Coronavirus: Zur Situation in Nepal

In Nepal gibt es bisher nur wenige bestätigte Fälle von Covid-19. Doch um eine Ausbreitung zu verhindern, ist auch hier ist das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen. Wie lange die Anordnungen der Regierung gelten, weiß niemand. Für viele Menschen in Nepal ist diese Situation fatal. Noch immer sind die Auswirkungen des schweren Erdbebens 2015 spürbar. Zahlreiche Menschen leben von einem Tag zum nächsten, haben keine Möglichkeiten Vorräte anzulegen. Nicht alle haben ein sicheres Dach über dem Kopf. Zuhause bleiben ist oft keine Option.

Plan International hat schnell damit begonnen, Nothilfemaßnahmen im Land umzusetzen. Das Ziel: Die Ausbreitung des Virus verlangsamen. Aber auch die sozialen und langfristigen Auswirkungen der Krise abzufedern – insbesondere für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Mädchen, Frauen und Kinder mit Behinderungen.

Überblick über aktuelle Nothilfemaßnahmen

 

So konnten bis zum 21. April 2020 unter anderem mehr als 4.900 Familien mit Bargeldauszahlungen unterstützt werden – eine erprobte Maßnahme, die in Krisensituationen schnelle und unkomplizierte Hilfe für Kinder und ihre Familien bedeutet. Es wurden 20.000 Info-Flyer zum Corona Virus verteilt und 9 Radios an Gemeinden gegeben, die sonst keinen Zugang zu Aufklärung und aktuellen Informationen zur Pandemie hätten. Zudem wurde medizinisches Material wie Handschuhe, Masken und Desinfektionsmittel sowie andere Nothilfegüter verteilt.

Auf politischer Ebene unterstützt Plan International bei der Erarbeitung von Strategien zur Vorsorge und Nothilfe in der Krise – sowohl lokal, regional als auch überregional. Dabei setzen sich unsere Kolleginnen und Kollegen insbesondere für Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion ein.

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