Foto © Plan International / Erik Thallhaug

Das Weihnachtswunder von Harare

von Katharina Vollmeyer

Weihnachten kam sie endlich, hatte ihr schönes rotes Kleid angezogen, Weihnachten traute sich Nathanda zu der Villa im grünen Viertel von Harare, der Hauptstadt von Simbabwe. Sie schellte am Tor. Und lief gleich wieder weg. Erst nach dem vierten Anlauf erzählte sie die komplette Geschichte ihres Leidens, erzählte, dass sie weder aus noch ein weiß, seitdem ihr Onkel sie zur Prostitution zwinge. Die Mitarbeiter von Childline, die in der Villa arbeiten, hörten ihr bereits über Jahre am Telefon zu und versuchten ihr zu helfen. Erst jetzt traute sie sich hinaus. Die Sozialarbeiter führten Nathanda ins Leben zurück: Heute lebt sie in Mutare nahe der Grenze zu Mosambik, ist verheiratet und Mutter von Zwillingen. An ihre schlimme Kindheit denkt sie nur noch selten zurück. Ihr Onkel ist zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Journalist und Stifter Paul-Josef Raue hat diese Geschichte aufgeschrieben, als er auf einer Reise mit dem Plan Stiftungszentrum in Simbabwe das Projekt der Telefonhilfe für notleidende Kinder besuchte. Konto für die Raue Familienstiftung: IBAN DE 24700205003782100210
Die ganze Geschichte lesen Sie hier und hier.

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