Ihre Kinderpatenschaft in Mali fördert vor Ort unsere Bildungsprogramme für Kinder.
Ihre Kinderpatenschaft in Mali fördert vor Ort unsere Bildungsprogramme für Kinder. © Plan

Patenschaft für Kinder in Mali

In Mali setzen wir von Plan International uns dafür ein, dass weniger Kinder aufgrund unzureichender medizinischer Versorgung sterben müssen. Deshalb arbeiten wir daran, grundlegende Gesundheitsdienste für Kinder und Mütter bereit zu stellen. Wir helfen, den Schulunterricht kinderfreundlicher zu gestalten und Familien ein regelmäßiges Einkommen zu ermöglichen. Des Weiteren stärken wir die Rechte der Kinder und setzen uns gegen schädliche Praktiken wie etwa die Genitalverstümmelung ein.

Unser Engagement in Mali

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 1976
  • 2014 mehr als 28.000 Patenkinder
    (657.000 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Hygiene, HIV-Prävention, Bildung, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Mali helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Mali?

Plan International arbeitet seit 1976 in Mali und erreichte mit seinen Programmen im Jahr 2015 das Umfeld von mehr als 28.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir arbeiten in ländlichen und strukturschwachen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind.

In Mali setzen wir von Plan International uns dafür ein, dass weniger Kinder aufgrund unzureichender medizinischer Versorgung sterben müssen. Deshalb arbeiten wir daran, grundlegende Gesundheitsdienste für Kinder und Mütter bereit zu stellen. Wir helfen, den Schulunterricht kinderfreundlicher zu gestalten und Familien ein regelmäßiges Einkommen zu ermöglichen. Des Weiteren stärken wir die Rechte der Kinder und setzen uns gegen schädliche Praktiken wie etwa die Genitalverstümmelung ein.

Aktuelle Programme in Mali

Mit der Übernahme einer Patenschaft geben Sie Kindern in Mali die Chance auf ein besseres Leben. Mit Ihrer Spende realisieren wir von Plan International Kinderschutz- und Bildungsprojekte vor Ort. Lesen Sie nachfolgend, wie wir die Projekte im Land realisieren.

Mali im Überblick

Mali im Überblick

Mali liegt in der Sahelzone Westafrikas. Im Süden des Landes fließt zum einen der Senegal und zum anderen der Niger, dessen Binnendelta mit fruchtbarem Schwemmland eine üppige Vegetation aufweist. Entlang der Flüsse wird Landwirtschaft, Rinderzucht und Fischfang betrieben. Mehr als die Hälfte des Landes ist Teil der Sahara. Der Niederschlag variiert je nach Klimazone und Jahr. Es kommt immer wieder zu Überflutungen und Dürren.

Einwohner 15,3 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 58 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 123 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 670 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 39 %, Männer 56 %
Landesfläche 1.240.000 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Bamako
Landessprachen Französisch, Bambara, lokale Sprachen
Religion Islam (ca. 75%), Christentum (5%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

1898 wurde das heutige Mali von Frankreich erobert. Nach seiner Unabhängigkeit 1960 war das Land 32 Jahre lang ein sozialistischer Einparteienstaat, der nach einem Putsch 1968 stark vom prosowjetischen Militär unter Moussa Traoré dominiert wurde. Anfang der 1990er Jahre entstand eine demokratische Opposition, die 1992 die ersten freien Wahlen gewannen.

Die heutige Situation in Mali

Präsident Amadou Toumani Touré, der das Land seit 2002 regierte, wurde 2012 durch einen Militärputsch gestürzt. Das Nomadenvolk Tuareg und islamistische Gruppen eroberten weite Teile im Norden des Landes, darunter die wichtigen Städte Gao, Timbuktu und Kidal. Seitdem sind mehr als 400.000 Menschen aus dem umkämpften Norden Malis geflohen – viele von ihnen in die Nachbarländer, vor allem nach Burkina Faso und Niger. Seit 2013 ist Ibrahim Boubacar Keita Präsident. Ein neu geschaffenes Ministerium bemüht sich um die Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen des Landes. Die Vereinten Nationen unterstützen den Friedensprozess. Etwa die Hälfte der Bevölkerung Malis lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Kindersterblichkeitsrate ist hoch.

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Prominente Unterstützer

Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (12,4%)
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