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Unser Team in der Patenbetreuung beantwortet Ihnen gern Ihre Fragen rund um Ihre bestehende Patenschaft, Ihr Patenkind und die Projekte vor Ort.

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Eine Patenschaft in Nepal hilft, die Rechte von Mädchen ethnischer Minderheiten aktiv einzufordern.
Eine Patenschaft in Nepal hilft, die Rechte von Mädchen ethnischer Minderheiten aktiv einzufordern. © Plan/Kathrin Hartkopf

Patenschaft für Kinder in Nepal

Nepal ist immer wieder von Naturkatastrophen betroffen, zuletzt hatte 2015 ein Erdbeben verheerende Folgen. Plan International sorgte mit Soforthilfemaßnahmen und mittels Ihrer Spenden für schnelle Unterstützung. Seitdem arbeiten wir gezielt daran, auch die Katastrophenvorsorge zu verbessern, damit die Menschen bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet sind. Erfahren Sie hier mehr über unsere Arbeit als Kinderhilfswerk in Nepal.

Unser Engagement in Nepal

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt. Ihr Ziel ist es, die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Regierungsstellen erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1977
  • 2016 mehr als 39.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Bildung, Kinderschutz, wirtschaftliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge

Patenschaft übernehmen

  • Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht.
  • Mit nur 28 € im Monat unterstützen Sie Ihr Patenkind und seine ganze Gemeinde.
  • Sie können Ihrem Patenkind Briefe schreiben und es besuchen.
  • Sie erhalten jährlich aktuelle Fotos und Informationen von Ihrem Patenkind.
  • Ihre Patenschaft ist jederzeit kündbar und kann steuerlich geltend gemacht werden.

Für Nepal spenden

  • Gezielt und einfach in Nepal helfen
  • Unterstützen Sie Ihr Herzens-Thema: Sichere und inklusive Schulen
  • Jeder Euro zählt - Entscheiden Sie wie viel und wie oft Sie spenden möchten

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Nepal?

Plan International arbeitet seit 1977 in Nepal und erreichte 2016 das Umfeld von über 39.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir konzentrieren unsere Arbeit zunehmend auf besonders benachteiligte Gruppen, wie Mädchen, Kinder mit Behinderungen oder ethnische Minderheiten. Dazu gehören auch die Dalits, die auf der untersten Stufe des Kastensystems stehen und extremen Diskriminierungen ausgesetzt sind.

Wir von Plan International arbeiten in Nepal daran, auch Mädchen, Kindern mit Behinderungen und Kindern ethnischer Minderheiten Zugang zu einem kinderfreundlichen und qualitativen Schulwesen zu ermöglichen. Zudem helfen wir, die Gesundheit von Müttern und Säuglingen zu stärken und in Armut lebenden Familien ein regelmäßiges Einkommen zu sichern. Wir klären über Kinderrechte auf und fördern die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern. Da sich Nepal in einer erdbebengefährdeten Region befindet, ist die Katastrophenvorsorge ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.

Pratiksha - ein Patenkind aus Nepal erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Nepal helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Nepal

Ihre Patenschaft für ein Kind in Nepal hilft, unsere Arbeit vor Ort erfolgreich umzusetzen und das Leben in den Gemeinden nachhaltig zu verbessern. Unter anderem setzten wir uns für nachfolgende Projekte in Nepal ein.

Unser Ziel ist es, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben und Mädchen nicht benachteiligt werden. Wir verbessern die medizinischen Versorgungangebote, so dass vor allem Kinder, Mütter und Schwangere die Möglichkeit haben, sich regelmäßig untersuchen zulassen. Schwangere informieren wir über kindgerechte und ausgewogene Ernährung und vermitteln ihnen beispielsweise, wie wichtig es ist, Säuglinge lange zu stillen. 

Die Mütter werden außerdem sensibilisiert, Anzeichen von Entwicklungsstörungen und Krankheiten frühzeitig zu erkennen und schnell ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch regelmäßige Beratungsangebote wollen wir auch gezielt die Väter ansprechen, um sie dafür zu gewinnen, ihre Kinder von Anfang an aktiv zu begleiten. So tragen wir dazu bei, traditionelle Geschlechterrollen zu überdenken und geschlechtsspezifische Diskriminierung zu überwinden. Wir sensibilisieren die Eltern dafür, ihre Kinder bereits frühzeitig zu fördern und sowohl Mädchen als auch Jungen die gleiche Fürsorge zu teil werden zu lassen. Eltern erhalten Ratschläge und Hinweise, wie sie die altersgemäße Lernentwicklung ihrer Kinder zu Hause gut unterstützen können. Außerdem erweitern wir den Zugang zu Kindergärten und Vorschulen.

