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Eine Patenschaft in Bangladesch hilft, Mädchen vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen.
Eine Patenschaft in Bangladesch hilft, Kinder vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen. © Plan

Patenschaft für Kinder in Bangladesch

Nach einem Volksaufstand im Jahre 1990 ist Bangladesch wieder zur Demokratie zurückgekehrt. Allerdings ist das Land seither politisch zerrissen. Korruption ist weit verbreitet und immer wieder kommt es zu Unruhen und Ausschreitungen auf offener Straße. Wir von Plan International sind in den Gebieten tätig, die von großer Armut geprägt sind. Erfahren Sie hier mehr über unser Engagement in Bangladesch und fördern Sie unser Engagement mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Bangladesch

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von benachteiligten Kindern und ihren Familien zu verbessern:

  • Programmarbeit seit 1994
  • 2017 mehr als 32.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, Bildung, Gesundheit, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Bangladesch helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Bangladesch?

Plan International arbeitet seit 1994 in Bangladesch und erreichte mit seinen Programmen im Jahre 2017 das Umfeld von mehr als 32.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir sind sowohl in ländlichen Regionen als auch in urbanen Gebieten tätig, die von großer Armut geprägt sind und deren Bevölkerung besonders stark benachteiligt ist.

In Bangladesch steht die Verbesserung der Gesundheits- sowie der Bildungssituation im Fokus unserer Arbeit. Denn die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate ist hoch, die Bildungsqualität gering. Zudem fördern wir von Plan International das Bewusstsein für Kinderrechte und unterstützen die Beteiligung von Kindern an gesellschaftlichen Prozessen. Mit unsere Arbeit fördern wir insbesondere Mädchen, da diese häufig benachteiligt werden und Diskriminierungen ausgesetzt sind. Darüber hinaus unterstützen wir einkommensschwache Familien dabei, einen Weg aus der Armut zu finden.

Antora - ein Patenkind aus Bangladesch erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Bangladesch helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Bangladesch

Seit unserem Engagement in Bangladesch konnten wir bereits einige Projekte mit Ihrer Hilfe erfolgreich etablieren. Erfahren Sie nachfolgend, wie Ihre Spende in unseren Projektgebieten verwendet wird und lesen Sie mehr über unsere aktuelle Programmarbeit in Bangladesch.

In den letzten 15 Jahren sind die Versorgung mit Trinkwasser sowie die sanitäre Versorgung in Bangladesch verbessert worden. Abgelegene Gebiete haben von dieser Entwicklung aber weniger profitiert.  Beispielsweise nutzen in einigen Regionen nur knapp 36 Prozent der Bevölkerung sanitäre Anlagen. Auch die Hygienegewohnheiten sind landesweit nicht hinreichend. Einfache Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen werden nur von 26 Prozent der Bevölkerung praktiziert. An vielen Schulen sind die sanitären Anlagen, sofern überhaupt vorhanden, in einem schlechten Zustand.

Wir unterstützen lokale Behörden und andere Verantwortungstragende dabei, die Gemeinden mit sanitären Anlagen und besserer Wasserversorgung auszustatten. Ein wichtiges Ziel ist es, dass die Gemeinden frei von Defäkation im Freien werden, da dies eine zentrale Voraussetzung dafür ist, die Trinkwasserqualität zu verbessern und vermeidbaren Krankheiten vorzubeugen. Gemeindekomitees tragen Verantwortung dafür, in den Gemeinden über Hygienemaßnahmen aufzuklären, und setzen sich dafür ein, dass die Menschen durch umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten zu einer positiven Entwicklung beitragen.

