Ihre Patenschaft in Simbabwe hilft unter anderem Projekte für Aids-Waisen erfolgreich zu realisieren.
Ihre Patenschaft in Simbabwe hilft unter anderem Projekte für Aids-Waisen erfolgreich zu realisieren. © Plan/Erik Axel Thallaug

Patenschaft für Kinder in Simbabwe

Simbabwe zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. HIV/Aids ist ebenfalls ein schwerwiegendes Problem. Über eine Million Kinder haben einen oder gar beide Elternteile durch die Krankheit verloren. Wir von Plan International setzen uns in Simbabwe insbesondere für den Kinderschutz ein, damit Kinder sicher und gesund aufwachsen können. Fördern Sie unsere Hilfsprojekte mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Simbabwe

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 1986
  • 2015 mehr als 39.000 Patenkinder
    (657.000 Kinderpatenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, HIV-Prävention, Hygiene, Bildung, Kinderschutz, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Simbabwe helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Simbabwe?

Plan International arbeitet seit 1986 in Simbabwe und erreichte mit seinen Programmen Ende 2015 das Umfeld von mehr als 39.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir engagieren uns überwiegend in ländlichen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind, weiten unser Engagement aber zunehmend auch in städtische Regionen aus.

Armut betrifft viele Menschen in Simbabwe. Wir von Plan International helfen Familien in dem afrikanischen Land dabei, ihr Einkommen zu steigern und eine ausgewogene Ernährung zu bekommen. Wir arbeiten daran, Kindern und Müttern in unseren Programmgebieten eine medizinische Grundversorgung zu gewährleisten sowie durch Aufklärung vor HIV und Aids zu Schützen. Außerdem sorgen wir dafür, dass die Kinder altersgerecht gefördert werden und sie ihre Rechte wahrnehmen können. Unsere Maßnahmen kommen dabei vor allem Mädchen und Aids-Waisen zugute, weil diese vielfach benachteiligt sind.

Gugu - ein Patenkind aus Simbabwe erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Simbabwe helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Simbabwe

Unsere Programme in Simbabwe schützen Kinder und fördern ihre Entwicklung sowie Bildung. Ihre Patenschaft hilft uns bei dieser Arbeit. Lesen Sie nachfolgend, welche Projekte wir außerdem bereits in Simbabwe realisieren.

Simbabwe im Überblick

Simbabwe ist ein Binnenland im südlichen Afrika. Es grenzt im Osten an Mosambik und im Süden an Botswana sowie an Südafrika. Die westliche Grenze zu Sambia verläuft entlang des Flusses Sambesi, an dessen Lauf sich auch die Victoria-Fälle befi nden. Das Landschaftsbild ist von Hochebenen und Trockensavannen geprägt. Die Berge des östlichen Hoch-Landes reichen über 2500 m. Zahlreiche Völker leben in Simbabwe, entsprechend groß ist die kulturelle Vielfalt. Die Bevölkerung ist sehr jung. Über 40 Prozent der Menschen haben das 15. Lebensjahr noch nicht erreicht.

Einwohner 14,2 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 58 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 71 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 840 USD (D: 47.640 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 92 %, Männer 90 %
Landesfläche 390.580 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Harare
Landessprachen Englisch, Shona, Ndebele
Religion Christentum (50-60%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2016, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die Gebiete des heutigen Simbabwes wurden 1922 britische Siedlungskolonie. Eine weiße Minderheitsregierung unter Ian Smith rief 1965 einseitig die Unabhängigkeit des Landes aus. Die wirtschaftlich stark benachteiligte schwarze Mehrheit hatte politisch kaum Einfluss. Es formierte sich in den folgenden Jahren bewaffneter Widerstand gegen dieses System, der schließlich 1979 zur Durchsetzung eines allgemeinen Wahlrechts und ein Jahr später zur Unabhängigkeit Simbabwes führte. Robert Mugabe ging als Sieger der folgenden Wahlen hervor. Nach einer zunächst positiven Entwicklung des Landes verschlechterte sich die politische, soziale und wirtschaftliche Situation seit den 1990er Jahren wieder erheblich. Die Regierung Robert Mugabes entwickelte zunehmend diktatorische Züge.

Die heutige Situation in Simbabwe

Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre war katastrophal. Fehlentwicklungen, wie etwa Hyperinflation oder willkürliche Landenteignungen, haben zu einer massiven Schrumpfung der Wirtschaft geführt. Dieser Trend konnte seit 2010 gestoppt werden, sodass derzeit wieder positive Wachstumsraten zu verzeichnen sind. Seit der umstrittenen Wahl im Jahre 2013, die Mugabe als Staatpräsident bestätigte, hat sich auch die innenpolitische Lage des Landes wieder etwas stabilisiert. Das Land zählt zu den ärmsten der Welt. Die Arbeitslosenquote liegt bei 80 Prozent. Es wird geschätzt, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung das Land verlassen hat. HIV/Aids ist ebenfalls ein schwerwiegendes Problem.

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Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Paten für Simbabwe

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