Ihre Kinderpatenschaft hilft dabei, Kinder im Sudan vor Gewalt und Missbrauch zu schützen.
Ihre Kinderpatenschaft hilft dabei, Kinder im Sudan vor Gewalt und Missbrauch zu schützen. © Plan/Mackenzie Knowles-Coursin

Patenschaft für Kinder im Sudan

Sudan gehört zu den ärmsten und dabei am höchsten verschuldeten Ländern der Welt. Der Darfur-Konflikt, die Folgen des Bürgerkriegs und das Fehlen grundlegender Infrastruktur in weiten Teilen des Landes tragen zu einer vielerorts kritischen Versorgungslage der Bevölkerung bei. Wir von Plan International setzen uns im Sudan gezielt für eine bessere gesundheitliche Versorgung von Kindern und Müttern ein und sorgen für bessere Wasser- und Hygienebedingungen. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende, die Lebensbedingungen im Sudan zu verbessern.

Unser Engagement im Sudan

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und soll durch verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden. Ihr Ziel ist es, die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Regierungsstellen erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1977
  • 2017 rund 30.000 Patenkinder
    (657.000 Kinderpatenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Wasser und Hygiene, Bildung, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte im Sudan helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft im Sudan?

Plan International arbeitet seit 1977 im Sudan in vorwiegend ländlichen und halbstädtischen Programmgebieten. Im Jahr 2017 erreichten wir mit unserer Arbeit 30.000 Patenkinder und ihre Gemeinden.

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Aktuelle Programme: Hilfe im Sudan

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern im Sudan die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Patenschaft fördert Projekte direkt vor Ort und sorgt für die Umsetzung von lebensverbessernden Maßnahmen.

Sudan im Überblick

Sudan liegt im Nordosten Afrikas und ist etwa fünfmal so groß wie Deutschland. Das Land grenzt im Norden an Ägypten, im Osten an Eritrea und Äthiopien. Im Westen liegen die Zentralafrikanische Republik und der Tschad sowie im Nordwesten Libyen. Im Süden teilt das Land eine Grenze mit dem Südsudan, der seit Juli 2011 ein eigenständiger Staat ist. Der Nil bildet die Lebensader des Landes – er ist die wichtigste Wasserquelle und ermöglicht den Menschen in den angrenzenden Regionen einen intensiven Ackerbau. Im Norden erstreckt sich zu beiden Seiten des Nils die Wüste der Sahara. Im Nordosten liegt die rund 750 Kilometer lange Küste zum Roten Meer.

Einwohner 39,6 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 64 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 65 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 3.846 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 63 %, Männer 69 %
Landesfläche 1.850.000 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Khartoum
Landessprachen Arabisch
Religion überwiegend Muslime – der Islam ist Staatsreligion. In südlichen Landesteilen leben christliche Minderheiten.
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die Geschichte des Sudans reicht bis ins Alte Ägypten zurück. Das Christentum und der Islam verbreiteten sich über viele Jahrzehnte. Unter türkisch-ägyptischer Herrschaft im 19. Jahrhundert wuchsen die verschiedenen Völker zum Sudan zusammen. 1956 erlangte der Sudan seine Unabhängigkeit.

Die heutige Situation im Sudan

Seit 1993 ist Umar al-Bashir Staatspräsident. 2003 eskalierten die seit Jahrzehnten andauernden Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und einer Rebellenbewegung in Darfur im Westen des Landes. Der Konflikt dauert bis heute an. In den Grenzregionen zum Südsudan kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Truppen der beiden Länder. Der Sudan gehört zu den ärmsten und dabei am höchsten verschuldeten Ländern der Welt. Durch die Abspaltung des Südsudans befinden sich nun drei Viertel der Ölfelder auf dem Gebiet des neu gegründeten Nachbarstaats. Dadurch sind über die Hälfte der staatlichen Einnahmen und das Hauptexportgut des Sudans weggebrochen. Das Wirtschaftswachstum ist seither extrem gesunken und die Inflation gestiegen. Der Darfur-Konflikt, die Folgen des Bürgerkriegs und das Fehlen grundlegender Infrastruktur in weiten Teilen des Landes tragen zu einer vielerorts kritischen Versorgungslage der Bevölkerung bei, welche zum überwiegenden Teil von landwirtschaftlicher Selbstversorgung und Viehherden lebt.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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