In Sambia fördern wir von Plan die Gesundheit von Kindern. Helfen auch Sie mit einer Patenschaft!
In Sambia fördern wir von Plan die Gesundheit von Kindern. Helfen auch Sie mit einer Patenschaft! © Plan

Patenschaft für Kinder in Sambia

In Sambia leben weite Bevölkerungsteile in Armut. Auf dem Land betrifft dies bis zu 80 Prozent der Familien. Ein anderes schwerwiegendes Problem ist die HIV/Aids-Infektionsrate im Land, die zu den höchsten weltweit zählt. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass Kinder in Sambia ein besseres Leben führen können und klären über die Gefahren des HI-Virus auf. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Sambia

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von benachteiligten Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1996
  • 2015 mehr als 21.000 Patenkinder
    (657.000 Patenkinder in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Hygiene, HIV-Prävention, Bildung, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Sambia helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Sambia?

Plan International arbeitet seit 1996 in Sambia und erreichte mit seinen Programmen 2016 das Umfeld von mehr als 23.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir arbeiten überwiegend in ländlichen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind. Darüber hinaus setzen wir uns auch für Mädchen und Jungen in städtischen Gebieten ein, die stark benachteiligt sind, wie etwa Kinder, die auf der Straße leben.

Unser Arbeitsansatz, die kindorientierte Gemeindeentwicklung,beruht auf den Grundrechten von Kindern: das Recht auf Leben, Entwicklung, Mitwirkung und Schutz . Kindorientierte Gemeindeentwicklung bedeutet mit und für Kinder zu arbeiten. Mädchen und Jungen, Jugendliche, ihre Familien und Gemeinden sind an der Planung und Durchführung von Programmen und Projekten beteiligt, um ihre eigene Entwicklung voranzubringen. Die Gemeinde trägt Verantwortung für die Programme, damit deren Nachhaltigkeit gesichert wird, auch nachdem wir die Arbeit in diesem Gebiet beendet haben. Von zentraler Bedeutung ist es daher, überholte Denkweisen zu ändern und die Kompetenzen von Gemeindemitgliedern zu stärken, damit sie sich mit den Herausforderungen ihrer Gemeinden aktiv auseinandersetzen können. Dies trägt dazu bei, strukturelle Kinderarmut zu beseitigen.

Da der Staat eine wichtige Rolle bei der Umsetzung und Einhaltung der Kinderrechte spielt, arbeiten wir mit Regierungsstellen zusammen und unterstützen sie darin, ihre Verpflichtung gegenüber den Gemeindemitgliedern wahrzunehmen und vorhandene Gesetze und Vorgaben umzusetzen. Gleichzeitig informieren wir die Menschen in den Gemeinden über ihre Rechte und bestärken sie darin, diese einzufordern. Wir setzen uns besonders für ausgegrenzte und benachteiligte Kinder ein, damit sie ihre Rechte wahrnehmen und den Kreislauf von Diskriminierung, gesellschaftlicher Nichtteilhabe und Kinderarmut durchbrechen können.

Francesca - ein Patenkind aus Sambia erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Sambia helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Sambia

In Sambia realisieren wir mit Ihrer Hilfe Projekte, die das Leben der Kinder vor Ort verbessert. Ihre Patenschaft ermöglicht unter anderem den Zugang zu Bildung und fördert die Gesundheit von Müttern und Kindern. Lesen Sie nachfolgend mehr über die Maßnahmen des Kinderhilfswerks in Sambia.

Sambia im Überblick

Sambia ist ein Binnenland im südlichen Afrika und grenzt im Norden an die Demokratische Republik Kongo und Tansania, im Westen an Malawi, südlich an Mosambik, Simbabwe sowie Botswana und im Osten an Angola. Savannen und Hochebenen, die von Senken und Flusstälern durchschnitten werden, prägen das Landschaftsbild. Das Klima ist tropisch. Afrikas viertgrößter Fluss, der Sambesi, durchzieht das Land über eine Länge von mehr als 1.500 Kilometern. An seinem Lauf liegen an der Grenze zu Simbabwe die Victoriafälle, die zu den touristischen Attraktionen des Landes zählen. In Sambia leben über 70 verschiedene Volksgruppen zusammen. Über die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 18 Jahre.

Einwohner 16,2 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 58 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 64 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 1.680 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 58 %, Männer 70 %
Landesfläche 752.614 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Lusaka
Landessprachen Englisch, lokale Sprachen
Religion Christentum (50%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Cecil Rhodes brachte die Gebiete des heutigen Sambias über Schutzverträge mit der Britischen Südafrika-Gesellschaft ab 1891 unter britische Kontrolle. Das Land wurde 1924 als Nordrhodesien zum britischen Protektorat erklärt. Das Interesse der Kolonialmacht galt vor allem den reichen Kupfererzvorkommen, die seit den 1930er Jahren intensiv ausgebeutet wurden. 1964 erlangte Sambia seine Unabhängigkeit unter Kenneth Kaunda, der bald ein Einparteiensystem einführte. Die Wirtschaft blieb weiterhin einseitig auf den Kupfererzabbau ausgerichtet, was in den 1970er Jahren mit dem Preisverfall des Rohstoffs zu einer schweren Krise führte. Seit 1990 finden wieder Wahlen statt.

Die heutige Situation in Sambia

In der vergangenen Dekade hat Sambia eine positive wirtschaftliche Entwicklung verzeichnet. Doch die Abhängigkeit vom Kupfer ist hoch. Derzeit durchlebt das Land eine schwere Wirtschafts- und Energiekrise. Der Großteil der Bevölkerung betreibt Landwirtschaft und 60 Prozent der Menschen leben in Armut. Das Land ist vergleichsweise stabil und trägt keine größeren inneren Konflikte aus. Ein schwerwiegendes Problem ist die HIV-Infektionsrate, die zu den höchsten weltweit zählt. Seit 2015 ist Edgar Chagwa Lungu Staatspräsident.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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