Auch im Bildungsbereich setzen wir uns für Gleichberechtigung ein. Wir vermitteln Lehrkräften Methoden und Anregungen, damit sie den Unterricht so gestalten können, dass Mädchen nicht benachteiligt werden. Schulen sollen besser auf die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen oder gesellschaftlich marginalisierten Kinder, wie die Dalits, eingehen, um sie in ihren Bildungschancen zu stärken.

Wir arbeiten daran, dass Schulen sicherer werden und im Katastrophenfall Schutz bieten, barrierefrei sind und mit Latrinen ausgestattet werden, die nach Geschlechtern getrennt sind. In der Vor- und Grundschule fördern wir insbesondere die kindgerechte Ausstattung der Klassenräume und die Verbesserung der Unterrichtsqualität durch Fortbildung der Lehrkräfte. So tragen wir dazu bei, dass die Kinder besser lesen und schreiben lernen. Um speziell die Bildungschancen für Kinder ethnischer Minderheiten zu verbessern, fördern wir Unterrichtsangebote in deren Muttersprache. Wir setzen uns dafür ein, dass auch Mädchen nach der Grundschule die weiterführende Schule besuchen und bieten über Förderkurse und Stipendien gezielte Unterstützungsangebote. Kindern und Jugendlichen, die ihren Schulbesuch abgebrochen haben wollen wir durch Intensivkurse und außerschulische Bildungsangebote, helfen, ihre Schulbildung fortzusetzen. Auch auf Regierungsebene verfolgen wir das Ziel, Mädchen in ihren Bildungschancen zu stärken und setzen uns vehement gegen jede Form von Gewalt an Schulen ein.

Unser Ziel ist es, besonders Mädchen und junge Frauen zu stärken, damit sie wirtschaftlich unabhängig werden und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Dazu vermitteln wir Jugendlichen arbeitsmarktrelevante Kompetenzen sowie berufliche Qualifizierungsmaßnahmen. Wir stehen mit Arbeitgebern in Kontakt, um Jugendlichen den Einstieg in das Arbeitsleben zu erleichtern. Außerdem unterstützen wir junge Erwachsene dabei, Ideen für kleine Unternehmen zu entwickeln und diese umzusetzen. Wir klären Mädchen und junge Frauen über ihre Rechte auf und unterstützen sie dabei, aktiv zu gesellschaftlichen Veränderungen beizutragen.

Wir bilden ihre Führungsfähigkeiten aus und stärken Gruppen, in denen sich Jugendliche austauschen, diskutieren und voneinander lernen können. Ein wesentlicher Aspekt ist die Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Mädchen und junge Frauen sollen selbst darüber entscheiden, ob, wann und mit wem sie Kinder haben möchten. Sie lernen über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte und erhalten Zugang zu entsprechenden Einrichtungen. Gleichzeitig binden wir Jungen und Männer ein, um sie für die Gleichberechtigung der Geschlechter zu gewinnen und zu überzeugen, gesellschaftliche Veränderungen mitzutragen. 

Wir klären Eltern, Gemeindeleitungen und religiöse Führungen über genderbasierte Gewalt und diskriminierende Gesellschaftsnormen auf. Kindern vermitteln wir Verhaltensstrategien, um sich selbst und andere vor Gewalt und Missbrauch zu schützen. Wichtig ist es, die Familien auch für Gefahren im Zusammenhang mit neuen Medien und dem Internet zu informieren. In den Gemeinden installieren wir Kinderschutzmechanismen, wie telefonische Hilfsangebote und Anlaufstellen für Opfer von Gewalt und Missbrauch. Betroffenen Mädchen bieten wir gezielte Unterstützung an. Wir arbeiten mit Polizei und Justiz zusammen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Kinderschutz und genderbasierte Gewalt zu sensibilisieren. Im Rahmen unserer Lobbyarbeit setzten wir uns für schärfere Gesetze ein, die sich gegen frühe Heirat, Entführungen von Kindern und Kinderarbeit richten.

Wir unterstützen die Gemeinden dabei, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Die Kinder und Jugendlichen sind dabei aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse ein. Gemeinsam mit Partnern entwickeln wir Frühwarnsysteme und treffen Vorkehrungen, um im akuten Katastrophenfall schnell und effektiv Soforthilfe leisten zu können. Im Rahmen unserer Arbeit berücksichtigen wir auch besonders die Herausforderungen des Klimawandels. Außerdem setzen wir uns dafür ein, die Trinkwasserversorgung zu verbessern und die Gemeinden mit Latrinen auszustatten.   

Video: Leben nach dem Erdbeben in Nepal

Nepal befindet sich in einer erdbebengefährdeten Region. Die mit dem Monsun von jeher einhergehenden Überschwemmungen und Dürren werden durch den Klimawandel verstärkt. Im Frühjahr 2015 erschütterten Erdbeben weite Gebiete in Nepal. Seit dem ersten schweren Beben im April leisten wir von Plan International bereits direkt vor Ort Nothilfe. Ihre Spende kann dabei helfen, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern und die Nachwirkungen des Erdbebens abzumildern. 

