Weltweite Hilfe
Ihre Patenschaft in Guinea trägt dazu bei, dass Kinder in ihren Gemeinden gesund aufwachsen. © Plan International
Ihre Patenschaft in Guinea trägt dazu bei, dass Kinder in ihren Gemeinden gesund aufwachsen. © Plan International / Johanna de Tessières

Patenschaft für Kinder in Guinea

Guinea ist reich an Rohstoffen und verfügt daher über großes wirtschaftliches Potential. Dennoch zählt das Land zu den ärmsten der Welt. Der Grund ist vor allem jahrelange Misswirtschaft und die weit verbreitete Korruption. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass Kinder sich trotz der schwierigen Situation im Land gesund entwickeln können. Fördern auch Sie die Entwicklung von Kindern in Guinea mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Guinea

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von benachteiligten Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie wurde zusammen mit Plan-Mitarbeiter:innen, Kindern, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1989
  • 2021 fast 30.200 Patenkinder
    (695.853 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Hygiene, Bildung, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern

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  • Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht.
  • Mit nur 28 € im Monat unterstützen Sie Ihr Patenkind und seine ganze Gemeinde.
  • Sie können Ihrem Patenkind Briefe schreiben und es besuchen.
  • Sie erhalten jährlich aktuelle Fotos und Informationen von Ihrem Patenkind.
  • Ihre Patenschaft ist jederzeit kündbar und kann steuerlich geltend gemacht werden.

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Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Guinea?

Wir arbeiten seit 1989 in Guinea und erreichten 2021 das Umfeld von über 30.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir engagieren uns überwiegend in ländlichen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind.

Finda-Ivonne - ein Patenkind aus Guinea erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Guinea helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Guinea

Ihre Spenden und Patenschaften unterstützen unsere Projekte in Guinea. Erfahren Sie nachfolgend mit welchen Programmen wir in unseren Projektgebieten vor Ort aktiv sind.

Wir stellen in den Gemeinden Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit bereit, so dass Jugendliche umfassend informiert und aufgeklärt sind. Wir wollen junge Frauen dabei unterstützen, Beziehungen selbstbestimmt zu führen und insbesondere selbst zu entscheiden, ob sie heiraten möchten oder Kinder bekommen wollen. Jugendliche und speziell Mädchen sollen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und dabei unterstützt werden, an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Entsprechende Kenntnisse und Kompetenzen, die über Jugend- oder Frauengruppen vermittelt werden, können dann von den Teilnehmenden an andere Jugendliche weitergegeben werden.

Ziel ist, tradierte Normen dahingehend zu verändern, dass Entwicklung und Teilhabe von Mädchen gesellschaftlich eine breite Zustimmung finden. Wir wenden uns auch gezielt an Gemeindevorstände und religiöse Würdenträger:innen, um sie dafür zu gewinnen, weibliche Genitalverstümmelung und frühe Verheiratung in den Gemeinden abzuschaffen. In diesem Zusammenhang führen wir beispielsweise alternative Initiationsriten ein, um in den Gemeinden den Schritt in das Erwachsenenalter zu begehen. Gemeinsam mit der Regierung arbeiten wir daran, dass in den Gemeinden für die Jugendlichen mehr Angebote zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit zur Verfügung stehen. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass von staatlicher Seite ein höheres Budget für entsprechende Gesundheitseinrichtungen in den Gemeinden bereitgestellt wird.

Wir vermitteln Kindern und Jugendlichen Strategien zum Schutz gegen Gewalt und Missbrauch und bestärken sie darin, selbst gewaltfreie Beziehungen zu anderen aufzubauen. Es ist wichtig, sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, so dass sie sich aktiv gegen Gewalt in der Schule und in den Gemeinden einsetzen. Dazu schaffen wir Orte der Sicherheit für Kinder und Jugendliche, wo sie sich austauschen können, sich gegenseitig bestärken und für ihre Rechte eintreten können. Wir arbeiten mit Paaren und Familien zusammen und klären über Mechanismen der familiären Gewalt sowie die große Bedeutung von positiven Vorbildern in der Kindeserziehung auf.

Eltern wollen wir überzeugen, gewaltfreie Erziehung zu praktizieren und ihre Kinder eher positiv zu bestärken, anstatt sie zu bestrafen. Gemeinsam mit Gemeindevorständen stärken wir Kinderschutzmechanismen und sprechen uns öffentlich gegen Gewalt und Missbrauch in Gemeinden aus. Auf Regierungsebene engagieren wir uns für eine verbesserte Gesetzgebung zum Kindesschutz und machen uns dafür stark, dass zuständige Behörden sich wirksamer gegen Gewalt und Missbrauch einsetzen. Verstößen muss zügig und konsequent nachgegangen werden.

