Ihre Kinderpatenschaft in Liberia fördert unsere Bildungsprogramme, denn Bildung ist der Schlüssel zu einer chancenreichen Zukunft.
Ihre Kinderpatenschaft in Liberia fördert unsere Bildungsprogramme, denn Bildung ist der Schlüssel zu einer chancenreichen Zukunft. © Plan International

Patenschaft für Kinder in Liberia

In ländlichen und strukturschwachen Gebieten Liberias sind die Nachwirkungen des langjährigen Bürgerkrieges auch fast dreißig Jahre danach noch immer besonders spürbar. Wir von Plan International setzen uns vor Ort für den Aufbau demokratischer Strukturen ein, zu denen auch die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen gehört. Mit Stipendien unterstützen wir insbesondere Mädchen dabei, eine Schule zu besuchen, da diese traditionell seltener eingeschult werden als Jungen. Zudem klären wir Kinder über ihre Rechte auf und geben ihnen mithilfe von Medienprojekten eine Stimme in ihren Gemeinden.

Unser Engagement in Liberia

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1982
  • 2015 mehr als 12.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern

Ja, ich möchte in Liberia helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Liberia?

Plan International arbeitet seit 1982 in Liberia und erreichte mit seiner Projektarbeit im Jahr 2015 über 12.000 Patenkinder und ihr Umfeld – dies vor allem in ländlichen und strukturschwachen Gebieten. Hier sind die Nachwirkungen des Bürgerkrieges besonders spürbar. Dabei legt Plan International einen Fokus darauf, Mädchen zu stärken. Sie sind durch geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung stark benachteiligt.

In ländlichen und strukturschwachen Gebieten Liberias sind die Nachwirkungen des langjährigen Bürgerkrieges auch fast dreißig Jahre danach noch immer besonders spürbar. Wir von Plan International setzen uns vor Ort für den Aufbau demokratischer Strukturen ein, zu denen auch die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen gehört. Mit Stipendien unterstützen wir insbesondere Mädchen dabei, eine Schule zu besuchen, da diese häufig benachteiligt werden. Zudem klären wir Kinder über ihre Rechte auf und geben ihnen mithilfe von Medienprojekten eine Stimme in ihren Gemeinden.

Aktuelle Programme: Hilfe in Liberia

Ihre Kinderpatenschaft hilft dabei, Projekte zur frühkindlichen Förderung, zur Bildung sowie für die gesellschaftliche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Liberia erfolgreich umzusetzen.

Liberia im Überblick

Liberia liegt an der Westküste Afrikas nördlich vom Äquator. Guinea, Sierra Leone und die Elfenbeinküste umschließen das Land. Das Klima ist tropisch. Weite Teile des fruchtbaren Landes sind von Regenwald bedeckt. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Die Geschichte des Landes beginnt 1821 mit dem Vorhaben der Amerikanischen Kolonialgesellschaft, ehemalige befreite Sklaven im heutigen Liberia anzusiedeln.

Einwohner 4,5 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 61 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 70 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 370 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 37 %, Männer 63 %
Landesfläche 111.370 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Monrovia
Landessprachen Englisch, zahlreiche lokale Sprachen
Religion 40% lokale Religionen, 40% Christentum, 20% Islam
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die politische Macht des Landes lag in den Händen der schwarzen Einwanderer aus den USA, die die ursprüngliche Bevölkerung unterdrückten. Nach Unruhen 1979 übernahm Samuel K. Doe durch einen Militärputsch die Macht und regierte autoritär. Die folgenden 20 Jahre waren durch politische Instabilität geprägt. Mit dem bewaffneten Aufstand der National Patriotic Front of Liberia angeführt durch Charles Taylor begann 1989 ein blutiger und gewalttätiger Bürgerkrieg, dem über 200.000 Menschen zum Opfer fielen. Nach dem Waffenstillstand der Bürgerkriegsparteien 2003 verließ Präsident Taylor das Land.

Die heutige Situation in Liberia

2006 wurde Ellen Johnson Sirleaf als erste Frau in Afrika als Präsidentin vereidigt. 2011 erhielt sie den Friedensnobelpreis und wurde 2012 erneut für eine sechsjährige Amtszeit bestätigt. Noch immer leiden die Menschen unter den Folgen des Bürgerkriegs. Die Wirtschaft Liberias ist viele Jahre danach noch weitgehend unterentwickelt. Die gesamte Infrastruktur (Straßen, Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Schulen und Krankenhäuser) des Landes wurde zerstört und wird langsam wieder aufgebaut. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 80 Prozent und stellt das Land vor große Herausforderungen. Die Ebola-Epidemie 2015 hatte weitere Wirtschaftseinbußen zur Folge.

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Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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