Schauspielerin Wolke Hegenbarth hat ihr Patenkind in Sambia besucht und war begeistert, dass es auch den Eltern des Mädchens wichtig ist, dass Mailess zur Schule geht. ©Plan/Tom Solo
Schauspielerin Wolke Hegenbarth hat ihr Patenkind in Sambia besucht und war begeistert, dass es auch den Eltern des Mädchens wichtig ist, dass Mailess zur Schule geht. ©Plan/Tom Solo

Wolke Hegenbarth

Wolke Hegenbarth ist seit über sieben Jahren Plan-Patin und unterstützt zwei Mädchen in Ägypten und Sambia. Die Schauspielerin glänzt nicht nur in Komödien, Krimis und mit ihrer Woll-Kollektion: 2012 besuchte die Unterstützerin der „Because I am a Girl“-Bewegung ihr Patenkind in Sambia.

Seit 2012 sind Sie Patin von Mailess, einem Mädchen aus Sambia. Sie haben Mailess und ihre Familie in ihrem Dorf besucht. Welche Eindrücke sind Ihnen geblieben?

Ich weiß natürlich nicht, wie Mailess meinen kurzen Besuch erlebt und empfunden hat. Für mich war es die seltene Chance, in die dörfliche Lebenskultur einzutauchen und diese ein paar Stunden mitzuerleben. Das sind einmalige, emotionale Eindrücke die sich sehr schwer beschreiben lassen. Ich wurde gastfreundlich und herzlich aufgenommen, mit lokalem Essen (Maisbrei, Raps und Hühnchen) verköstigt und am Ende bin ich sogar noch reichlich mit handgefertigten, kniehohen Mörsern, Besen und Schlafmatten beschenkt worden, obwohl ich doch die Familie eigentlich unterstützen möchte. Das hat mich sehr bewegt.

Mailess geht zur Schule. Ihre Eltern unterstützen Sie sehr darin. Das ist nicht selbstverständlich. Viele Eltern in Entwicklungsländern sehen in Bildung keine Chance auf eine bessere Zukunft. Nur 50 Prozent der Kinder in Sambia gehen zu Schule. Wie haben sie die Situation vor Ort erlebt?

Das Schwierige ist ja, Menschen, die noch nie einen Zugang zu Bildung hatten, eben diese zu vermitteln und für die nächsten Generationen zugänglich zu machen. Deshalb finde ich den Ansatz von Plan, Veränderungen von innen heraus zu ermöglichen, genau richtig. Jugendliche auszubilden, die dann ihr Wissen spielerisch ihrem Dorf zurückgeben können, bewirkt, dass sie mehr Beachtung in ihrer Gesellschaft bekommen. Und es ist natürlich gerade deshalb so effektiv, weil das Wissen aus dem Inneren der eigenen Gesellschaft entsteht. Nachdem ich mir vor Ort in Sambia einen Eindruck verschaffen konnte weiß ich einmal mehr, warum ich diese Organisation seit vielen Jahren unterstütze!

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