Nepal im Überblick

Nepal grenzt im Norden an China und im Süden an Indien. Weite Teile des Landes werden vom Himalaya durchzogen. Nur die schmale Grenzregion zu Indien, das Terai, wo fast die Hälfte der Bevölkerung lebt, ist flach und landwirtschaftlich intensiv nutzbar. Hier befinden sich auch die meisten großen Städte und wirtschaftlichen Zentren des Landes. Die sich anschließenden Bergregionen sind aufgrund des ausgeprägten Reliefs bereits schwer zugänglich und in den Hochlagen nur noch schwach besiedelt. Der Großteil der Bevölkerung lebt in ländlichen Regionen und betreibt Landwirtschaft überwiegend zum Eigenbedarf. Die nepalesische Gesellschaft ist stark vom Hinduismus und dem Kastenwesen geprägt.

Einwohner 29 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung 70 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 35 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf** 2.337 USD (D: 47.640 US$)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 80 %, Männer 90 %
Landesfläche 147.181 km², (D: 357.050 km²)
Hauptstadt Kathmandu
Landessprachen Nepali und rund 90 lokale Sprachen
Religion Hinduismus (80%), Buddhismus (15%), andere Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Nachdem die Gebiete des heutigen Nepal als Königreich Gorkha vereinigt wurden, kam es nach Territorialstreitigkeiten 1814 zum Krieg mit der Britischen Ostindien-Kompanie. In der Folge wurde Nepal britisches Protektorat, war aber weitestgehend unabhängig. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Nepal eine Monarchie, wobei die Macht des Königs beschränkt war. Das Land wurde autoritär regiert und Bestrebungen nach mehr Demokratie waren weitestgehend erfolglos. 1991 fanden die ersten demokratischen Wahlen statt. Schließlich wurde die Monarchie 2008 in Folge eines langjährigen Bürgerkriegs abgeschafft.

Die heutige Situation in Nepal

Nach jahrelangem und zähem Ringen, wurde im Jahre 2015 eine neue Verfassung verabschiedet. Allerdings konnten noch immer nicht alle kontroversen Punkte endgültig geklärt werden. Die Grenzziehungen einzelner Provinzen, der politische Einfluss der einzelnen Regionen sowie die Frage nach den Rechten von Minderheiten bleiben weiterhin umstritten. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist trotz des Friedenprozesses verhalten. Von den Auswirkungen des verheerenden Erdbebens im Jahre 2015 erholt sich das Land nur langsam. Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Südostasiens.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Paten für Nepal

Wie hoch ist der Beitrag für eine Kinderpatenschaft?

Mit nur 92 Cent am Tag (das sind 28 Euro pro Monat) unterstützen Sie ein Kind, dessen Familie und die Gemeinde. Ihren Patenschaftsbeitrag können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Gehe ich durch die Patenschaft eine rechtliche Verpflichtung ein?

Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keinerlei rechtliche Verpflichtung ein. Sie können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Was erhalte ich bei Übernahme einer Kinderpatenschaft?

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  • das Bild Ihres Patenkindes
  • die Beschreibung seiner Lebenssituation
  • Informationen zu dem Land
  • Ihre persönliche Patenmappe mit allen wichtigen und interessanten Informationen

Weiter erhalten Sie jährlich:

  • Neuigkeiten zur Lebenssituation Ihres Patenkindes
  • Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes
  • alle drei Monate unser Patenmagazin „Plan Post“
  • automatisch im Februar des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung

Erfahre ich, wie sich mein Patenkind entwickelt?

Mit keiner anderen Spendenform als einer Kinderpatenschaft erleben Sie so konkret, wie und wo Ihre Hilfe wirkt. Denn Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht. So informieren wir Sie regelmäßig über Ihr Patenkind und Sie können ihm schreiben und es sogar besuchen.

Was bewirkt meine Patenschaft für das Kind?

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie Selbsthilfeprojekte, die das Kind, seine Familie und Gemeinde stärken. Unser Ziel ist es, über diese Projekte die Lebensumstände und das gesamte Lebensumfeld der Kinder dauerhaft zu verbessern und ihre Existenz langfristig zu sichern.

Wie lange dauert meine Kinderpatenschaft?

Die Patenschaft läuft längstens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Patenkindes. Manchmal muss eine Patenschaft auch vorher von uns aus beendet werden, beispielsweise wenn die Familie des Patenkindes dauerhaft aus dem Projektgebiet fortzieht und somit nicht mehr an den Projekten beteiligt ist.

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  • Verwaltungsausgaben (5,05%)
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  • TÜV NORD
  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012
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