Die Familien in den Gemeinden sollen eine führende Rolle dabei übernehmen, die Bildungssituation ihrer Kinder zu verbessern und sich für Bildungsgleichheit einsetzen. Wir unterstützen Eltern dabei, ihre Kinder schon in jungen Jahren altersgemäß zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Zusammen mit verbesserten Vorschulangeboten ist dies eine wichtige Vorbereitung auf die Grundschule.

Außerdem sollen sich Eltern aktiv in der Schule einbringen und sich für die Bildung ihrer Kinder engagieren. Zusammen mit der Bildungsbehörde arbeiten wir daran, das schulische Bildungsangebot von der Vorschule bis zur weiterführenden Schule zu erweitern. Dazu gehört auch, dass wir uns bei der Regierung für ein höheres landesweites Bildungsbudget stark machen. Wir wollen, dass der Lehrplan in Hinblick auf die Gleichberechtigung der Geschlechter erneuert wird und auch Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit im Unterricht behandelt werden. Um die Qualität des Unterrichts zu verbessern, lernen Lehrkräfte neue schüler:innenzentrierte Unterrichtsmethoden kennen.

Wir legen besonderen Wert darauf, dass auch Mädchen aus wirtschaftlich stark benachteiligten Familien die Möglichkeit haben, die Schule zu besuchen und unterbreiten alternative Bildungsangebote für Kinder, die die Schule abgebrochen haben. Jugendliche und junge Frauen unterstützen wir dabei, Perspektiven für eine wirtschaftliche Selbständigkeit zu entwickeln und vermitteln ihnen entsprechende unternehmerische Kompetenzen und wirtschaftliches Grundwissen.

Wir unterstützen die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken von Katastrophen oder Epidemien in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Dazu zählen insbesondere Notfallpläne für den Ausbruch von Epidemien wie Ebola oder Gelbfieber. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei die Stärkung der Kompetenzen der Familien in unseren Projektgemeinden. Die Familien eignen sich beispielsweise Wissen an, um die Gesundheitssituation ihrer Kinder zu verbessern. Sie lernen wie sie Kinderkrankheiten vorbeugen und Anzeichen einer Erkrankung erkennen können, um schnell ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Außerdem vermitteln wir, wie wichtig eine gesunde und kindgerechte Ernährung sowie Hygienestandards für ein gesundes Aufwachsen der Kinder sind. Auf nationaler Ebene arbeiten wir mit Behörden daran, das landesweite Katastrophen-Management zu verbessern. Außerdem setzen wir in Kooperation mit der Regierung unsere breit angelegten Maßnahmen fort, das lokale Gesundheitswesen insbesondere im Kampf gegen Malaria zu stärken.

Guinea im Überblick

Guinea liegt in Westafrika und grenzt an die Länder Guinea-Bissau, Senegal, Mali, die Elfenbeinküste, Liberia und Sierra Leone. Die Küste zum Atlantik erstreckt sich über eine Länge von 300 Kilometern. Östlich der Küste und im Südosten des Landes erheben sich Berglandschaften, dessen höchste Gipfel bis über 1.700 Meter reichen. Savannen und höher gelegene Regenwälder prägen das Landschaftsbild. Zahlreiche Völker leben in Guinea. Die Bevölkerung ist sehr jung und die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt in ländlichen Gebieten. 

Einwohner:innen 13,10 Mio. (Deutschland [D]: 82,20 Mio.)
Lebenserwartung 62 Jahre (D: 80 Jahre)
Kindersterblichkeit* 99 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf** 2.405 USD (D: 42.560 US$)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 43 %, Männer 70 %
Landesfläche 245.857 km², (D: 357.050 km²)
Hauptstadt Conakry
Landessprachen Französisch, Peul, Malinke, Soussou
Religion Islam (ca. 90%), Christentum, lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF - The State of the World's Children Report 2021, UNDP "Bericht über die menschliche Entwicklung 2020"


Die Geschichte des Landes

1958 erlangte die ehemals französische Kolonie ihre Unabhängigkeit. Zunächst etablierte sich ein sozialistisch orientiertes System unter Sekou Touré, das bald autoritäre Züge annahm. Viele Menschen verließen daraufhin das Land. 1984 putschte sich eine Militärjunta an die Macht. Diese Militärdiktatur wurde 1993 in ein ziviles Regime überführt, ohne aber zu einer Demokratisierung des Landes beizutragen. Die ersten freien Wahlen seit der Unabhängigkeit fanden erst 2010 statt. Guinea wurde ab dem Jahre 2000 zunehmend in die Bürgerkriege der Nachbarländer Sierra Leone und Liberia verwickelt und nahm mehrere hundertausende geflüchtete Menschen auf.


