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Ihre Kinderpatenschaft in Liberia fördert unsere Bildungsprogramme, denn Bildung ist der Schlüssel zu einer chancenreichen Zukunft.
Ihre Kinderpatenschaft in Liberia fördert unsere Bildungsprogramme, denn Bildung ist der Schlüssel zu einer chancenreichen Zukunft. © Plan International

Patenschaft für Kinder in Liberia

In ländlichen und strukturschwachen Gebieten Liberias sind die Nachwirkungen des langjährigen Bürgerkrieges auch fast dreißig Jahre danach noch immer besonders spürbar. Wir von Plan International setzen uns vor Ort für den Aufbau demokratischer Strukturen ein, zu denen auch die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen gehört. Mit Stipendien unterstützen wir insbesondere Mädchen dabei, eine Schule zu besuchen, da diese traditionell seltener eingeschult werden als Jungen. Zudem klären wir Kinder über ihre Rechte auf und geben ihnen mithilfe von Medienprojekten eine Stimme in ihren Gemeinden. Helfen Sie mit Ihrer Spende unsere Arbeit vor Ort erfolgreich umzusetzen.

Unser Engagement in Liberia

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1982
  • 2017 mehr als 12.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern

Ja, ich möchte in Liberia helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Liberia?

Plan International arbeitet seit 1982 in Liberia und erreichte mit seiner Projektarbeit im Jahr 2017 über 12.000 Patenkinder und ihr Umfeld – dies vor allem in ländlichen und strukturschwachen Gebieten. Hier sind die Nachwirkungen des Bürgerkrieges besonders spürbar. Dabei legt Plan International einen Fokus darauf, Mädchen zu stärken. Sie sind durch geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung stark benachteiligt.

In ländlichen und strukturschwachen Gebieten Liberias sind die Nachwirkungen des langjährigen Bürgerkrieges auch fast dreißig Jahre danach noch immer besonders spürbar. Wir von Plan International setzen uns vor Ort für den Aufbau demokratischer Strukturen ein, zu denen auch die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen gehört. Mit Stipendien unterstützen wir insbesondere Mädchen dabei, eine Schule zu besuchen, da diese häufig benachteiligt werden. Zudem klären wir Kinder über ihre Rechte auf und geben ihnen mithilfe von Medienprojekten eine Stimme in ihren Gemeinden.

Kema - ein Patenkind aus Liberia erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Liberia helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Liberia

Ihre Kinderpatenschaft hilft dabei, Projekte zur frühkindlichen Förderung, zur Bildung sowie für die gesellschaftliche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Liberia erfolgreich umzusetzen.

Um die frühkindliche Entwicklung in den Projektgebieten sicherzustellen, konzentriert sich Plan International darauf, Eltern über die frühzeitige Förderung ihrer Kinder zu informieren, vorhandene Kleinkindereinrichtungen kindgerecht zu gestalten und Erziehungspersonal zu schulen. Wir legen besonderen Wert darauf, dass die Mädchen und Jungen übergangslos und rechtzeitig eingeschult werden. Hierfür unterstützt Plan International die Gemeinden, eigene Kleinkindereinrichtungen mit lokalen Materialien zu bauen. Wir setzen uns dafür ein, die hygienischen Verhältnisse an Schulen zu verbessern, und bauen barrierefreie und nach Geschlechtern getrennte Latrinen. Hygieneschulungen an Kindereinrichtungen, Schulen und in der Gemeinde runden das Programm ab.

Um werdenden Müttern und Kindern unter fünf Jahren einen besseren Zugang zu gesundheitlicher Versorgung zu ermöglichen, erweitern wir in den Gemeinden das Angebot an Therapien für Malariaerkrankte und schulen Gesundheitshelfer:innen. Sie besuchen die Familien und vermitteln, wie sie sich vor Malaria schützen können. Plan International unterstützt das Gesundheitsministerium darin, die Geburtenregistrierung voranzutreiben, und initiiert landesweit Aufklärungskampagnen. Durch die Einrichtung weiterer Servicestellen für Geburtenregistrierung haben mehr Familien in abgelegenen Gebieten die Möglichkeit, die Geburt ihrer Kinder zu dokumentieren.

Plan International arbeitet mit den Gemeinden eng zusammen und stellt ihnen nötige Mittel zur Verfügung, um Schulen mit eigener Kraft zu errichten und zu renovieren. Hinzu kommen Trainings für das Lehrpersonal, um ihre pädagogischen Fähigkeiten zu optimieren. Zusätzlich unterstützen wir die Gemeinden bei der Startfinanzierung für einen Fonds. Mit den Geldreserven können sie in Zukunft selbstständig das Bildungsangebot in ihrer Gemeinde sicherstellen.

Es werden beispielsweise Stipendien, Schuluniformen oder Lernmaterial finanziert. Um den Schulbesuch für Mädchen zu verbessern, arbeiten wir mit Eltern-Lehrer:innen-Vereinen, Schulleiter:innen, Gemeindeleiter:innen, Dorfältesten, Frauen, Mädchen und Jungen der Gemeinden zusammen. In einem Komitee entscheiden sie über die Vergabe von Stipendien an besonders benachteiligte Mädchen. Für Mitarbeiter:innen im Bildungssektor gibt Plan International Schulungen zu geschlechtsspezifischer Gewalt.

