Drei Jugendliche, die Aufklärungsarbeit auf den Philippinen leisten.

Kinder vor Menschenhandel schützen

Auf den Philippinen werden trotz eines gesetzlichen Verbots immer noch viele Kinder aufgrund von wirtschaftlicher Not der Familien früh bzw. zwangsverheiratet oder weggegeben. Vor allem Mädchen und junge Frauen sind besonders gefährdet, Opfer von Menschenhandel und Frühverheiratung zu werden. Zu den Folgen gehören unter anderem vorzeitige Schulabbrüche, Teenagerschwangerschaften und ein größeres Risiko für häusliche und sexuelle Gewalt. Mit diesem Projekt wollen wir Kinder und Jugendliche auf den Philippinen, vor allem Mädchen, vor sexueller Ausbeutung, Kinderhandel und Frühverheiratung schützen. Dafür stärken wir die Schutzstrukturen sowie die Mädchen und Jungen selbst, indem wir sie über ihre Rechte aufklären und die Gemeinden für die Risiken und negativen Auswirkungen dieser schwerwiegenden Rechtsverletzungen sensibilisieren.

Das Projekt ist erfolgreich finanziert.

Dieses Projekt wurde erfolgreich eingeworben. Wir benötigen hierfür keine weiteren Spenden. Gerne können Sie uns jedoch mit der Übernahme einer Patenschaft oder einer Spende in unseren Sonderprojekt-Fonds unterstützen.

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Mit der Übernahme einer Kinderpatenschaft geben Sie einem Patenkind die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.

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Was wir auf den Philippinen erreicht haben

  • 116 Treffen der Peer-Educator:innen, bei denen 7.636 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über die Gefahren von Menschenhandel und Frühverheiratung sowie Möglichkeiten, sich zu schützen, aufgeklärt wurden.
  • 223 Sitzungen zur „OKY-App“, die 17.887 Menschen geholfen haben, mehr über wichtige Themen wie körperliche Gesundheit und Rechte von Kindern zu erfahren.
  • 123 Treffen der Eltern-Selbsthilfegruppen, bei denen 4.771 Eltern und Betreuungspersonen praktische Tipps zum Schutz ihrer Kinder und zu einer liebevollen Erziehung erhalten haben.
  • 147 Sensibilisierungsveranstaltungen, die 9.868 Menschen über die Risiken von Missbrauch, Ausbeutung und Frühehen informiert und dabei geholfen haben, Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen.

Projektaktivitäten Oktober 2025 - März 2026

  • Jugendliche setzen sich für ihre Altersgenossen ein. In Veranstaltungen sprechen sie über Themen wie Menschenhandel und Zwangsehen und zeigen, wie Jugendliche sich schützen können.
  • Die Oky-App bietet hilfreiche Informationen zur Gesundheit und zu Kinderrechten. Mit ihr haben wir bereits fast 18.000 Menschen erreicht und ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen und Probleme frühzeitig zu melden.
  • Durch diese Arbeit werden Kinder und Jugendliche befähigt, selbstbewusst für ihre Rechte einzustehen.
Eine Frau in blauem Shirt hält ein Mikrofon und reicht es einem Jungen in einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Alle sitzen auf Stühlen in einem Raum mit einer philippinischen Flagge und einem Gemeindelogo im Hintergrund.
Die jungen Peer-Educator:innen geben ihr Wissen weiter und stellen Gleichaltrigen die OKY-App vor.
Mehrere Männer in Uniform und Warnwesten stehen an einem Tisch mit Informationsflyern, vermutlich im Rahmen einer Veranstaltung zur Aufklärung. Sie schauen auf die Materialien, dahinter sind viele leere schwarze Stühle in einem großen, hellen Raum.
Unsere Veranstaltungen richten sich an Kinder, Jugendliche, Eltern und Betreuungspersonen sowie Lehrkräfte.
  • In Eltern-Gruppen tauschen sich Betreuungspersonen über wichtige Themen wie Kinderschutz und liebevolle Erziehung aus. Sie lernen, Risiken zu erkennen und frühzeitig Hilfe zu suchen.
  • Väter und andere männliche Betreuungspersonen werden aktiv eingebunden, damit auch sie ihre Kinder besser vor Gefahren schützen können.
  • Viele Eltern entdecken dabei, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft ihrer Kinder aktiv mitzugestalten.
  • Die Schulung von Fachkräften macht unsere Arbeit besonders nachhaltig: Sie werden darin unterstützt, Kinder aktiv zu schützen und Betroffene umfassend zu begleiten.
  • Gemeinsam mit lokalen Behörden entwickeln wir Gesetze und Regeln, die dauerhaft Schutz bieten – etwa gegen Menschenhandel oder Frühverheiratung.
  • Diese Zusammenarbeit sorgt dafür, dass Gemeinden selbstbewusst Verantwortung übernehmen und Kinder ein sicheres Umfeld bekommen.

Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen

Nachhaltige Hilfe, die ankommt

Ihre Hilfe kommt an

Für uns als Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V. ist Transparenz besonders wichtig: Pat:innen, Förder:innen, Spender:innen sollen erfahren, was mit ihrer Spende geschieht. Um dies zu garantieren, hält sich Plan International an verbindliche Regularien.

Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2025 wie folgt: 83,37% verwenden wir für Projektausgaben. 11,56% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 5,07% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Geprüfte Transparenz

Wir sind ausgezeichnet

Bei der Prüfung der Kundenzufriedenheit von TÜV NORD erhält Plan International Deutschland eine Weiterempfehlungsquote von 97%.

Zudem ist Plan International Deutschland mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

Links ist ein rundes TÜV NORD CERT-Siegel mit der Aufschrift „Geprüfte Kundenzufriedenheit“ zu sehen. Rechts befindet sich das eKomi-Kundenauszeichnungssiegel mit einem grünen Daumen und fünf goldenen Sternen. Darunter steht „Exzellent“ und die Information: „aus 166 Bewertungen (letzte 12 Monate), Gesamt: 3551; 18.05.2026“.
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