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Covid-19-Pandemie: Situation in Afrika

von Stiftung Hilfe mit Plan

Von der Covid-19-Pandemie sind auch die 25 afrikanischen Länder betroffen, in denen Plan International arbeitet. Wie Plan International die Programmarbeit entsprechend angepasst hat, um die Menschen in den Gemeinden zu unterstützen, lesen Sie hier.

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in den meisten der Plan-Programmländer in Afrika nach wie vor relativ niedrig. Wie eine Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, ist das Risiko eines plötzlichen Anstieges allerdings hoch. Dies liegt insbesondere daran, dass Präventivmaßnahmen nicht ausreichend eingehalten werden, an einer geringen Anzahl an Tests und damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Nachverfolgung von Ansteckungen sowie niedrigen Impfraten.

Während zu Beginn der Pandemie strenge Ausgangssperren die Ausbreitung von Covid-19 stark eingrenzen konnten, herrscht inzwischen eine geringere Bereitschaft, das öffentliche Leben einzuschränken. Für viele Mädchen hatten die Maßnahmen in der Vergangenheit zudem besonders weitreichende Konsequenzen, da sie beispielsweise durch Schulschließungen einem erhöhten Risiko für frühe Verheiratung oder Schwangerschaft ausgesetzt waren.

Wie Plan International die Programmarbeit anpasst

Um Kinder in Zeiten der Corona-Pandemie bestmöglich zu unterstützen, hat Plan International verschiedene Anpassung in der Programmarbeit vorgenommen. Die zuvor separat als Nothilfemaßnahmen organisierten Aktivitäten gegen die Ausbreitung von Covid-19 wurden nun in alle Projekte der regulären Programmarbeit integriert. Plan Internationals direkte Zusammenarbeit mit lokalen Gemeindehelfer:innen bei der Durchführung von Projekten hat dazu beigetragen, dass viele Aktivitäten zum Schutz der Rechte von Kindern fortgeführt werden konnten, auch wenn keine Reisen und Versammlungen möglich waren. Beispielsweise hat Plan International unsere Arbeit folgendermaßen angepasst:

  • Kinderschutzgruppen in den Gemeinden, die zuvor geschult, unterstützt und finanziert wurden, werden nun gebeten, wachsamer zu sein und Missbrauch zu melden und im Zweifelsfall angemessene Maßnahmen zu ergreifen.
  • Plan International hat junge Frauen als „Influencerinnen“ in ihren Gemeinden dabei unterstützt, Hygiene- und Sicherheitshinweise zu erstellen und digital zu veröffentlichen. Mit ihren Botschaften erreichen sie Tausende von Menschen in ihren Gemeinden.
  • Bildungsprogramme wurden entwickelt und auf eine Übertragung durch das Radio zugeschnitten. Viele Kinder erhielten Radiogeräte, sodass sie ihrem Unterricht zuverlässig folgen konnten.
  • Um die Ursachen von häuslicher Gewalt zu bekämpfen, hat Plan International die Unterstützung für Gemeindestrukturen verstärkt, damit Gemeindemitglieder in Notsituationen durch den Aufbau von Vertrauen und Beziehungen besonnen reagieren können und Eskalationen entgegenwirken.

In der Corona-Pandmie helfen uns freie Spenden am meisten, denn wir können sie dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden zum Beispiel zur Fördeung von Corona-Nothilfemaßnahmen von Plan International. Wir freuen uns, wenn auch Sie unsere Arbeit für Kinder weltweit mit Ihrer Spende unterstützen. Vielen Dank!


Spendenkonto
Stiftung Hilfe mit Plan
IBAN: DE60 7002 0500 0008 8757 07
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Freie Spende

Mehr zu aktuellen Plan-Projekten, die wir derzeit fördern, erfahren Sie hier.

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Louise von Hobe-Gelting & Team

Tel.: 040 / 607 716 - 260
E-Mail: info@stiftung-hilfe-mit-plan.de

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