Bildung ändert alles

62 Millionen Mädchen weltweit besuchen keine Schule. Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Leben. Denn um nicht ausgebeutet zu werden, müssen Mädchen stark sein. Bildung macht Mädchen stark. Es gibt viele verschiedene Arten der Ausbeutung. So müssen viele Millionen Mädchen statt zur Schule zu gehen schon von klein auf täglich schwer schuften, z.B. an Nähmaschinen, bei der Ernte, in Mienen unter schlimmsten Bedingungen oder in fremden Haushalten. Für den Schulbesuch fehlen Geld, Zeit und Kraft. Es ist ein Leben ohne Kindheit und Bildung, ohne Spielen und Geborgenheit, oft begleitet von Misshandlungen. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir von Plan uns dafür einsetzen, dass die Mädchen zur Schule gehen können. Denn Bildung macht Mädchen stark.

Kinderarbeit in Tansania

In Tansania treibt die Armut zehntausende Kinder in die Goldminen – zu einer Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen. So auch die 11-jährige Limi. Sie wäscht Gold aus der Erde und ist dabei oft gefährlichen Chemikalien ausgesetzt. Kinder wie Limi riskieren dabei ihre Gesundheit, mit zum Teil lebensbedrohlichen Folgen. Alles für ein wenig Geld, um sich und ihrer Familie etwas Essen kaufen zu können.

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Sklaverei in Nepal

Obwohl in Nepal Kinderarbeit seit dem Jahr 2000 verboten ist, werden immer noch tausende junge Mädchen in eine grauenvolle Zukunft verkauft. Wie verzweifelt muss man sein, seinem Kind so etwas anzutun? Mädchen wie die 9-jährige Indra werden im westlichen Nepal Kamalari-Mädchen genannt. Kamalari bedeutet „hart arbeitende Frau“. Seit frühester Kindheit leben sie in einer Art Leibeigenschaft, die bei den Tharu zu den tief verwurzelten Traditionen zählt.

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Das geschieht durch gezielte Mädchenförderung:

Wir von Plan International setzen uns in Afrika, Asien und Lateinamerika für die dauerhafte Verbesserung der Lebensbedingungen in unseren Programmländern sowie für die Stärkung der Rechte von Mädchen ein. Dabei setzten wir immer auf Hilfe zur Selbsthilfe. Unterstützen Sie uns dabei! So setzen wir uns zur gezielten Mädchenförderung ein:

  • Bildung: Wir fördern den Schulbesuch und die berufliche Bildung als Basis für ein eigenes Einkommen.
  • Schutz: Etwa durch Geburtsurkunden schützen wir Mädchen u.a. vor Kinderarbeit und Kinderhandel. Zum Schutz vor weiblicher Genitalverstümmelung finden Dialoge mit allen Beteiligten statt.
  • Rechte: Wir informieren Kindern, Eltern, Lehrern und Gemeinden über die Rechte von Mädchen.
  • Aufklärung: Wir klären über die Gefahren von frühen Schwangerschaften, HIV und Aids sowie sexuellem Missbrauch auf.
  • Beteiligung: In Kinder- und Jugendgruppen fördern wir gezielt Mädchen.
  • Gleichberechtigung: Wir bestärken Jungen darin, sich mit ihrer Rolle auseinanderzusetzen und sich für ihre und die Rechte von Mädchen einzusetzen.

Ja, ich möchte Mädchen helfen!

Als Pate bekommen Sie viel Freude zurück

  • Mit nur 28 € im Monat unterstützen Sie Ihr Patenkind und seine ganze Gemeinde. Sie können die Zahlung mit einer formlosen Mitteilung jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden.
  • Zu Beginn der Patenschaft für ein Kind erhalten Sie Unterlagen mit Fotos Ihres Patenkindes und seiner Familie sowie Informationen über ihre Situation und das Land.
  • Sie erhalten jährlich aktuelle Fotos und Informationen von Ihrem Patenkind und über Projekte im Umfeld der Familie.
  • Sie können Ihrem Patenkind Briefe schreiben und es besuchen.
  • Wir senden Ihnen pro Jahr vier Ausgaben des Patenmagazins Plan Post, einen Rechenschaftsbericht und eine Spendenbescheinigung zu.
„Ihre Hilfe kommt an."

Ulrich Wickert, Buchautor und Plan-Pate

Transparenz bei Plan International
Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (81,9%)
  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (12,4%)
  • Verwaltungsausgaben (5,7%)

Sie haben noch Fragen?

Unser Team in der Patenaufnahme beantwortet gerne Ihre Fragen rund um unsere Patenschaften. Rufen Sie gerne an: +49 (0)40 611 40 230. Weitere Fragen und Antworten finden Sie in unseren FAQ.

Ja, ich möchte helfen!

Mit einer Plan-Patenschaft tragen Sie dazu bei, das Leben von Kindern nachhaltig zu verbessern. Helfen Sie jetzt und übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft in Afrika, Asien oder Lateinamerika!

Kinderarbeit in Tansania
Obwohl Kinderarbeit in Tansania längst gesetzlich verboten ist, teilt Limi ihr Schicksal mit zehntausenden anderen Kindern aus ihrer Region. Viele der Mädchen arbeiten in den Bars und Restaurants rund um die Minen. Dort sind sie Gewalt und Missbrauch schutzlos ausgesetzt. Die einzige Möglichkeit, dem zu entkommen, ist Bildung.

Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft

Bildung steht deswegen bei uns von Plan International auch ganz im Fokus unserer Arbeit vor Ort. Denn Mädchen mit einem Schulabschluss werden später nicht nur sich selbst helfen, sondern auch aktiv zur Verbesserung in ihren Gemeinden beitragen. So eröffnet sich für diese Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft – einfach indem sie zur Schule gehen können.

Um die Spirale von Bildungsmangel und Armut zu durchbrechen, entwickeln wir Konzepte mit einfachen, aber effektiven Lösungen. Minenbetreiber und Eltern werden aufgeklärt, dass keine Minderjährigen in den Minen arbeiten dürfen. Kontrollbesuche stellen sicher, dass das eingehalten wird. Über 4.000 Kinder erhielten eine dringend notwendige psychosoziale Unterstützung bei der Verarbeitung ihrer schlimmen Erlebnisse. Über 12.000 Kinder besuchen nun regelmäßig eine Schule und bekommen so eine echte Chance, ihr Schicksal positiv zu verändern. Viele von ihnen engagieren sich schon jetzt aktiv selbst in Kinder- und Jugendgruppen. Immer mehr Mädchen erhalten so eine Perspektive auf Selbstbestimmung.

Regelmäßige Unterstützung kann wirklich etwas verändern

Mit einer Plan-Patenschaft können Sie sich auf sehr persönliche Weise wirksam engagieren. Sie wissen genau, wie Ihr Patenschaftsbeitrag hilft: zum Beispiel einem Mädchen wie Limi und ihrer Gemeinde.

Sklaverei in Nepal
Doch es ist weniger die Tradition, welche die Eltern von Indra und anderen Mädchen zu der entsetzlichen Entscheidung treibt, ihre Töchter zu verkaufen. Es ist die eigene Not. Im Kampf ums Überleben sehen die Erwachsenen oft keine andere Alternative, als ihre Kinder wegzugeben – für eine vermeintliche bessere Zukunft. Manchmal sind die Mädchen gerade erst 6 Jahre alt, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssen, um in einem völlig fremden Umfeld hart zu arbeiten. Ohne die Chance auf Rückkehr. Und das, was sie erwartet, sind erschütternde Einzelschicksale. Unbezahlte und harte Arbeit im Haushalt, in Bars oder Restaurants ist dabei sogar eher normal. Aber auch Gewalt, Verschleppung und Zwangsprostitution sind keine Seltenheit. Schließlich werden die Kamalari-Mädchen wie Sklavinnen behandelt. Ohne Rücksicht und ohne jemals eine Schule besuchen zu dürfen. Dabei hilft nichts nachhaltiger gegen Missstände als Bildung.

Bildung kann die moderne Sklaverei beenden
Deshalb steht Bildung bei uns von Plan International ganz im Zentrum unserer Hilfsarbeit. Denn Mädchen mit einem Schulabschluss werden später selber zur Verbesserung der Lebenssituation ihrer Familie und ihrer ganzen Region beitragen. Durch Bildung entsteht ein positiver Kreislauf, der es Mädchen ermöglicht, Armut, Hunger oder Benachteiligung vorzubeugen. Sei es als Krankenschwester, Lehrerin, Hebamme, Sozialarbeiterin oder „Kürbis-Unternehmerin“. Um die Spirale von Bildungsmangel und Armut zu durchbrechen, entwickeln wir Konzepte mit einfachen, aber durchaus effektiven Lösungen für die unterschiedlichsten Berufsfelder. So lernten zum Beispiel rund 600 Eltern, wie sie Kürbisse anbauen, und erhielten dafür Setzlinge und alles, was dazugehört. Die Erträge reichen, um damit den Haushalt und den Schulbesuch ihrer Kinder zu finanzieren.

Bereits seit 2006 setzt sich Plan International intensiv für den Schutz und die Rettung der verkauften Mädchen im Dang-Distrikt ein. Bis heute konnten so über 3.700 Kamalari-Mädchen aus der Leibeigenschaft befreit werden und in ihre Familien und ihre Kindheit zurückkehren. Durch den regelmäßigen Schulbesuch können die Mädchen nun selber an ihrer eigenen Zukunft arbeiten. Viele von ihnen setzen sich persönlich aktiv gegen die Kamalari-Praxis ein und sorgen dafür, dass immer mehr Mädchen eine selbstbestimmte Perspektive bekommen.

Regelmäßige Unterstützung kann wirklich etwas verändern
Die Zukunft der Mädchen hängt von einem wirklich nachhaltigen Entwicklungsprogramm ab. Die Planung und die erfolgreiche Umsetzung sind auf dauerhafte Unterstützung angewiesen. Wir von Plan haben uns deswegen bewusst für das Konzept der dauerhaften Hilfe vor Ort entschieden. Mit einer Plan-Patenschaft können Sie sich so auf sehr persönliche Weise wirksam engagieren. Sie wissen immer ganz genau, wie Ihr Patenschaftsbeitrag hilft: zum Beispiel einem Mädchen wie Indra und ihrer Gemeinde.

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