Besonderen Wert legen wir darauf, Gesundheitspersonal zu schulen und für notwendige hygienische Standards zu sensibilisieren. Auch an Schulen installieren wir sanitäre Anlagen. Dabei ist es notwendig geschlechtsspezifische Aspekte miteinzubeziehen. Beispielsweise ist es wichtig, Toiletten einzurichten, die nach Geschlechtern getrennt sind. Dies schützt Mädchen vor Übergriffen und ermöglicht es ihnen auch während der Periode die Schule zu besuchen. Außerdem vernetzen wir uns mit anderen Akteuren, die sich für eine Verbesserung der sanitären Versorgung einsetzen, um Erfahrungen auszutauschen und unsere Maßnahmen abzustimmen.

Obwohl die Kindersterblichkeitsrate im Landesdurchschnitt rückläufig ist, besteht für einige Bevölkerungsgruppen und in abgelegenen Gebieten noch großer Handlungsbedarf. So sind hier beispielsweise 40 Prozent der Jungen und Mädchen aufgrund von Mangelernährung an ihrer Entwicklung gehindert. Nur ein Drittel aller Schwangeren entbindet unter medizinischer Betreuung, was mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko für Mutter und Kind einhergeht. Hinzu kommt, dass der Anteil an frühen Schwangerschaften besonders hoch ist.

Um die Gesundheit von Müttern und Kindern zu fördern und die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, stärken wir in Partnerschaft mit den zuständigen Behörden das lokale Gesundheitswesen und setzen uns dafür ein, dass sich die Regierung mehr für die Gesundheitsversorgung von besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen engagiert. Wir wollen erreichen, dass Schwangere die Möglichkeit haben, unter medizinischer Aufsicht zu entbinden. Es sollen außerdem mehr Angebote zu wichtigen Themen wie Familienplanung, Impfungen oder Hygienepraktiken unterbreitet werden. Wir erweitern daher den Zugang zu Einrichtungen, die Dienste zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit anbieten. Außerdem schulen wir Eltern und vermitteln dabei kindgerechte Erziehungsformen, informieren über ausgewogene Ernährung von Kindern und machen deutlich, wie Eltern die Entwicklung und Gesundheit ihrer Kinder bereits in jungen Jahren unterstützen können.

Obwohl der Zugang zu den Grundschulen erweitert worden ist und die Abschlussraten steigen, gibt es immer noch Kinder, die gänzlich von Schulbildung ausgeschlossen sind, unter ihnen viele Mädchen. Herausforderungen bestehen außerdem hinsichtlich der Unterrichtsqualität. Häufig sind die Lehrkräfte nicht gut ausgebildet und unmotiviert, da der Verdienst gering ist. Auch die Unterrichtsmethoden sind nicht kindgerecht. Nach der Grundschule besuchen zu wenige Kinder eine weiterführende Schule. Mädchen, die weiterführende Schulen besuchen, verlassen die Schulen häufiger als Jungen ohne Abschluss.

Mit unserem Programm möchten wir vor allem diejenigen Kinder erreichen, die bisher keine Möglichkeit hatten, eine Grundbildung zu absolvieren. Um auch diese Kinder in das öffentliche Schulsystem zu integrieren, setzen wir auf Ebene der Vorschulen und Grundschulen an. Es ist wichtig, dass in den Gemeinden Angebote zur frühkindlichen Förderung zur Verfügung stehen, um die Kinder auf den Grundschulbesuch vorzubereiten. Gleichzeitig wollen wir den Zugang zu Grundschulen erweitern und arbeiten daran, die Lehrkräfte zu qualifizieren, um ihre pädagogischen und fachlichen Kompetenzen zu verbessern. Schulen sollen sich außerdem mehr an den Bedarfen der Mädchen orientieren und einen Schwerpunkt darauf legen, dass den Mädchen der Übergang zur weiterführenden Schule gelingt. Wir wollen Kinder, die den Schulbesuch abgebrochen haben, dabei unterstützen, den Schulbesuch wieder aufzunehmen, oder ihnen alternative Bildungsmöglichkeiten anbieten.

