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Ihre Patenschaft in Kolumbien fördert unsere Arbeit zu Teilhabe von Kinder indigener Herkunft.
Ihre Patenschaft in Kolumbien fördert unsere Arbeit zu Teilhabe von Kinder indigener Herkunft. © Plan

Patenschaft für Kinder in Kolumbien

Der Wohlstand in Kolumbien konzentriert sich zum Großteil in den Händen einer kleinen und einflussreichen Schicht und in den Großstädten, während weite Teile der Landbevölkerung in Armut leben. Besonders betroffen sind Afro-Kolumbianer und indigene Bevölkerungsgruppen. Wir von Plan International setzen uns für diese Bevölkerungsgruppen besonders ein und verhelfen ihnen zu einer besseren Zukunft. Ihre Spende hilft unsere Programme erfolgreich zu realisieren.

Unser Engagement in Kolumbien

Die Länderstrategie von Plan in Kolumbien bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern:

  • Programmarbeit seit 1962
  • 2016 mehr als 23.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, wirtschaftliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Kolumbien helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Kolumbien?

Plan International ist seit 1962 in Kolumbien tätig und erreicht das Umfeld von über 23.000 Patenkindern und ihren Familien. Das Kinderhilfswerk konzentriert seine Arbeit auf arme sowie strukturschwache Gebiete, in denen viele Familien afrokolumbianischer Herkunft und Binnenvertriebene leben. Die angespannte Sicherheitslage in einigen Gebieten stellt das Kinderhilfswerk vor große Herausforderungen und erfordert besondere Arbeitsansätze.

In Kolumbien engagieren wir von Plan International uns vor allem für Kinder indigener sowie afro-kolumbianischer Herkunft und setzen uns für die Belange Binnenvertriebener ein. Diese Mädchen und Jungen leben in armen und strukturschwachen Gebieten des Landes, sind vielfach benachteiligt und werden häufig diskriminiert. Wir leisten medizinische Hilfestellungen, verbessern die Bildungsangebote und stärken den Kinderschutz. Zudem setzen wir uns für die Mitsprache von Kindern und Jugendlichen in ihren Gemeinden ein und helfen Familien, ihre wirtschaftliche Situation zu festigen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit in Kolumbien mit Ihrer Spende und geben Sie Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft!

Sandra Milena - ein Patenkind aus Kolumbien erzählt

Ja, ich möchte für Kinder in Kolumbien spenden!

Aktuelle Programme: Hilfe in Kolumbien

Ihre Patenschaft für ein Kind in Kolumbien hilft, unsere Projektarbeit vor Ort zu realisieren. Unter anderem setzen wir uns für nachfolgende Entwicklungen in Kolumbien ein.

Kolumbien hat eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten in Südamerika. Besonders für Frauen afro-kolumbianischer und indigener Herkunft sowie für Vertriebene besteht ein großes gesundheitliches Risiko während und nach der Schwangerschaft. Sie sind besonders arm und haben selten die Möglichkeit, medizinische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Viele können sich nicht vorgeburtlich untersuchen lassen und entbinden zu Hause. Die Kinder erkranken überdurchschnittlich oft an vermeidbaren Krankheiten, wie Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen und sind häufiger von Mangelernährung betroffen.

Das umfassende Programm verfolgt vier Hauptansätze, um die Lebensverhältnisse besonders von Vertriebenen und jungen Müttern sowie Müttern afro-kolumbianischer Herkunft und ihrer Kinder zu verbessern. Zunächst setzt sich Plan International dafür ein, dass der Zugang zu Gesundheitsdiensten erweitert wird und Mütter die Möglichkeit erhalten, während der Schwangerschaft sowie der Geburt medizinisch betreut zu werden und ihre Kinder in der Folge regelmäßig untersuchen zu lassen. Dazu stattet das Kinderhilfswerk Gesundheitsstationen aus und schult medizinisches Personal.

Kinder und Jugendliche sind wenig in die gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse eingebunden. Es fehlt ihnen an den Kompetenzen, um sich an gesellschaftlichen Diskursen zu beteiligen. Besonders benachteiligt sind Kinder und Jugendliche, die aus ländlichen Regionen stammen, ethnischen Minderheiten angehören oder deren Familien vertrieben wurden. Des Weiteren sind viele dieser Kinder behördlich nicht registriert. Ohne Papiere können sie zahlreiche Dienstleistungen und Bürgerrechte nicht wahrnehmen.

