. In der Folge wurden die Philippinen christianisiert. Lediglich in einigen Regionen behielt die Bevölkerung ihren Glauben bei, vor allem in Mindanao, wo noch heute der Islam verbreitet ist und auch animistische Religionen praktiziert werden. Forderung nach gesellschaftlicher Gleichstellung und politischer Unabhängigkeit führten 1896 zur Philippinischen Revolution. Aber erst nach dem 2. Weltkrieg wurden die Philippinen unabhängig. Zwischen 1972 und 1987 errichtete Ferdinand E. Marcos eine Diktatur. Obwohl in der Folge Wahlen abgehalten wurden, blieb die Situation im Land instabil. Verschiedene gesellschaftliche Konflikte, Korruption, Gewalt und Bürgerkrieg prägen den Alltag bis in die heutige Zeit.

Die heutige Situation in den Philippinen

Obwohl die philippinische Wirtschaft sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat und die Regierung ihre sozialpolitischen Bemühungen weiter intensiviert, lebt immer noch etwa ein Viertel der Menschen in Armut. Besonders für Jugendliche und junge Erwachsene ist die hohe Arbeitslosenquote ein großes Problem. Seit 2016 ist Rodrigo Duterte Präsident des Landes. Im Zuge der Anti-Drogen-Kampagne hat sich die Menschenrechtssituation deutlich verschlechtert.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer:innen

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

Weiterlesen

... und Pat:innen für die Philippinen

Ja, ich möchte in den Philippinen helfen!

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (82,95 %)
  • Werbeaufwendungen (12,22 %)
  • Verwaltungsaufwendungen (4,83 %)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • eKomi Kundenauszeichnung in Gold
Weitere News zum Thema
Plan-Mitarbeitende verteilen aus einem Lieferwagen heraus Hygiene-Kits.
Die Auswirkungen der Corona-Krise auf philippinische Mädchen und junge Frauen

Eine Umfrage von Plan International Philippinen zeigt, dass die besonderen Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Eine Frau schleppt eine große Kiste mit Hygienekits auf dem Rücken. Im Hintergrund sieht man einen Fluss, auf dem ein leeres Kanu liegt
Taifun „Goni“ hinterlässt schwere Schäden auf den Philippinen

Supertaifun „Goni“ verwüstete weite Teile der philippinischen Inseln Catanduanes und Luzon. Plan International leistet vor Ort Nothilfe. Taifun Vamco hinterließ glücklicherweise keine großen Schäden.

Durch das humanitäre Hilfsprogramm sollen bis Ende 2020 mehr als 390.000 Menschen erreicht werden. ©Plan International/Fiorella Ramos
Covid-19: Plan International organisiert erstmals Hilfsprogramm auf drei Kontinenten gleichzeitig

Plan International Deutschland gibt eine globale Antwort auf die globale Krise. Das Kinderhilfswerk legt Programm für humanitäre Hilfe in mehr als einem Dutzend Entwicklungsländern auf und wirbt dafür mehr als fünf Millionen Euro vom Auswärtigen Amt ein.

Das könnte Sie auch interessieren
Helfen Sie, Kinderhandel zu stoppen

In den Philippinen werden Mädchen und Jungen, die in Armut aufwachsen, oft von ihren Familien weggegeben oder fallen Menschenhändlern zum Opfer. Zwischen 60.000 und 100.000 Kinder werden zur Prostitution gezwungen. Mit diesem Projekt stärken wir den Kinderschutz in 24 Dörfern und Städten, damit Mädchen und Jungen in Sicherheit aufwachsen und zur Schule gehen können. Mit psychologischer Unterstützung erleichtern wir betroffenen Kindern die Rückkehr in den Alltag.

Interessant? Weitersagen:
4.8 / 5 Sternen bei 2676 Bewertungen.