Weltweite Hilfe
Kinder in China

Kinder in China

Die Volksrepublik China ist die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Kein Land hat jemals einen schnelleren ökonomischen Aufschwung erlebt. Doch nicht nur der Reichtum Chinas ist groß – auch die Armut. Und die bekommt ein Kind, vor allem in ländlichen Gebieten, besonders stark zu spüren. Plan International ermöglicht diesen Kindern gemeinsam mit der chinesischen Regierung Zugang zu sauberem Trinkwasser, Hygiene, Gesundheit, Ernährung und Bildung. Durch die Übernahme einer Patenschaft können Sie uns dabei unterstützen.

Chinas Soziale Schere klafft weit auseinander

Der wirtschaftliche Aufschwung Chinas in den letzten vier Jahrzehnten ist einzigartig. Seitdem sich das Land dem kapitalistischen Westen immer mehr geöffnet hat, hat es sich von einem planwirtschaftlichen Agrarstaat zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt entwickelt. Doch Armut ist nach wie vor ein großes Problem. So verfügt gerade mal ein Prozent der Bevölkerung über ein Drittel des chinesischen Vermögens, während sich ein Viertel der Bevölkerung ein Prozent von Chinas Vermögen teilen muss. Im Reich der Mitte ist die Kluft zwischen Arm und Reich immens groß.

Das Elend ist groß: 43 Millionen Menschen gelten als extrem arm

Laut offiziellen Angaben der Regierung gelten 43 Millionen Menschen in China als extrem arm. Die Dunkelziffer liegt laut westlichen Medien vermutlich höher. Gerade einmal mit 25 Euro pro Monat müssen die Betroffenen ihr Leben bestreiten. Prekäre Lebensverhältnisse herrschen vor allem in ländlichen Gebieten, in Regionen, in denen häufig ethnische Minderheiten wohnen. Diese sind nicht nur besonders von Armut betroffen, sie haben auch kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser oder zum Gesundheitssystem. Essentielle Grundlagen für die Gesundheit von Kindern.

 

Gründe für die Armut

Grund für die Armut ist auch ein Kontrollsystem, das in den 1950er Jahren eingeführt wurde: „Hukou“. Jeder Chinese wird in seinem Heimatort registriert und kann nur dort soziale Dienste, medizinische Versorgung und Bildung in Anspruch nehmen. Wer umzieht, hat kein Recht auf diese Leistungen. Für Städte können temporäre Wohngenehmigungen gekauft werden. Doch die sind für viele nicht erschwinglich.

Wanderarbeiter: Kinder bleiben häufig zurück

Mehr als neun Millionen Kinder Kinder bleiben jedes Jahr auf dem Land zurück, wenn ihre Eltern als Wanderarbeiter in die Millionenstädte an der Ostküste oder in den Süden Chinas ziehen, um Geld zu verdienen. Im besten Fall kümmern sich dann die Großeltern um sie. Im schlimmsten Fall bleiben die Kinder allein zurück und sind auf sich gestellt. Diese Kinder können nur selten zur Schule gehen und werden leicht Opfer von Missbrauch.

 

Lösungen finden

Die chinesische Regierung arbeitet daran, das Hukou-System zu lockern. Wanderarbeiter, die länger als ein halbes Jahr in einer Stadt sind, könnten dann ihre Kinder nachholen, um gemeinsam zu leben und sie dort zur Schule zu schicken. Doch das Leben in Chinas Großstädten ist teuer. Die Kosten für Bildung sind hoch. Die Unterstützung vom Staat dagegen gering. Dies ist einer der Gründe, warum so viele Paare kein zweites Kind bekommen – obwohl die Ein-Kind-Politik seit 2016 Geschichte ist.

 

Zukunft sichern

Wir von Plan International glauben fest daran: Kinder sind die Zukunft. Deshalb arbeiten wir zusammen mit der Regierung der Volksrepublik China an der Verbesserung regionaler Kinderschutzstrukturen. Darüber hinaus unterstützen wir Schulen in armen Regionen mit Lernmaterialien, wie Büchern und Schulheften, und sorgen für Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen.

 

Werden Sie Pate!

Als Pate ermöglichen Sie nicht nur einem einzigen Kind, sondern auch seiner Familie und ganzen Gemeinden besseren Zugang zu Trinkwasser, Hygiene, Gesundheit, Nahrungsmitteln und Bildung. Helfen Sie mit, diese Zukunft zu sichern.

 

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