Ein wichtiges Ziel ist es, gemeinsam mit den Meldebehörden dafür zu sorgen, dass Kinder und ihre Familien amtlich registriert werden, sowie Registrierungssysteme zu stärken. Plan International engagiert sich dabei besonders für Vertriebene, Familien in abgelegenen Regionen sowie ethnische Minderheiten. Durch gezielte Schulungen unterstützt das Hilfswerk Kinder und Jugendliche, sich über Jugendforen, Schülerparlamente oder auch im Rahmen seiner eigenen Projektarbeit gesellschaftlich einzubringen und ihre Ansichten öffentlich zu vertreten. 

Nur wenige Kinder, die jünger als fünf Jahre sind, haben die Möglichkeit, einen Kindergarten oder eine Vorschule zu besuchen. Die bestehenden Einrichtungen sind schlecht ausgestattet und die Kinder werden kaum gefördert. In der Vergangenheit sind die Einschulungsraten zwar landesweit gestiegen, doch in den ländlichen Regionen besuchen weniger Kinder die Grundschule als in den Städten. Die Unterrichtsqualität ist zudem ebenso wie die Ausstattung der Schulen auf dem Land unzureichend.

Plan International setzt sich dafür ein, das Bewusstsein um die Bedeutung der frühkindlichen Förderung zu schärfen. Dazu klärt das Kinderhilfswerk Eltern und Großeltern sowie Erzieher:innen sowie Lehrkräfte über kindgerechte Erziehung und den förderlichen Umgang mit Kindern auf. Ziel ist es, dass Kinder in einer friedlichen und anregenden Atmosphäre aufwachsen. Gleichzeitig setzt sich Plan International dafür ein, den Zugang zu pädagogischen Einrichtungen, wie Kindergärten, Spielplätzen oder Bücherhallen, zu erweitern und fördert sportliche oder kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche.

Bildergalerie Kolumbien

Kolumbien im Überblick

Kolumbien befindet sich im Nordwesten Südamerikas und grenzt im Norden an Panama, im Osten an Venezuela, südlich an Brasilien und Peru sowie südwestlich an Ecuador. Das Tiefland der Küste ist teils sumpfig, teils von Regenwald bedeckt. Westlich erheben sich die Gebirgszüge der Anden, deren Gipfel in eine Höhe von über 5000 Meter reichen. Während etwa zwei Drittel der Bevölkerung in den urbanen Zentren des Landes leben, sind weite Teile Kolumbiens nahezu unbewohnt. Die Bevölkerung setzt sich aus Mestizen, Afro-Kolumbianern sowie indigenen Volksgruppen zusammen.

Einwohner49,70 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung79 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*14 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**12.896 USD (D: 47.640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 99 %, Männer 98 %
Landesfläche1.138.000 km², (D: 357.050 km²)
HauptstadtBogotá
LandessprachenSpanisch
ReligionChristentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Nach der Unabhängigkeit von Spanien wurde im Jahr 1886 die Republik Kolumbien gegründet. Die rücksichtslose Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen sowie die Rivalität der konservativen und liberalen Partei führten zur Eskalation der Gewalt. Sie mündete in einen langjährigen Bürgerkrieg, der bis heute nicht gänzlich befriedet werden konnte. Immer wieder kam es zu brutalen Übergriffen und Massakern, die sich oft gegen die arme Landbevölkerung richteten.

Die heutige Situation in Kolumbien

Kolumbien weist eine positive wirtschaftliche Entwicklung auf. Vor allem die großen Städte verzeichnen ein dynamisches Wachstum. Allerdings profi tieren nicht alle Kolumbianer gleichermaßen: Der Wohlstand konzentriert sich zum Großteil in den Händen einer kleinen und einfl ussreichen Schicht und in den Großstädten, während weite Teile der Landbevölkerung in Armut leben. Von dieser Armut sind besonders Afro-Kolumbianer und indigene Bevölkerungsgruppen betroffen.

Gewalt ist ein allgegenwärtiges Phänomen und gesellschaftlich tief verwurzelt. Nach wie vor sind bewaffnete Gruppen aktiv und kontrollieren Teile des Landes. Aufgrund gewaltsamer Konfl ikte, auch durch Drogenkartelle, sind viele Kolumbianer gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Bei den Präsidentschaftswahlen im Juni 2014 wurde Juan Manuel Santos Calderón in seinem Amt als Staatspräsident bestätigt.

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Prominente Unterstützer:innen

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Pat:innen für Kolumbien

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