Ihre Patenschaft in Benin trägt dazu bei, dass Kinder in einem gesunden Lebensumfeld aufwachsen.
Ihre Patenschaft in Benin trägt dazu bei, dass Kinder in einem gesunden Lebensumfeld aufwachsen. © Plan/Ollivier Girard

Patenschaft für Kinder in Benin

Benin ist ökonomisch in einem hohen Maße von ausländischen Hilfen abhängig. Deshalb sind wir als Kinderhilfswerk vor Ort und setzen uns nachhaltig für verbesserte Lebensbedingungen von Kindern ein. Beispielsweise stärken wir von Plan International die Kinderrechte in Benin und ermöglichen die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen.

Unser Engagement in Benin

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 1995
  • 2015 mehr als 22.000 Patenkinder
    (657.000 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern und Frauen, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Benin helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Benin?

Plan International arbeitet seit 1995 in Benin und erreichte mit seinen Programmen 2015 das Umfeld von mehr als 22.000 Patenkindern und ihren Familien. Das Kinderhilfswerk arbeitet überwiegend in ländlichen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind.

Indem wir von Plan International in Benin Gesundheitsdienste ausbauen, die Nahrungsversorgung fördern und die hygienischen Verhältnisse verbessern, bekämpfen wir die hohe Kindersterblichkeitsrate in dem westafrikanischen Land. Dort arbeiten wir auch daran, ein kinderfreundliches Schulwesen aufzubauen sowie die Kinder und ihre Gemeinden zu stärken. Mithilfe von Projekten zu Menschen- und Kinderrechten wollen wir Mädchen und Jungen schützen und sie in gesellschaftliche Prozesse nachhaltig einbinden.

Rose - ein Patenkind aus Benin erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Benin helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Benin

Die Übernahme einer Patenschaft in Benin hilft dabei, das Leben der Kinder im Land nachhaltig zu verbessern. Lesen Sie nachfolgend mehr über unsere aktuellen Programme in Benin und informieren Sie sich über unsere Arbeit vor Ort.

Benin im Überblick

Benin ist ein kleineres westafrikanisches Land. Im Westen grenzt es an Togo, im Norden an Burkina Faso sowie dem Niger und im Osten an Nigeria. Im Süden erstreckt sich ein schmaler Küstentreifen über eine Länge von etwa 120 Kilometern zum Atlantischen Ozean. Hinter den Lagunen der Küste schließen sich zum Teil fruchtbare Ebenen und bergige Regionen an. Das Land befi ndet sich in einer Trockenzone, die östlich und westlich von tropischen Regenwäldern flankiert wird. Benin ist durch eine große ethnische
und kulturelle Vielfalt geprägt. Die Bevölkerung ist jung. Knapp die Hälfte aller Menschen, die im Land leben, ist unter 15 Jahre alt.

Einwohner 10,3 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 60 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 85 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 790 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 31 %, Männer 55 %
Landesfläche 112.622 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Porto Novo (Regierungssitz: Cotonou)
Landessprachen Französisch, lokale Sprachen
Religion Christentum, Islam, lokale Glaubensrichtungen, vor allem Voodoo
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Vor der Kolonialisierung durch die Franzosen in den Jahren 1892 bis 1894 gehörten weite Teile des heutigen Benins zum afrikanischen Königreich Dahomey. Für die kriegerischen Herrscher der Region war der Sklavenhandel die wichtigste wirtschaftliche Säule. 1960 erlangte das Land als Republik Dahomey die Unabhängigkeit. Schon früh wurde ein Einparteiensystem eingeführt. Konflikte unter den Volksgruppen sowie schwerwiegende wirtschaftliche Probleme zogen eine Vielzahl von gewaltsamen Regierungswechseln nach sich. Ab 1972 orientierte sich das Land als Volksrepublik Benin am Sozialismus und wurde schließlich 1975 in Benin umbenannt. Nach wirtschaftlichen und politischen Reformen werden seit 1991 wieder Wahlen durchgeführt.

Die heutige Situation in Benin

Benin ist ökonomisch in einem hohen Maße von ausländischen Hilfen abhängig. Durch die einseitige Ausrichtung auf Baumwolle als wichtigstes Exportgut, ist die ansonsten wenig differenzierte Volkswirtschaft besonders krisenanfällig. Die wirtschaftliche Dynamik reicht nicht aus, um das hohe Bevölkerungswachstum zu kompensieren. Derzeit lebt etwas mehr als ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. In einigen ländlichen Regionen liegt der Anteil bei etwa 50 Prozent. Seit 2016 ist Patrice Talon Staatspräsident.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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