Ihre Patenschaft in Malawi sorgt dafür, dass die Kinder vor Ort eine ausgewogene Ernährung bekommen.
Ihre Patenschaft in Malawi sorgt dafür, dass die Kinder vor Ort eine ausgewogene Ernährung bekommen. © Plan

Patenschaft für Kinder in Malawi

Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und ist in hohem Maße von ausländischen Entwicklungsgeldern abhängig. Das Land steht vor großen wirtschaftlichen Problemen. Eine hohe HIV-Infektionsrate von über zehn Prozent stellt das Land zusätzlich vor große soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass die Gesundheit von Kindern und Frauen nachhaltig verbessert und das HI-Virus eingedämmt wird. Fördern Sie unsere Hilfe mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Malawi

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1994
  • 2016 mehr als 23.000 Patenkinder
    (657.000 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, HIV-Prävention, Bildung, Kinderschutz, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Malawi helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Malawi?

Plan International arbeitet seit 1994 in Malawi und erreichte im Jahr 2016 das Umfeld von über 23.000 Patenkindern und ihren Familien in ländlichen Regionen, die zu den ärmsten und strukturschwächsten des Landes zählen. Plan International arbeitet eng mit Regierungsstellen und anderen nationalen Partnern zusammen, um einige seiner besonders erfolgreichen Maßnahmen auch landesweit umzusetzen.

In Malawi stellen wir von Plan International uns der Bekämpfung von HIV und Aids. Mit einer Infektionsrate etwa  zehn Prozent der Bevölkerung zählt Malawi zu den von der Epidemie weltweit am schwersten betroffenen Ländern. Unser Kinderhilfswerk leistet Präventionsarbeit und unterstützt betroffene Menschen, insbesondere Aids-Waisen. In weiteren Programmen engagieren wir uns für kindgerechte Bildung, Schutz der Kinder sowie die Einkommenssicherung von Familien.

Unser Arbeitsansatz, die kindorientierte Gemeindeentwicklung, beruht auf den Grundrechten von Kindern: das Recht auf Leben, Entwicklung, Mitwirkung und Schutz. Kindorientierte Gemeindeentwicklung bedeutet mit und für Kinder zu arbeiten. Mädchen und Jungen, Jugendliche, ihre Familien und Gemeinden sind an der Planung und Durchführung von Projekten beteiligt, um ihre eigene Entwicklung voranzubringen. Die Gemeinde trägt Verantwortung für die Projekte, damit deren Nachhaltigkeit gesichert wird, auch nachdem wir unsere Arbeit in diesem Gebiet beendet haben. Von zentraler Bedeutung ist es, Kompetenzen von Gemeindemitgliedern zu stärken, damit sie den Herausforderungen ihrer Gemeinden effektiv begegnen können. Dies trägt dazu bei, strukturelle Kinderarmut zu beseitigen. 

Da der Staat eine wichtige Rolle bei der Umsetzung und Einhaltung der Kinderrechte spielt, arbeiten wir mit Regierungsstellen zusammen und unterstützen sie darin, ihre Verpflichtungen gegenüber den Gemeindemitgliedern wahrzunehmen und vorhandene Gesetze und Vorgaben umzusetzen. Gleichzeitig bieten wir den Kindern und Erwachsenen in den Gemeinden Schulungen zu ihren Rechten an, damit sie in der Lage sind, ihre Rechte auch einzufordern. Wir setzen uns besonders für ausgegrenzte und benachteiligte Kinder ein, damit sie ihre Rechte wahrnehmen und den Kreislauf von Diskriminierung, gesellschaftlicher Nichtteilhabe und Kinderarmut durchbrechen können.

Christina - ein Patenkind aus Malawi erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Malawi helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Malawi

Unsere Programme in Malawi tragen zu besseren Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche im Land bei. Erfahren Sie nachfolgend, wofür wir die Mittel, die aus Ihren Patenschaften zusammenkommen, in unseren Programmgemeinden und Hilfsprojekten einsetzen.

Malawi im Überblick

Das Binnenland Malawi befindet sich im Südosten Afrikas. Es grenzt im Norden an Tansania, im Westen an Sambia und im Süden an Mosambik. Der Malawisee ist der drittgrößte See des Kontinents und erstreckt sich über eine Länge von knapp 500 Kilometern entlang der Ostgrenze des Landes. An seinen Ufern steigen fruchtbare Hochplateaus bis zu 3.000 Meter auf. Das Klima ist subtropisch, doch ausbleibender Regen führt immer wieder zu Dürren. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dem Land und betreibt Ackerbau für den Eigenbedarf.

Einwohner 17,2 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 62 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 64 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 250 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 70 %, Männer 74 %
Landesfläche 118.484 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Lilongwe
Landessprachen Chichewa, Englisch
Religion Christentum (82%), Islam (11%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Im 19. Jahrhundert wurde das heutige Malawi zur britischen Kolonie Nyassaland. 1964 wurde das Land unter Hastings Banda unabhängig, der einen Einparteien-Staat aufbaute und sich zum „Präsidenten auf Lebenszeit“ ernennen ließ. Er regierte 30 Jahre lang autoritär. Die Ölkrise, Dürren und der Bürgerkrieg im benachbarten Mosambik führten zu wirtschaftlichen Einbrüchen. Unruhen, ausgelöst durch eine wachsende Opposition, erzwangen 1992 die Einführung eines Mehrparteien-Systems. 1994 fanden die ersten demokratischen Wahlen statt.

Die heutige Situation in Malawi

Malawi ist heute im regionalen Vergleich politisch vergleichsweise stabil, zählt aber zu den ärmsten Ländern der Welt und ist in hohem Maße von ausländischen Entwicklungsgeldern abhängig. Immer wieder kommt es zu wirtschaftlichen Krisen. Das Land ist besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, was sich negativ auf die Landwirtschaft, dem wichtigsten Wirtschaftszweig Malawis, auswirkt. Die Bevölkerung wächst schnell und Malawi zählt zu den Ländern, die besonders dicht besiedelt sind und gleichzeitig einen sehr geringen Entwicklungsstand aufweisen. Hinzu kommt die hohe HIV-Infektionsrate von etwa zehn Prozent, die das Land ebenfalls vor große soziale und wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Seit 2014 ist Arthur Peter Mutharika Staatspräsident.

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Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Paten für Malawi

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