Uganda – Mutter-Kind-Gesundheit stärken!
Dieses Projekt wurde bereits erfolgreich umgesetzt.
Behandelbare Krankheiten wie Malaria, Durchfall oder Lungenentzündungen zählen in Uganda zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern. Denn vor allem in ländlichen Regionen haben die Eltern oft keinen Zugang zu Gesundheitsdiensten und es mangelt an Medikamenten und medizinischem Personal. Mit dem Projekt „Mutter-Kind-Gesundheit stärken!“ will Plan International die Gesundheitsversorgung für 100.000 Kinder sowie Schwangere und Mütter verbessern.
Die Stiftung Hilfe mit Plan fördert dabei vor allem die Renovierung und Ausstattung von bestehenden Gesundheitszentren sowie die Fortbildung medizinischer Fachkräfte.
Themenschwerpunkt
Gesundheit
Projektzeitraum
von Mai 2017
bis April 2021 (verlängert)
Zielgruppe
100.000 Kinder sowie Schwangere und Mütter in den Regionen Kamuli und Buyende, Uganda
Dieses Projekt wurde dank großzügiger Spenden bereits erfolgreich umgesetzt.
Sie möchten ein Projekt wie dieses fördern? Rufen Sie uns an: 040/607 716-260
Gemeinsam finden wir das für Sie passende Projekt.
So hilft das Projekt
- Unterstützung für Gesundheitszentren
- Fortbildung von Gesundheitspersonal
Um die Qualität der Behandlung zu verbessern, nehmen 48 Mitarbeitende der 22 Gesundheitszentren an Fortbildungen im Bereich der Notfallversorgung von Schwangeren und Neugeborenen teil. Weitere 24 Fachkräfte vertiefen in Schulungen ihre Kenntnisse zum integrierten Management von Kinderkrankheiten. Dort lernen sie, wie sie Lungenentzündung, Malaria und Durchfallerkrankungen, die zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern zählen, am besten behandeln können. Da der Mangel an Medikamenten und Ausstattung für die Gesundheitsstationen ein großes Problem darstellt, werden außerdem Logistik-Schulungen angeboten. Dabei lernt das medizinische Personal wie Versorgungsengpässe vermieden werden können.
- Ambulante Gesundheitsdienste
Gemeinde-Gesundheitsteams sind in Uganda ein etablierter Teil des Gesundheitssystems – vor allem in entlegenen Regionen. Insgesamt 572 ehrenamtliche Gesundheitshelferinnen und -helfer werden im Rahmen des Projekts geschult und mit medizinischem Material und Medikamenten ausgestattet. In entlegenen Gemeinden werden zudem weitere ambulante Gesundheitsdienste angeboten. Sie beinhalten Schwangerschaftsvorsorge, Beratung zur Familienplanung, Impfungen, Untersuchungen zum Gesundheits- und Ernährungszustand von Kleinkindern sowie HIV-Testmöglichkeiten.
- Prävention der Mutter-Kind-Übertragung von HIV
Bei einem positiven HIV-Testergebnis erhalten die Betroffenen Unterstützung und werden zur weiteren Behandlung an eine Gesundheitsstation überwiesen. HIV-positive Mütter werden in ein Programm zur Prävention der Mutter-Kind-Übertragung aufgenommen. Dazu gehören regelmäßige Untersuchungen und Unterstützung bei der konsequenten Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten.
- Gesundheitliche Aufklärung in den Gemeinden
In den Gemeinden wird zu den angebotenen Gesundheitsleistungen, Patientenrechten, Mutter-Kind-Gesundheit, HIV/Aids und Familienplanung informiert. Die Informationen werden in Radiosendungen, durch Poster und Broschüren, in Musik und Theaterveranstaltungen vermittelt. Dabei werden gezielt auch Männer angesprochen und dafür sensibilisiert, welche Rolle sie für die Gesundheit ihrer Partnerinnen und Kinder spielen. In Aktionsgruppen fördern sie den Dialog in ihren Gemeinden, beispielsweise zum Thema Familienplanung, und setzen sich für die Gesundheit von Müttern, Schwangeren und Kindern ein.
- Sexuelle und reproduktive Rechte stärken
Projektberichte
Erfahren Sie mehr über die Fortschritte des Projekts.
Abschlussbericht September 2021