Reproduktive Gesundheit und Familienplanung werden auf hoher Ebene von Fachministerien und Behörden diskutiert. Wir setzen uns für dezentrale Strukturen ein, damit diese Dienste auch den Menschen in den Gemeinden zugänglich sind. So stärkt Plan International lokale Kindesschutz-Komitees, damit sie in direktem Kontakt mit den Menschen Kinderrechtsverletzungen, wie Kinderheirat aufgrund von schädlichen kulturellen Praktiken, beenden.

Gegenüber Behörden und Pflichtenträgern auf nationaler Ebene fordern wir ein, geschlechtsspezifische Gewalt durch entsprechende Gesetzgebung stärker zu verfolgen und so sexuelle Ausbeutung und Missbrauch auf Gemeindeebene und in den Schulen zu bekämpfen. Durch groß angelegte Medienkampagnen wollen wir die allgemeine Öffentlichkeit, aber auch Regierungsbeamt:innen sensibilisieren, damit sie ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen.

Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft zu fördern, damit sie an wichtigen Entscheidungen ihrer Gemeinde  beteiligt sind. Kern des landesweiten Programms ist es, Kinder über ihre Rechte und Pflichten in der Gesellschaft aufzuklären und sie durch Komitees und andere entscheidungstragende Strukturen einzubinden. Um die Partizipation zu stärken, richtet sich Plan International an entscheidende Personen und Einrichtungen in den Gemeinden und stärkt sie darin, Mädchen und Jungen in gesellschaftliche Vorhaben zu integrieren. Eine Maßnahme ist beispielsweise, dass Kinder in den Gemeinden eine führende Position einnehmen und Entscheidungen treffen. Ihre Erfahrungen verbreiten sie durch Workshops und Medien in anderen Gemeinden. Gemeinsam mit Radiostationen, Fernsehsendern und Zeitungsverlagen organisieren wir Medienklubs für Kinder und Jugendliche. Ein Medienprojekt vorrangig für Mädchen ermöglicht ihnen, auf Landesebene über ihre Erfahrungen zu berichten und mit anderen Mädchen zu teilen.

Ein weiterer Ansatz des Programms ist, Berufsausbildungsplätze zu vergeben. Angesprochen sind besonders stark benachteiligte Jugendliche, wie Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste, Mädchen und Jungen, die die Schule abgebrochen haben, oder Opfer von sexualisierter Gewalt und Menschenhandel geworden sind. Weitere Schulungsangebote erweitern ihr ökonomisches Wissen und ihre organisatorischen Fähigkeiten. Wir stärken Kindesschutz-Mechanismen in den Gemeinden und Schulen durch Fortbildungen von Schulpersonal und Gründung von Verbänden. Die Beteiligten erfahren, wie sie Fälle von körperlicher Züchtigung, Gewalt oder sexuellem Missbrauch identifizieren und angemessen handeln.

Liberia im Überblick

Liberia liegt an der Westküste Afrikas nördlich vom Äquator. Guinea, Sierra Leone und die Elfenbeinküste umschließen das Land. Das Klima ist tropisch. Weite Teile des fruchtbaren Landes sind von Regenwald bedeckt. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Die Geschichte des Landes beginnt 1821 mit dem Vorhaben der Amerikanischen Kolonialgesellschaft, ehemalige befreite Sklaven im heutigen Liberia anzusiedeln.

Einwohner4,80 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung64 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*71 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**1.040 USD (D: 47.640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 37 %, Männer 63 %
Landesfläche111.370 km², (D: 357.050 km²)
HauptstadtMonrovia
LandessprachenEnglisch, zahlreiche lokale Sprachen
ReligionChristentum, Islam, lokale Religionen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die politische Macht des Landes lag in den Händen der schwarzen Einwanderer aus den USA, die die ursprüngliche Bevölkerung unterdrückten. Nach Unruhen 1979 übernahm Samuel K. Doe durch einen Militärputsch die Macht und regierte autoritär. Die folgenden 20 Jahre waren durch politische Instabilität geprägt. Mit dem bewaffneten Aufstand der National Patriotic Front of Liberia angeführt durch Charles Taylor begann 1989 ein blutiger und gewalttätiger Bürgerkrieg, dem über 200.000 Menschen zum Opfer fielen. Nach dem Waffenstillstand der Bürgerkriegsparteien 2003 verließ Präsident Taylor das Land.

Die heutige Situation in Liberia

2006 wurde Ellen Johnson Sirleaf als erste Frau in Afrika als Präsidentin vereidigt. 2011 erhielt sie den Friedensnobelpreis und wurde 2012 erneut für eine sechsjährige Amtszeit bestätigt. Jetziger Präsident ist seit Januar 2018 George Weah. Noch immer leiden die Menschen unter den Folgen des Bürgerkriegs. Die Wirtschaft Liberias ist viele Jahre danach noch weitgehend unterentwickelt. Die gesamte Infrastruktur (Straßen, Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Schulen und Krankenhäuser) des Landes wurde zerstört und wird langsam wieder aufgebaut. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 80 Prozent und stellt das Land vor große Herausforderungen. Die Ebola-Epidemie 2015 hatte weitere Wirtschaftseinbußen zur Folge.

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Prominente Unterstützer:innen

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Pat:innen für Liberia

Ja, ich möchte in Liberia helfen!

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