Eine Patenschaft in Indonesien ermöglicht es Kindern, einen Weg aus der Armut zu finden.
Eine Patenschaft in Indonesien ermöglicht es Kindern, einen Weg aus der Armut zu finden. © Plan/Niels Busch

Patenschaft für Kinder in Indonesien

In der jüngeren Vergangenheit hat Indonesien mit Erfolg die Demokratisierung des Landes vorangetrieben. Auch die wirtschaftliche Entwicklung ist sehr robust. Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich Indonesien von einem der ärmsten Länder Südostasiens zu einem Schwellenland entwickelt. Allerdings ist der Wohlstand innerhalb der Bevölkerung ungleich verteilt. Hier setzt die Arbeit von Plan International als Kinderhilfswerk an.

Unser Engagement in Indonesien

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern:

  • Programmarbeit seit 1969
  • 2015 mehr als 43.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, wirtschaftliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Indonesien helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Indonesien?

Plan International arbeitet seit 1969 in Indonesien und erreichte mit seinen Programmen im Jahre 2015 das Umfeld von 43.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir engagieren uns überwiegend in ländlichen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind, und legen dabei unseren programmatischen Schwerpunkt auf die östlichen Landesteile.

Gesundheit, Bildung, Kinderschutz und die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern - diese Grundrechte von Mädchen und Jungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit unseres Kinderhilfswerks in Indonesien. Wir von Plan International stärken die Kinder in ihren Rechten, damit sie einen Weg aus der Armut finden. Zugleich arbeiten wir daran, die finanzielle Situation ihrer Familien zu verbessern. Außerdem helfen wir Kindern, sich vor den Folgen von Naturkatastrophen zu schützen, von denen Indonesien häufig betroffen ist.

Aktuelle Programme: Hilfe in Indonesien

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern in Indonesien die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Patenschaft fördert Projekte direkt vor Ort und sorgt für die Umsetzung von lebensverbessernden Maßnahmen. Lesen Sie nachfolgend mehr über unsere Arbeit vor Ort.

Indonesien im Überblick

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Mehr als 13.660 Inseln gehören zu der Republik entlang des Äquators in Südostasien. Eine Vulkankette durchzieht die bevölkerungsreichsten Hauptinseln Sumatra, Java und Bali. Außer auf den östlichsten Inseln mit trockenem Klima herrscht tropisches Monsunklima. Mit fast 250 Millionen Einwohnern ist Indonesien eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde. In dem Inselstaat leben zahlreiche indigene Gruppen mit verschiedenen Sprachen.

Einwohner 249,9 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 69 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 29 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 3.580 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 99 %, Männer 99 %
Landesfläche 2.020.000 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Jakarta
Landessprachen Indonesisch
Religion Islam (88%), Christentum (8 %), Hinduismus, Buddhismus
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte Indonesiens

Nach langen indischen und arabischen Einflüssen siedelten sich im 16. Jahrhundert europäische Händler und Missionare in Indonesien an. Für 350 Jahre befand sich der Inselstaat unter niederländischer Herrschaft. 1945 erklärte sich Indonesien unabhängig. 1968 wurde General Haji Mohamed Suharto Präsident und regierte das Land die folgenden 30 Jahre mithilfe des Militärs.

Die heutige Situation in Indonesien

Indonesien befindet sich in einem politischen Wandlungsprozess, der 1998 durch eine Wirtschaftskrise mit dem Sturz Suhartos begonnen hatte. Obwohl gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volksgruppen weitgehend eingedämmt werden konnten, kommt es immer wieder zu einzelnen Spannungen. Trotz einer dynamisch wachsenden Wirtschaft lebt ein Großteil der indonesischen Bevölkerung in ärmlichen Verhältnissen. Naturkatastrophen, wie etwa der verheerende Tsunami von 2004 oder regelmäßige Erdbeben und Vulkanausbrüche, verschlimmern die Armut. 2014 wurde Joko Widodo zum Präsidenten Indonesiens gewählt.

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Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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