Trotz verschiedener Gesetze und Richtlinien, die zum Schutz der Kinder erlassen wurden, ist der Kindesschutz in Bangladesch nicht gewährleistet. Mädchen sehen sich dabei häufiger als Jungen Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Sowohl auf nationaler als auch auf Gemeindeebene sind Kinderschutzmechanismen, sofern überhaupt vorhanden, dysfunktional und unterfinanziert.

Frühe Verheiratung ist weit verbreitet. In keinem anderen Land Asiens ist die Rate höher als in Bangladesch. Weitere dringende Probleme sind etwa Kinderarbeit und die große Anzahl von Kindern, die keine Geburtsurkunde hat, was mit einer erheblichen Einschränkung ihrer Rechte einhergeht. Um den Schutz der Kinder zu verbessern, engagieren wir uns auf verschiedenen Ebenen. In den Gemeinden unterstützen wir Kinderschutzkomitees, die sich für den Schutz und das Wohl von Kindern einsetzen. Hier arbeiten wir auch mit den zuständigen Behörden zusammen und stärken die Kompetenzen von Justiz und Polizei, so dass Kindesschutzrichtlinien und Gesetze auch durchgesetzt werden. Wir sensibilisieren die Familien für die verschiedenen Formen von Gewalt und wollen erreichen, die Stigmatisierung von Gewaltopfern zu überwinden.

Besonderes Augenmerk legen wir darauf, geschlechtsbezogene Gewalt, Kinderheirat und häusliche Gewalt abzuschaffen. Kinder klären wir über Risiken auf und vermitteln Strategien, sich selbst zu schützen. Für Mädchen und Jungen, die Gewalt erlebt haben oder besonders gefährdet sind, unterbreiten wir Hilfs- und Beratungsangebote. Auf nationaler Ebene arbeiten wir zudem daran, das landesweite Kindesschutzsystem zu verbessern und es mit den gemeindebasierten Mechanismen zu vernetzen.

Wir wollen erreichen, dass Fälle von Gewalt konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht werden. Außerdem setzen wir uns bei Regierungsstellen dafür ein, Kinderheirat, Kinderarbeit und geschlechtsspezifische Gewalt landesweit durch entsprechende Gesetzgebung vorzubeugen und entgegenzuwirken.

Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Bevölkerung wächst. Etwa die Hälfte aller Erwerbstätigen im Land ist im Alter zwischen 15 und 29 Jahren. Jedes Jahr kommen etwa 2,7 Millionen junge Arbeitssuchende hinzu, die auf dem Arbeitsmarkt um Jobs konkurrieren. Widrige Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlungen werden notgedrungen in Kauf genommen. Besonders arme Jugendliche, junge Frauen oder Menschen mit Behinderung sind benachteiligt und sehen sich mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Die wenigen staatlichen Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Situation von Jugendlichen greifen zu kurz und sind schlecht koordiniert.

Wir möchten Jugendliche dabei unterstützen, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern, indem wir ihnen Zugang zu Informationen und Ressourcen verschaffen und wichtige Kompetenzen vermitteln. Basierend auf einschlägigen Studien und Untersuchungen stimmen wir unsere Maßnahmen dabei sowohl auf die aktuellen bildungs- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, als auch auf die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes ab.

Gemeinsam mit Partnern arbeiten wir zum Beispiel daran, die Kommunikationsfähigkeit und die Führungsqualitäten von Jugendlichen zu verbessern, oder wichtiges Wissen über Finanzen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Wir unterbreiten Angebote zur beruflichen Beratung, um individuelle Stärken zu nutzen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen auf ein möglichst breites Angebot aus dem Spektrum der verschiedenen öffentlichen und privaten Bildungsträger zugreifen können, und stellen entsprechende Kontakte her.

Dabei gilt unsere Aufmerksamkeit ganz besonders wirtschaftlich benachteiligten jungen Frauen. Neben der wirtschaftlichen Stärkung möchten wir auch die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen erweitern und unterstützen daher Komitees und Gruppen, die Jugendlichen eine Plattform bieten, ihre Meinung auszudrücken und sich für ihre Belange einzusetzen.

