NORMA Group

NORMA Group setzt sich für sauberes Wasser in Brasilien ein

Mit dem Hilfsprogramm „NORMA Clean Water“ setzt sich die NORMA Group SE in Kooperation mit Plan International bereits seit 2014 weltweit für eine bessere Wasserversorgung ein.

Im August 2017 hat ein neues NORMA Clean Water-Projekt in Brasilien mit einer Laufzeit von drei Jahren gestartet. Das erklärte Ziel: 400 Familien in sechs ländlichen Gemeinden im Nordosten Brasiliens sollen eine gesicherte Wasserversorgung erhalten und ihre Kenntnisse zu Wassernutzung und Hygiene vertiefen. Dafür werden neue Wasserversorgungssysteme gebaut und alte instandgesetzt. Außerdem wird das Projekt zu mehr Gleichberechtigung beitragen. Gemeinsam mit den Gemeinden werden traditionelle Geschlechterrollen hinterfragt. Mit besonderer Beteiligung von Mädchen und Frauen werden Wasserkomitees gegründet, die sich anschließend um das Management der Wasserversorgungssysteme kümmern.

Das Projekt leistet einen Beitrag zum Ziel 6 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: „Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten“.

Hier können Sie den Reisebericht nach Brasilien von Marion Mitchell von der NORMA Group lesen.

Was wir vor Ort tun werden: Maßnahmen im Überblick

Wasserversorgungssysteme für ländliche Gemeinden

In zwei Dörfern werden Wasserversorgungssysteme mit Wassertanks und einem Verteilernetzwerk installiert. Bislang gibt es dort keine Anlagen, welche die Bewohnerinnen und Bewohner mit fließendem Wasser versorgen. In vier weiteren Gemeinden werden die bestehenden Systeme ausgebessert und erweitert. So werden zusätzliche Brunnen gebaut oder weitere Rohre verlegt, um alle Dorfbewohnerinnen und -bewohner an die Wasserversorgung anzuschließen.

Wasserkomitees sichern die Nachhaltigkeit

Für das Management der Wasserversorgungsysteme werden Wasserkomitees in jeder Gemeinde gegründet. Besonders wird dabei die Teilnahme von Frauen und Mädchen gefördert, um sicherzustellen, dass ihre Anliegen Gehör finden. In Schulungen setzen sich die Mitglieder der Wasserkomitees mit den technischen Aspekten rund um die Wasserversorgung auseinander. Dort lernen sie, wie die Anlagen betrieben, instandgehalten und bei Bedarf repariert werden können. 

Ein gesundes Lebensumfeld

Im Laufe des Projektes werden wir Familien zu Themen rund um Wasser, Gesundheit, Ernährung und Hygiene geschult. Es Gemüsegärten angelegt, in denen sie ihr neu erworbenes Wissen anwenden können. Die Gärten werden auf öffentlichen Flächen der Gemeinde angelegt, unter anderem an Schulen. Um die Wirkung der Projektaktivitäten zu erhöhen, führen wir Seminare mit Regierungsvertretenden und Gemeindemitgliedern durch. Die Seminare sind Teil einer Sensibilisierungskampagne, welche die Bedeutung von Wasser in ländlichen Regionen in Bezug setzt zu der Reduzierung von Krankheiten und der Umsetzung von Grundrechten.


Verbesserte Wasserversorgung für mehr als 18.600 Schulkinder und Lehrkräfte in Indien

Die erste Phase von NORMA Clean Water startete 2014 in Indien. An 25 Schulen nahe des Produktionsstandorts der NORMA Group im Pune-Distrikt wurde die Wasser- und Sanitäreinrichtungen instand gesetzt und an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst. Zuvor war an vielen Schulen ein großer Renovierungsbedarf festgestellt worden. So führten verunreinigtes Trinkwasser, fehlende oder nicht funktionierende Sanitäranlagen und mangelnde Hygiene häufig zu Krankheiten.

Durch die Renovierung die begleitende Aufklärung zu Gesundheits- und Hygienethemen konnte dazu beigetragen werden, die Hygienesituation an den Schulen entscheidend zu verbessern. Kinder lernten, wie wichtig es ist, Wasser und Umwelt sauber zu halten, um Krankheiten vorzubeugen. An 47 Schulen wurden Kinderklubs gegründet, die sich für ein sauberes Schulumfeld einsetzen und selbstständig Aktionen hierzu durchführen.

Das Projekt wurde im Februar 2018 erfolgreich abgeschlossen.

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