Die heutige Situation in Guinea

Guinea ist reich an Rohstoffen und verfügt daher über großes wirtschaftliches Potential. Dennoch zählt das Land zu den ärmsten der Welt. Der Grund sind vor allem die jahrelange Misswirtschaft und die weit verbreitete Korruption. Es bestehen erhebliche infrastrukturelle Mängel in wichtigen Bereichen wie Verkehr, Kommunikation oder Verwaltung. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung betreibt Ackerbau und Viehzucht für den Eigenbedarf. Verschiedene gesellschaftliche Konfliktlinien erschweren den politischen Konsens und führen immer wieder zu offenen, gewalttätigen Auseinandersetzungen. Seit Oktober 2021 ist Mamady Doumbouya Übergangspräsident von Guinea.

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Prominente Unterstützer:innen

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Pat:innen für Guinea

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Wie hoch ist der Beitrag für eine Kinderpatenschaft?

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Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keinerlei rechtliche Verpflichtung ein. Sie können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Was erhalte ich bei Übernahme einer Kinderpatenschaft?

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  • Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes
  • zweimal im Jahr unser Patenschaftsmagazin „Plan Post“
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Erfahre ich, wie sich mein Patenkind entwickelt?

Mit keiner anderen Spendenform als einer Kinderpatenschaft erleben Sie so konkret, wie und wo Ihre Hilfe wirkt. Denn Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht. So informieren wir Sie regelmäßig über Ihr Patenkind und Sie können ihm schreiben und es sogar besuchen.

Was bewirkt meine Patenschaft für das Kind?

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie Selbsthilfeprojekte, die das Kind, seine Familie und Gemeinde stärken. Unser Ziel ist es, über diese Projekte die Lebensumstände und das gesamte Lebensumfeld der Kinder dauerhaft zu verbessern und ihre Existenz langfristig zu sichern.

Wie lange dauert meine Kinderpatenschaft?

Die Patenschaft läuft längstens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Patenkindes. Manchmal muss eine Patenschaft auch vorher von uns aus beendet werden, beispielsweise wenn die Familie des Patenkindes dauerhaft aus dem Projektgebiet fortzieht und somit nicht mehr an den Projekten beteiligt ist.

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (85,41 %)
  • Werbeaufwendungen (10,18 %)
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  • DZI Spendensiegel
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Sinnvolle Geschenkideen in der Region:

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In Ruanda lebt trotz wirtschaftlichem Wachstum immernoch ein Großteil der Bevölkerung in Armut. 70% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, die jedoch von geringer Produktivität und ineffizienten Anbaumethoden geprägt und durch den Klimawandel gefährdet ist. Plan zielt darum darauf ab, die Landwirtschaft als zukunftsträchtige Beschäftigung für junge Menschen zu etablieren. Dafür benötigt es Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung für die Möglichkeiten dieses Sektors als nachhaltige und inklusive Beschäftigung sowie den Vorteilen der klimagerechten Landwirtschaft. Um dies zu erreichen. produzieren wir eine Reihe von Dokumentarfilmen, die das nötige Fachwissen nachhaltig vermitteln.

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In Ghana haben viele Schulen keine gesicherte Trinkwasserversorgung und keine Sanitäranlagen. Vor allem bei Mädchen führt dieser Umstand häufig zu Fehlzeiten, da es ihnen besonders während der Menstruation an Hygienemöglichkeiten und Privatsphäre in den Schulen mangelt.In unserem Projekt “Sauberes Wasser für Ghana – Phase II“ verbessern wir die Wasser-, Sanitär- und Hygienesituation in 20 Projektgemeinden der Regionen Oti und North East und richten z.B. in 20 Schulen neue getrennte Toiletten für Jungen und Mädchen ein. Diese bieten insbesondere den Mädchen bessere Hygienemöglichkeiten und mehr Privatsphäre, sodass sie auch während ihrer Menstruation die Schule besuchen können.Weil die Menstruation in Ghana häufig immer noch mit Tabus belegt ist und kaum darüber gesprochen wird, nehmen rund 10.000 Schulkinder an Sensibilisierungsveranstaltungen teil. In 20 Projektschulen gründen wir zudem Gesundheitsclubs. Dort engagieren sich rund 140 Schüler:innen für gute Hygiene und Gesundheitsaufklärung.

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