Bangladesch zählt zu den Ländern, die weltweit am meisten von den Auswirkungen von Naturkatastrophen betroffen sind. Vor allem Wirbelstürme und Überschwemmungen haben das Land in der Vergangenheit immer wieder heimgesucht und große Schäden verursacht. Die Regierung hat einige Anstrengungen unternommen, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, allerdings bleibt die Umsetzung nach wie vor eine große Herausforderung.

Wir unterstützen die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein.

Die Kinder sind dabei aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen, Wünsche und Ansichten ein. Durch regelmäßige Trainings eignen sich Erwachsene und Kinder wichtige Kompetenzen an, um sich selbst und andere zu schützen. Im akuten Katastrophenfall leisten wir in Kooperation mit anderen Organisationen Soforthilfe. Dabei fokussieren wir besonders den Schutz von Kindern vor Gewalt und Missbrauch, Bildung nach Katastrophen sowie psychosoziale Betreuung. Außerdem setzen wir uns über verschiedene Maßnahmen dafür ein, den Auswirkungen von klimatischen Veränderungen entgegenzuwirken.

Bangladesch im Überblick

Bangladesch liegt in Südasien und grenzt am äußersten Südzipfel an Myanmar. Ansonsten wird das Land von Indien umfasst. Weite Teile des Landes werden landwirtschaftlich intensiv genutzt. Daher ist nur in wenigen Regionen die ursprüngliche Vegetation erhalten geblieben. Bangladesch zählt zu den zehn bevölkerungsreichsten Ländern weltweit und ist ausgesprochen dicht besiedelt. Knapp zwei Drittel der Menschen leben auf dem Land, doch immer mehr ziehen in die Städte. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche.

Einwohner161,40 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung72 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*30 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**4.057 USD (D: 47.640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 94 %, Männer 92 %
Landesfläche147.570 km², (D: 357.050 km²)
HauptstadtDhaka
LandessprachenBengali, Englisch
ReligionIslam (ca. 90%), Hinduismus (ca. 9%)
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Bis 1947 gehörten die Gebiete des heutigen Bangladeschs zur Kronkolonie Britisch- Indien. Nach der Unabhängigkeit der Kolonie entstanden die beiden souveränen Staaten Indien und Pakistan. Obwohl räumlich durch Indien getrennt, wurde Bangladesch aufgrund der überwiegend islamischen Bevölkerung Pakistan zugeschlagen. In Folge zunehmender Spannungen zwischen den beiden Landesteilen entwickelten sich in Bangladesch starke separatistische Tendenzen, was schließlich zum Bangladesch- Krieg führte. Erst mit der militärischen Intervention Indiens gelang es dem Land 1971 seine Unabhängigkeit durchzusetzen. Nach einer kurzen demokratischen Phase wechselten sich verschiedene Militärdiktaturen an der Macht ab.

Die heutige Situation in Bangladesch

Nach einem Volksaufstand im Jahre 1990 ist Bangladesch wieder zur Demokratie zurückgekehrt. Allerdings ist das Land politisch zerrissen. Korruption ist weit verbreitet und immer wieder kommt es zu Unruhen und Ausschreitungen auf offener Straße. Die letzten Parlamentswahlen fanden im Januar 2014 statt, wurden aber von der Opposition boykottiert. Premierministerin ist Sheikh Hasina. Trotz der innenpolitischen Probleme hat das Land in den vergangenen Jahren mit durchschnittlichen Wachstumsraten um die sechs Prozent eine robuste wirtschaftliche Entwicklung erlebt. Obwohl auch wichtige Entwicklungsziele erreicht worden sind, lebt immer noch ein großer Teil der Bevölkerung in Armut.

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Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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... und Pat:innen für Bangladesch

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