Ihre Patenschaft in den Philippinen hilft Kinder vor Ort zu schützen.
Ihre Patenschaft in den Philippinen hilft Kinder vor Ort zu schützen. © Plan

Patenschaft für Kinder in den Philippinen

Die Republik der Philippinen besteht aus einem südostasiatischen Archipel mit aktiven Vulkanen. Er umfasst 7.107 Inseln, von denen rund 800 bewohnt sind. Korruption, hohe Arbeitslosigkeit, fortschreitende Verstädterung und Umweltzerstörung gehören zu den großen Herausforderungen des Landes. Plan International setzt sich unter anderem für die Chancen von Kindern und für die Katastrophenvorsorge ein.

Unser Engagement in den Philippinen

Die Länderstrategie von Plan International in den Philippinen bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit für den Zeitraum 2010 bis 2014. Sie setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie wurde zusammen mit Plan-Mitarbeitern, Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1961
  • 2015 mehr als 38.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in den Philippinen helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in den Philippinen?

Plan International nahm die Arbeit 1961 in den Slumgebieten von Manila auf. Später begann Plan International in den Nachbarprovinzen, den armen und entlegenen Provinzen von Luzon und schließlich in Visayas zu arbeiten. Im Jahr 2015 erreichte Plan International mit seiner Arbeit das Umfeld von 38.000 Patenkinder und ihre Familien.

Wir von Plan International helfen Kindern in den Philippinen dabei, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen. Dabei konzentrieren wir uns auf benachteiligte Kinder, etwa Mädchen und Jungen indigener Volksgruppen, solche aus besonders armen Familien und Straßenkinder. Aktiv sind wir sowohl in städtischen Slums als auch in ländlichen Gebieten. Weitere Schwerpunkte unseres Kinderhilfswerks sind zudem, die Gemeinden bei der Verbesserung des Gesundheitswesens und der Einkommenssicherung zu unterstützen. Außerdem helfen wir Kindern dabei, gewaltfrei aufzuwachsen und sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen.

Aktuelle Programme in den Philippinen

Mit der Übernahme einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie unsere Projekte in den Philippinen. In den folgenden Zusammenfassungen können Sie einen Eindruck von unserer Arbeit vor Ort gewinnen und sich von unseren Projekten überzeugen.

Die Philippinen im Überblick

Die Philippinen sind ein Inselstaat in Südostasien. Der philippinische Archipel umfasst etwa 7.500 Inseln, von denen rund 2000 bewohnt sind. Die drei Hauptinselgruppen sind Luzon im Norden, Mindanao im Süden sowie die dazwischen gelegene Inselgruppe Visayas. Viele der kleineren Inseln sind sehr abgelegen und nur schwer zu erreichen. Mehr als 65 Prozent des Landes sind gebirgig. Entlang der Küste liegen schmale und auch ausgedehntere Tiefebenen. Die Region weist eine hohe vulkanische Aktivität auf und auch Erdbeben ebenso wie tropische Stürme kommen häufig vor. Die Bevölkerung ist sehr jung und etwa 15 Prozent der Bevölkerung zählen zu den 110 ethnischen Minderheiten, die vor allem in Mindanao leben. Viele Menschen ziehen vom Land in die Städte, wo bereits knapp 50 Prozent der Bevölkerung lebt. Der zunehmende Siedlungsdruck stellt das Land vor große ökologische Herausforderungen.

Einwohner 98,4 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 69 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 28 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 3.500 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 98 %, Männer 97 %
Landesfläche 300.000 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Manila
Landessprachen Filipino, Englisch
Religion Christentum (ca. 95%), Islam
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Mitte des 16. Jahrhunderts kolonialisierten die Spanier das Land. In der Folge wurden die Philippinen christianisiert. Lediglich in einigen Regionen behielt die Bevölkerung ihren Glauben bei, vor allem in Mindanao, wo noch heute der Islam verbreitet ist und auch animistische Religionen praktiziert werden. Forderung nach gesellschaftlicher Gleichstellung und politischer Unabhängigkeit führten 1896 zur Philippinischen Revolution. Aber erst nach dem 2. Weltkrieg wurden die Philippinen unabhängig. Zwischen 1972 und 1987 errichtete Ferdinand E. Marcos eine Diktatur. Obwohl in der Folge Wahlen abgehalten wurden, blieb die Situation im Land instabil. Verschiedene gesellschaftliche Konflikte, Korruption, Gewalt und Bürgerkrieg prägen den Alltag bis in die heutige Zeit.

Die heutige Situation in den Philippinen

Obwohl die philippinische Wirtschaft sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat und die Regierung ihre sozialpolitischen Bemühungen weiter intensiviert, lebt immer noch etwa ein Viertel der Menschen in Armut. Besonders für Jugendliche und junge Erwachsene ist die hohe Arbeitslosenquote ein großes Problem. In jüngster Zeit sind politische Voraussetzung geschaffen worden, um den seit Jahren geführten Bürgerkrieg in Mindanao um Autonomie von Teilgebieten dauerhaft zu befrieden. Allerdings kommt es auch weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit kommunistischen Aufständischen. Auch von islamistischem Terror wird das Land immer wieder heimgesucht. Seit 2016 ist Rodrigo Duterte Präsident des Landes.

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Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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